תנ"ך ופרשנות
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פירוש על שמות 40:18

Tur HaArokh

ויקם משה את המשכן, “Moses assembled the Tabernacle.” Nachmanides writes that it is remarkable that in the following the Torah describes how Moses assembled the Tabernacle step by step, without making any mention of the anointing of either the Tabernacle itself or its furnishings. Nor does the Torah here mention the anointing of Aaron and his sons, or the inaugural offerings, even though all these details have already appeared in the commandment given to Moses. The reason for this omission appears to be that we have already been told in verse 17 that (apparently, i.e. hukam) the Tabernacle had erected itself (without the help of Moses) on the first day of the inaugural offerings, on the 23rd day of Adar. During the days between the 23rd of Adar and the first day of Nissan, Moses himself would erect and dismantle the Tabernacle every day, and during these trials he did not perform any anointings whatsoever. The command about anointing was repeated on that occasion, similar to what had already been reported in Parshat Tzav. It follows that when the Torah writes here that Moses arranged the show breads on the Table, that he lit the lamps of the Menorah, (verses 22-23) he did all this after having performed the anointing necessary, as it was forbidden to perform these acts of temple service unless the vessels involved had been consecrated by means of anointing. When the Torah in Leviticus chapter 8, describes Moses as performing Temple service (normally reserved for the priests) he did all this after having consecrated with anointing oil all the parties involved and al the vessels involved. Personally, I do not understand how Moses would be presumed to have repeated the same procedures with Aaron and his sons for seven days consecutively, without having already anointed them.
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Rabbeinu Bahya

ויקם משה את המשכן, “Moses erected the Tabernacle, etc.” Our sages in Menachot 99 taught that one increases or adds to levels of holiness and never decreases them. They derive the first half of their statement from the censers of the people who had supported the rebellion of Korach and offered incense in them. G’d commanded that theses censers of the 250 men who had paid with their lives for their mistake be subsequently used to make a copper cover for the main altar in the courtyard of the Tabernacle (compare Numbers 17,3). The rule that levels of sanctity are not to be reduced is derived from our verse here. The Torah writes the following sequence: “Moses erected the Tabernacle; he put down its sockets and emplaced its boards and inserted its bars and erected its pillars. The wording indicates that Moses repeated this procedure many times over; the Torah carefully refrains from mentioning that he “dismantled” any part of the Tabernacle in the process. Only actions which resulted in additional sanctity are spelled out.
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Rav Hirsch on Torah

