פירוש על בראשית 17:10
Rashi on Genesis
'ביני וביניכם וגו BETWEEN ME AND YOU — “you” is plural and refers to all those belonging to Abraham who were then alive.
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Radak on Genesis
זאת בריתי, just as I keep and observe my end as spelled out in verse 7, so you must keep and observe it. The Torah employs the plural mode when speaking of Avraham and his descendants, i.e. תשמרו, as it had done in verse 9 when spelling the word אחריך, "after you,: with the letter י indicating such a plural. This covenant was to be between G'd (sing.) and the Jewish people (ph.)
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The Midrash of Philo
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Siftei Chakhamim
As if it were written להמול ... [I.e.,] although it is in the imperative form, it cannot be a command. For the next verse states [the command]: “You shall circumcise...”
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Rav Hirsch on Torah
In eigentümlicher Weise wird zuerst die Mila selbst ברית genannt, also, dass die Vollziehung derselben selbst als eine Erfüllung des Bundes erscheint, und dann wird sie im folgenden Verse als אות ברית, als Zeichen des Bundes erklärt, somit als ein Symbol, das den ברית vergegenwärtigen soll, dessen Erfüllung somit über den einfachen Akt der Mila hinausreichen muß. Es dürften diese bei dem ersten spezifisch jüdischen und zwar symbolischen Gesetze sich findenden Aussprüche für die richtige Würdigung aller folgenden ähnlichen Gesetze von höchster Bedeutsamkeit hin. Und zwar nach beiden Seiten hin.
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Rashi on Genesis
ובין זרעך אחריך AND THY SEED AFTER THEE — those who are yet to be born.
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Radak on Genesis
ביני וביניכם, a reference to Avraham, Yitzchok, and Yaakov, seeing that Avraham was still alive for 15 years of Yaakov's life.
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Rav Hirsch on Torah
Bei symbolischen Geboten ist nicht nur die Festhaltung der durch sie zu verewigenden Idee, sondern in allererster Linie die konkrete Vollziehung der angeordneten Handlung unverbrüchliches Gottesgesetz; und nimmer kann die Festhaltung der Idee von der konkreten Vollziehung dispensieren oder dieselbe ersetzen. Die Nichtvollziehung der Handlung kommt der Leugnung der Idee gleich. Wer das Bundeszeichen unterlässt, hat (Raw Hirsch on Genesis 17: 14) den Bund zerstört, und die Vollziehung des Zeichens ist selbst (Raw Hirsch on Genesis 17: 10) Hütung des Bundes, .שמירת הברית
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Rashi on Genesis
המול is an infinitive equal to לְהִמּוֹל just as you may say עַשׂוֹת in place of לעשות (i.e. the infinitive may be with or without ל prefixed).
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Radak on Genesis
ובין זרעך אחריך, a reference to Yaakov's descendants.
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Rav Hirsch on Torah
Von anderer Seite hat die Vollziehung der Handlung ihre volle Bestimmung nur erst dann erreicht, wenn sie zum אות, zum Symbol geworden, wenn sie als solches be herzigt, und die durch sie ausgedrückte Idee in uns lebendig wird. Die Vollziehung selbst bleibt aber immer die erste Erfüllung des göttlichen Gebotes, es will, dass die Idee von uns durch die Handlung als Gottesausspruch fort und fort ausgesprochen und dadurch als solcher festgehalten, bewahrt, uns und anderen ewig wiederholt und neubelebt werde.
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Radak on Genesis
המול לכם כל זכר, every male of you shall be circumcised. By saying לכם, he included that both he and his descendants were meant. After Avraham had heard the words כל זכר, he understood that this circumcision was to be performed on the male member, the reproductive organ. It was to be the area of the body where the difference between the sexes was most notable. Our sages in Kidushin 29 say that the word לכם, meant that if a baby had no father, the commandment to have the circumcision performed devolves on the court in the respective city in which the child lives.
