תנ"ך ופרשנות
תנ"ך ופרשנות

פירוש על בראשית 12:14

Rashi on Genesis

ויהי כבא אברם מצרימה AND IT CAME TO PASS WHEN ABRAM WAS COME INTO EGYPT —It should have said, “when they were come into Egypt”; but the use of the singular teaches us that he hid her in a chest, and when they demanded the custom dues they opened it and discovered her (Genesis Rabbah 40:5).
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Sforno on Genesis

ויראו המצרים, all of them, when looking at Sarai, entertained the very thoughts Avraham had anticipated.
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Malbim on Genesis

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Siftei Chakhamim

It should have said, “When they came...” Question: Why did Rashi not make this comment before, on (v. 10) “Avram went down to Egypt,” or on (v. 11) “As he came near and was about to enter”? There as well it should have been written, “They went down,” and, “They came near.” [Rashi’s lack of comment there] indicates that Sarah and the others were clearly included when Avraham was mentioned, as he was the central figure of the home. If so, the same should be true here. The answer is: The earlier verses raised no question because Avraham indeed was the central figure, and everything was dependent upon him. But here, Sarah was the central figure: Avraham had requested her to say she was his sister. Thus it should say, “When they came,” at least equating Sarah to Avraham. The Mahara’i answers: Only here can we object that “it should have said, ‘When they came.’” For here the subject of the verse is Sarah, not Avraham — as it is written, “The Egyptians beheld the woman.” But the earlier verse spoke of Avraham. Furthermore, Avraham was more important.
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Rav Hirsch on Torah

(14-19) Die Ägypter sahen die Frau, "dass sie sehr schön sei", sie erregte Aufsehen, aber weiter auch nichts. Es scheint, dass Sara ganz unangefochten geblieben wäre, — aber an den Fürsten hatte Abraham nicht gedacht. Hätte jemand aus dem Volke Neigung zu Sara gefasst, er hätte den Weg durch den Bruder genommen. Der König aber macht den umgekehrten Weg: ותֻקח, sie wird vorläufig ins Schloss genommen; allein gleichwohl wagte er nicht, sie zu berühren, hoffte auf dem Wege der Güte sein Ziel zu erreichen, denn er erzeigte Abraham Gutes, um durch ihn zu ihr zu gelangen, und es waren ihm schon צאן ובקר usw. geworden. Wäre Sara nicht dadurch, dass sie als Abrahams Schwester galt, geschützt gewesen, hätte Pharao sie sofort angetastet, so wäre ja dann gar nicht mit Geschenken an Abraham eine Zeit verstrichen, Gott hätte sie sofort durch sein Einschreiten zu schützen gehabt. Möglich auch, dass das על דבר שרי, ähnlich dem על דבר הצפרדעים וגוי (zw B. M. 8, 8), hier nicht "wegen", sondern um Saras "Wort" heißt, weil Sara ihm endlich gestanden hatte, Abrahams Frau zu sein. Jetzt, durch diese Äußerung kam sie in Gefahr, nun war jede Aussicht auf den gütlichen Weg für Pharao abgeschnitten, jetzt musste Gottes Schickung rettend eintreten. Ferner: wie wäre es zu vereinigen? Wenige Blätter weiter weist Abraham mit dem denkwürdigen הרימתי ידי usw. selbst das Ehrenvollste uneigennützig zurück, und derselbe Mann soll hier der gemeine — sein, seines Weibes Ehre zu verschachern, um sich צאן ובקר וחמרים עבדים ושפחות אתונות וגמלים zu verschaffen! Schon die Reihenfolge der Aufzählung ist bedeutsam. Sollte der Reichtum geschildert werden, den Abraham hier erworben, so würde er anders geordnet sein. Wenn Elieser Abrahams Reichtum schildert, rechnet er Schafe und Rinder, (Silber und Gold), Knechte und Mägde, Kamele und Esel auf. Ebenso wird Jakobs Reichtum geschildert, eine Menge Schafe, Mägde und Knechte, Kamele und Esel (1. B. M. 30, 43). Das ist eine begriffsmäßige Gruppierung. Schafe und Rinder sind das eigentliche Produktive, der eigentliche Besitz, (dessen Überfülle bei Abraham in Silber und Gold verwandelt war). Dieser Besitz erfordert Pflege, dazu Knechte und Mägde. Kamele und Esel sind nicht produktive, sie sind Lasttiere, Träger des Reichtums, darum sie zuletzt. So ordnet sich ein geregelter Haushalt. Hier jedoch steht es durcheinander gewürfelt, es stehen nicht nur Esel vor Knechten und Mägden, sondern es sind sogar Esel und Eselinnen weit von einander getrennt. Dieses ungeregelte Durcheinander ist gewiß sehr absichtlich, um zu sagen: Pharao versuchte es auf jede Weise, sich Abrahams Gunst zu erwerben, und schickte bald einen hübschen Ochsen, bald einen Esel, bald einen Sklaven usw. und Abraham durfte nichts anzunehmen verweigern, sonst hätte er ja Pharaos Hoffnung ja gänzlich vernichtet und Gewalt zu fürchten gehabt — alles dies wird noch durch das bestätigt, was Pharao darauf zu Abraham sagte. Er wirft ihm nicht vor, warum er überhaupt Sara nur für seine Schwester ausgegeben, sondern: "warum hast du mir nicht gesagt, dass sie deine Frau sei?" Dass er sie beim Volke für seine Schwester ausgegeben, fand Pharao ganz natürlich, aber "von mir hättest du ja nichts zu fürchten gehabt! — und hast es mir selbst nicht gesagt, als ich sie mir zur Frau nehmen wollte!" — Darauf durfte ihm Abraham natürlich keine Antwort geben. Er konnte ihm nicht sagen, dass er ihn für nicht besser als sein Volk gehalten.
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Chizkuni

