תנ"ך ופרשנות
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פירוש על שמות 23:9

Rashi on Exodus

וגר לא תלחץ AND THOU SHALT NOT OPPRESS THE STRANGER — In numerous passages (36 in number) does the Torah offer a caution about the ill-treatment of the stranger, because his original character is bad (Bava Metzia 59b).
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Or HaChaim on Exodus

ואתם ידעתם את נפש הגר, "and you are familiar with the way a stranger feels." Compare what I have written on 22,20 "you must not disadvantage the stranger." The present verse is proof of the truth of what I have written there.
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Siftei Chakhamim

Because סורו is bad. Some explain סורו as שְׂאוֹר (leaven), referring to his evil inclination — which is strong and bad, thus the stranger is easy to tempt [away from the path of the Torah]. Others explain [ סורו as סָר (stray). This means that] once he strays from the path [of the Torah], he cannot be [easily] persuaded to return.
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Rav Hirsch on Torah

V. 9. Offenbar blickt dieser Vers auf V. 20 des vorigen Kapitels zurück und nimmt den Gedanken wieder auf, um aus ihm eine neue Reihe von Gesetzen zu entwickeln. Mit jenem V. 20 des vorigen Kapitels wurde die Sanktion des zwiefachen Grundsatzes, auf welchem die jüdische Staatsgesellschaft beruhen soll, eingeleitet: des Grundsatzes der völligen Gleichheit vor dem Gesetze und der berücksichtigenden Milde gegen alle Hilfsbedürftigen in der Gesellschaft. Alle Gesetze von jenem Verse bis zu diesem V. 9 des gegenwärtigen Kapitels enthalten nichts, als die Konsequenzen dieses Grundsatzes für die Handhabung des Rechtes auf dem Prinzipe der Gleichheit und die Gestaltung der Gesellschaft auf dem Prinzipe der Milde. Dieser V. 9 stellt das Prinzip der Gleichheit und der Milde noch einmal an die Spitze, wie es sich namentlich in dem unbeschränkten Rechtsgenuss und der rücksichtsvollen Behandlung des Fremden im jüdischen Staate bewähren soll, die überall den sichersten Maßstab für die in einem Staate herrschende Rechtsachtung und Humanität abgeben, und leitet damit eine Reihe von Institutionen ein, die hier nur in allgemeinen Umrissen vorgeführt werden, die aber alle, außer den besonderen Wahrheiten, der eine jede speziell bestimmt ist, das Gemeinsame haben, dass sie, ihrem tiefinnersten Wesen zufolge, jenen Geist der Gleichheit und der Humanität in der Nation nähren, indem sie diese sich selber auch nur als an sich unberechtigte Fremdlinge in dem Gotteslande und auf der Gotteserde zu betrachten gewöhnen und sie von Überschätzung des materiellen Besitzes, die alle Rechtsungleichheit und Härte auf Erden erzeugt, zu einer gerechten, d. h. höheren Schätzung aller geistig sittlichen Momente führen, die als das eigentlich Menschliche im Menschen die Gleichheit aller Menschen im Rechte und die Liebe aller Menschen zu einander so bedingen, als erzeugen. Jahresschabbat (Schemita) und Tagesschabbat, Frühlings¬, Sommer- und Herbstfeste (Peßach, Schabuoth und Sukkoth), Chamez und Nothar, Bikkurim und Baßar bechalab werden hier alle unter diesem einen Gesichtspunkte skizziert vorgeführt und damit zum Schlusse der Grundzüge der sozialen Gesetzgebung, Mischpatim, gezeigt, nicht nur welche Bedeutung auch diese, nach moderner Anschauung spezifisch sogenannten "religiösen" Institutionen für das soziale Leben haben, sondern wie das soziale Leben eben in ihren seine eigentliche Seele und die nie versiegende Quelle zu finden hat, aus welcher es die ewig frische Nahrung seines Geistes und seiner Lebenskraft zu schöpfen vermag. Nur sie vermögen von innen heraus die Verwirklichung eines auf Recht und Humanität gegründeten Volkslebens zu erzeugen, welches ohne sie durch alle äußeren Rechts- und Staatsinstitutionen meist vergebens, und immer nur stümperhaft angestrebt wird.
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Chizkuni

וגר לא תלחץ, “and do not oppress the stranger.” Here too the Torah speaks about the treatment strangers may have to endure at court. In the earlier reference to the stranger, (22,2), the Torah referred to how we are not to treat the stranger in every day life, not when he is involved in litigation. It is repeated here as he is also one of the sections of society that is likely to be taken advantage of as they have no one to stand up on their behalf. It is easy to get away with taking advantage of them.
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Rashi on Exodus

אח נפש הגר [FOR YE KNOW] THE SOUL OF A STRANGER — how hard it is for him when people oppress him.
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Rav Hirsch on Torah

ואתם ידעתם - לא תלחצנו die Gewährung unbeschränkten Rechtsgenusses wird , von der Gesamtheit als solcher (Singular), die rücksichtsvolle Behandlung von allen Gliedern der Gesellschaft (Plural) erwartet.
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