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The Midrash of Philo
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Radak on Genesis
המול, an infinitive in the passive conjugation נפעל, meaning that the subject about whom the Torah speaks, the Jewish nation, is "to have each male circumcised." The root of the verb is נמל, it is parallel to such roots as שקל, הנדף, עשן, (compare Psalms 68,3). According to my opinion the word הנדף in that erse is a noun, as I have explained in my book שער הדקדוק. In accordance with that theory the word המול is also a noun with an additional letter ה, such as we find it when fully spelled out as הנמול, "the circumcised one," parallel to הנדף, "the dispersed one." Alternatively, the root of the verb is מול as in Amos 4,12 הכון, from the root כון.
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Rav Hirsch on Torah
מקור נפעל ,המול לכם von מול, ebenso ימול entschieden von מול, ebenso ja auch וימל את בשר ערלתם Raw Hirsch on Genesis 17: 23. Wahrscheinlich sind auch die anderen hier vorkommenden Formen von derselben Radix, נִמול Raw Hirsch on Genesis 17: 26, und נִמלו Raw Hirsch on Genesis 17: 27 praeterit. Nifal von מול wie נֵעור Sechaija 2 von עור. Es wäre dann allerdings ונְמַלְתֶם eine ungewöhnliche Form für ונְמולתֶם, wofür jedoch die Hifilform הֵקַמְתִי statt הְַקִימתִי eine Analogie böte. Das את in נמלתם את בשר nach dem Nifal kann nicht dagegen sprechen, da es Raw Hirsch on Genesis 17: 26 entschieden in derselben Verbindung vorkommt בְַהִמ֗לוֹ את בשר ערלתו. Man pflegt noch eine Wurzel נמל in derselben Bedeutung anzunehmen und dann ונְמַלתם als praeterit. Kal, ihr sollt beschneiden das Fleisch eurer Vorhaut, zu übersetzen. dass es eine solche Wurzel in dieser Bedeutung gibt, dafür spricht allerdings das נמוֹל אברהם und נִמלו Raw Hirsch on Genesis 17: 26, 27. Formen, welche, ungeachtet der bereits zitierten Analogie mit נֵעוֹר, doch immerhin mehr für die Abstammung פ"ג sprechen. Allein die Wurzel נמל selbst kommt auch nur intransitiv vor, כציץ יצא וַיִמָל Job 14,. 2(, und hieße ונמלתם וגוי dann immer noch, ihr sollt geknickt, geschwächt, beschnitten werden an dem Fleische eurer Vorhaut.
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Rav Hirsch on Torah
מול heißt aber durchaus nicht allgemein schneiden, beschneiden, kommt vielmehr in diesem Sinne nur in Beziehung zur Mila vor. מול heißt: gegenüber, הוא יושב ממולי (4. B. M. 25, 57); אְַמִילַם (Ps. 118, 10) entgegentreten, "es ist im Namen Gottes, dass ich ihnen entgegentrete": Somit heißt מול als Verbum: entgegentreten, be- schränken, und wenn es in Verbindung mit ערלה: abschneiden heißt, wofür ja auch das ותכרת את ערלת בנה (zw. B. M. 4, 25) die Bestätigung gibt, so ist das Schneiden nur das Mittel, Zweck und Absicht ist: der ערלה entgegenzutreten, sie zu beschränken; richtiger vielmehr: dem בשר ערלה durch Abschneiden, Entfernen der ערלה entgegenzutreten, es in die gebührende Schranke zurückzuweisen. Die ערלה wird abgeschnitten, das בשר, das sonst בשר ערלה wäre, wird dadurch מול, beschränkt, ihm wird entgegengetreten. —
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Rav Hirsch on Torah
Vergleichen wir die Ausdrücke: ערלה אזנם ,ערל שפתים (Jerem. 6, 10). גם אתה והערל (Habak. 2, 16). ערל לב, endlich die Bezeichnung ערלה für die Früchte der ersten drei Jahre, so ergibt sich, dass ערל den Zustand bezeichnet, in welchem dem Menschen die Herrschaft über einen Gegenstand versagt ist, der eigentlich seiner Beherrschung bestimmt ist. ערל שפתים ,ערל אזן usw. ist derjenige, der die Herrschaft über Lippe, Ohr usw. verloren hat, der diese Organe nicht gebrauchen kann, dem sie ihre Dienste versagen. ערל לב: der die Herrschaft über die Neigungen und Triebe seines Herzens nicht hat. הֵעָרֵל: der Zustand völliger Betäubung, in welcher die ganze Herrschaft über sich selbst eingebüßt ist. In Beziehung auf die Früchte der ersten drei Jahre sind wir ערלים, sie sind im Zustand der ערלה, unserem Gebrauche entzogen. Als Gegensatz zu ערלה erscheint הכנעה: Beugung, Unterordnung: או אז יכנע לבבם הערל (3. B. M. 26, 41), und hier: מילה, wörtlich: Entgegentreten, in die Schranken zurückweisen.