ויהי כבוא אברם מצרימה, As soon as Avram came to Egypt, etc.;” according to the plain meaning of the text, it sounds as if all the people in the entourage are considered as merely as an appendage to Avram, his fate dominating what would happen to all the people who had traveled to Egypt with him. Further confirmation of this approach to the text is what we read in verse 10 where Avram is described as descending to Egypt in the singular, i.e. וירד אברם מצרימה, which sounds as if he alone had traveled to Egypt, although we know that Lot was with him.
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Rav Hirsch on Torah

גור: sich irgendwo als Fremder aufhalten und: fürchten. Ferner גור: junges Tier, insbesondere junger Löwe. מגורה: Scheuer, Scheune. Scheint ursprünglich "bodenlos sein" zu bedeuten, nicht im Boden wurzeln, sich nicht vom Boden getragen fühlen. Daher: Fremdling sein. Ferner: Boden, Halt verlieren, d. i, fürchten. Ebenso derjenige Raum, in welchem das vom Boden losgetrennte Getreide seinen (zeitweiligen?) Aufenthalt bekommt. Endlich auch das junge Tier, das der Mutterbrust — seinem bisherigen Boden — entnommen ist und noch nicht in eigener Kraft, noch nicht selbständig dasteht: das unselbständige Tier. — יפה, verwandt mit יפה: hauchen, und יפע: glänzen. יפח, hauchen, kommt schon übertragen, als eine geistige, unsichtbare Einwirkung vor, ויפה לקץ ,יפח חמס: deutet leise hin auf das Ende. So scheint die Bezeichnung des Schönen durch יפה von dem Reize hergenommen zu sein, den das Schöne auf seinen Beschauer übt. Alles Schöne haucht uns an, glänzt uns an. —
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Rav Hirsch on Torah

צאן vermutlich verwandt mit שאן, der Wurzel von שאנן, ruhig, ungestört. Der ,bezeichnete: das künstlich Geborgene צאן Laut gäbe den Begriff des Künstlichen 111צ-4ו vor Störung Gehütete, somit den Teil der Herde, der in Hürden gehalten wird. Dagegen:
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Rav Hirsch on Torah

בקר verwandt mit פקר בכר ,בגר, das Freie, Selbständige unter den Haustieren. חמור und אתון: spezifischer Ausdruck für Lasttiere, dem auch die Wurzeln ent sprechen. חמר verwandt mit חמר ,עמר Haufe, somit Last, und אתן verwandt mit אדן, Säulenfuß, also: Träger.
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Rav Hirsch on Torah

גמל: vielleicht deshalb das Kamel, weil es גמול ist, weil es lange Zeit ohne Trinken zubringt.
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