V. 18 ff. ויקם משה, endlich am achten Tage, dem ersten Nissan, richtete Mosche die Wohnung auf etc. etc. und V. 33 ויכל משה, als Mosche das Werk vollendet hatte, da, V. 34. ויכס הענן da "deckte die Wolke das Zelt und die Herrlichkeit Gottes füllte die Wohnung" und bekundete damit, dass das Werk dem göttlichen Willen gemäß hergestellt war und den Zweck: ועשו לי מקדש ושכנתי בתוכם tatsächlich erfüllte. Wie es Kap. 24. 16 früher vom Sinai hieß: וישכן כבוד ד׳ על הר סיני ויכסהו הענן וגו׳, so war nun, da die תורה eine Stätte in einem Menschenkreise auf Erden gefunden, nunmehr diese Stätte die irdische Offenbarungsstätte der göttlichen Herrlichkeit, es war, wie es der Offenbarungspsalm 68 singt, ד׳ בם סיני בקדש: "Gott in ihre Mitte eingetreten und der Sinai fortan im Heiligtum." Und sowie dort es heißt: ויכסהו הענן ששת ימים ויקרא אל משה ביום השביעי מתוך הענן, so heißt es auch hier zuerst V. 35: ולא יכל משה לבא וגו׳ und dann erst Wajikra 1 ויקרא אל משה וידבר ד׳ אליו מאהל מועד. In dem Momente, in welchem Mosche das Errichtungswerk des Heiligtums vollendet hatte, trat er diesem gegenüber zuerst völlig zurück in den Kreis der Nation. Nicht sein Werk und nicht seine Beziehung zu dem göttlichen Gesetze, dessen Zeugnis dort ruhte und die "Wohnung" eben zu einer "Stätte der göttlichen Herrlichkeit" und zu einem "Zelte der Zusammenkunft" Gottes mit seinem Volke gestaltete, waren es, die dort zum sichtbaren Ausdruck gelangten: es war die Nation, die mit diesem Heiligtum dem Gottesgesetze die Stätte und den Altar der Hingebung bereitet hatte, und es war die Nation, der gegenüber Gott seine Herrlichkeit in die Gesetzesstätte auf Erden einziehen und dort Wohnung nehmen ließ. In jenem Höhemomente der göttlichen Beziehung zu Israel trat zuerst selbst Mosche zurück in den Kreis des Volkes und ward erst sodann aufs neue "berufen" um nun מאהל מועד, aus diesem Zelte der Zusammenkunft, die im Opfersymbolausdruck zu vergegenwärtigenden und in lebendiger Tat zu vollbringenden Anforderungen der Heiligung für die Nation zu vernehmen, die fortan diese Gegenwart Gottes bei seinem Gesetze in Mitte des Volkes an den einzelnen, wie an die Gesamtheit stellt. Hier wird zunächst die Geschichte des Baues des Heiligtums mit dem Berichte des in der Gegenwart der göttlichen Herrlichkeit sich bekundenden sichtbaren Erfolges abgeschlossen. Es wird dabei der ausführliche Bericht der Einweihung übergangen und dieser erst Wajikra 8 wieder zurückgreifend aufgenommen, nachdem eben in den ersten Kapiteln jene durch das Heiligtum bedingten Opfersymbolshandlungen der Heiligung ihre Lehre gefunden.
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Rav Hirsch on Torah

Mit dieser Aufnahme des göttlichen Gesetzes in Israels Mitte als sich für die Ewigkeit bezeugendes Höheziel der jüdischen Bestimmung, und mit dem sichtbaren Einziehen der Gottesherrlichkeit in die von Israel diesem Gesetze bereitete Stätte, schließt das Buch der Erlösung aus Ägypten. Es war das Ziel, das Gott selbst als Zweck seines Erlösungswerkes Kap. 6, 6 u. 7 ausgesprochen: והוצאתי אתכם וגו׳ והצלתי אתכם וגו׳ וגאלתי אתכם וגו׳ ולקחתי אתכם לי לעם וגו׳, mit diesem Heiligtum seines Gesetzes begründet, die Wohnungsaufnahme dieses Gesetzes und die Altarhingebung an dies Gesetz machten das Volk zum Gottesvolk, und die Gegenwart der Gotteswolke über der Wohnuug dieses Gesetzes am Tage und sein darin leuchtendes Feuer in den Nächten "vor den Augen des ganzen Hauses Israel auf allen ihren Zügen" ließen "das ganze Haus Israel", ließen jung und alt in Israel erkennen, dass, wenn Tisch, Leuchter, Altar und Cherubimteppiche in dieser Gesetzeswohnung verkünden, dass, wo Gottes Gesetz mit "ewig fortschreitender Frische und goldreiner Festigkeit" aufgenommen, und "leibliches und geistiges Heil" nur aus den Händen dieses Gesetzes empfangen und der Verwirklichung dieses Gesetzes geweiht werden, da auch sichtbar und unsichtbar die Cherubim des göttlichen Waltens schützend und segnend herniedersteigen, dies nicht ein zum Trost des irdischen Daseins mitleidsvoll erfundener "Glaube", sondern ein "Wissen", eine durch die konkreteste Erfahrung zur Gewissheit sich gestaltende Überzeugung sei, וידעתם wie Gott gesprochen, כי אני ד׳ אלקיכם המוציא אתכם מתחת סבלות מצרים "ihr werdet es erfahren", dass, "wenn ich euch mir zum Volke genommmen", ich euch nicht nur jetzt und einmal aus der Last der ägyptischen Bürden hinausführe, sondern in gleicher führender, schützender und segnender Nähe euer Gott für immer bleibe. — — .חזק
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