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Rav Hirsch on Torah
ערל בשר ist derjenige, der die Herrschaft über seinen Leib nicht hat. Dieser Leib soll nicht Herr, soll vielmehr מְבַשֵר ,בשר, Diener und Herold des Geistes sein; ordnet er aber sich nicht dem sittlich freien Geiste unter, so ist er im Zustand der ערלה, ist בשר ערלה und der Akt, der das Entgegentreten, die sittlich freie Energie gegen den ungefügigen Leib ausdrücken soll, heißt מילת בשר ערלה. Es heißt nicht: .ימול את ערלת בשרו ,ונמלתם את ערלת בשרכם sondern umgekehrt: בשר ערלתו ,בשר ערלתכם. Der unbeschnittene Leib trägt nicht das Zeichen der Unterordnung. Mit dem Wegschneiden der Vorhaut wird dem ganzen Leibe die Unterordnung unter den das göttliche Sittengesetz vollbringenden Geist aufgeprägt, und auf diese Unterordnung des Leibes, nicht auf die des Geistes, hat Gott in erster Linie seinen Bund gegründet. Der jüdische Gottesbund kennt keine Zerklüftung des Menschenwesens, dass etwa der Geist sich spekulativ zum Göttlichen emporschwingen solle, während der Leib im Pfuhl der Sinnlichkeit schwelgen dürfe. Er fordert vielmehr als allererste Bedingung die sittliche Unterordnung der ganzen Leiblichkeit und lässt nur aus einer reinen Sinnlichkeit ein wahrhaft göttliches Geistesleben erblühen.
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Rav Hirsch on Torah
מילה ist somit in Wahrheit nichts anderes, als symbolischer Ausdruck der Verpflichtung: להתהלך לפני א׳ ש׳ ולהיות תמים, mit freier sittlicher Energie sich vor dem Angesichte des überall das די setzenden Gottes zu führen, und positiv und negativ sich in Wahrung der Schranken seines Gesetzes zu vollenden. מילה ist das די des שדי für unseren Leib. —
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Rav Hirsch on Torah
המול לכם כל זכר diese Verewigung der Grundbedingung des abrahamitischen Gottesbundes ist am Leibe des Geschlechtes zu vollziehen, das als זכר (s. oben K. 1, 27) überhaupt zum Träger der geistigen Traditionen der Menschheit, somit auch zum Träger der speziell abrahamitischen Tradition bestimmt ist. Nicht wie im Deutschen ist in unserer Sprache das "Männliche" als das Kräftige, sondern als das "Gedenkende" charakterisiert, es daher auch zunächst zur ת"ת verpflichtet, während dem Weiblichen die große Aufgabe zugefallen, diesem Geiste nun den irdischen Raum zu gestalten, in welchem das Göttlichgeistige, mit allem Irdischen vermählt, seine irdische Blüte und Entfaltung hinauslebt.
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