תנ"ך ופרשנות
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פירוש על במדבר 18:12

Rashi on Numbers

ראשיתם THE FIRST FRUITS OF THEM [WHICH THEY SHALL GIVE UNTO THE LORD; THEM I HAVE GIVEN THEE] — This refers to the “T’rumah Gedolah” (the priest’s portion of the produce which is the first portion to be set aside from the produce; cf. Deuteronomy 18:4).
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Rashbam on Numbers

כל חלב יצהר, as will be spelled out in verse 30.
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Rav Hirsch on Torah

V. 12. כל חלב וגו׳. Es folgen nun die קדשי גבול, die Heiligtümer, deren Genuss nicht wie קדשי קדשים auf die עזרה, oder wie קדשים קלים auf den städtischen Umkreis des Heiligtums בכל העיר beschränkt ist, die vielmehr im ganzen Lande genossen werden können. Zuerst: תרומה (siehe zu V. 1 und Wajikra 22, 9 f.). — חלב יצהר (siehe Bereschit 45, 18), חלב הארץ als Ausdruck des Wertvollsten, Besten. Auch hier, wie zu V. 30 zu bemerken ist, ist es Pflicht, das "Beste" als תרומה auszuheben. תרומה hat מן התורה kein שיעור. Es kann der Pflicht mit einem Korn von dem ganzen Getreidehaufen genügt werden. Allein es entspricht der damit Ausdruck gewinnenden Idee, dass dieses eine Korn zu den verhältnismäßig besten des Haufens gehöre (Terumot 2, 4). Daher hier der Ausdruck: חלב יצהר. Wie aus Versen 27 ן כדגן מן הגרן וכמלאה מן היקב erhellt, tritt die eigentliche תרומה-Pflicht erst im Momente der גמר מלאכה der für die Aufbewahrung vollendeten Arbeit an der Frucht ein. Es ist daher nicht גפן und זית, sondern יצהר und תירוש genannt, und auch דגן heißt nur das bereits in Haufen gestrichene Getreide (Peßachim 35b). Es scheint דגן lautverwandt mit תכן zu sein, das ein quantitatives Abschließen bedeutet, und ebenso mit תקן, dem Ausdruck des Fertigmachens, Inordnungbringens überhaupt. Sollen die Wein- und Ölbaumfrüchte als Trauben und Oliven genossen werden, so sind sie allerdings auch תרומה-pflichtig, wenn sie als Früchte eingebracht werden (Baba Mezia 88b). Es heißt hier nun nicht: כל חלב יצהר תירוש ודגן, sondern כל חלב יצהר וכל חלב תירוש und wird Bechorot 53b daran die Halacha gelehrt: אין תורמין ממין על שאינו מינו ואם תרם אין תרומתו תרומה אמרה תורה תן חלב לזה וחלב לזה, dass man nicht תרומה von einer Fruchtart für die andere geben könne. Es ist eine jede Fruchtart als eine besondere Gottesgewährung zu betrachten, die für sich den Ausdruck der Hingebung an Gottes Gesetz verlangt, dessen Verwirklichung ja mit jeder Gewährung von Gott erzielt wird. ואם תרם ממין על שאינו מינו אין תרומתו תרומה nach רבא in Folge des allgemeinen Kanons: כל מילתא דאמר רחמנא לא תעביד אי עבד לא מהני, dass jede gesetzwidrige Verfügung von selbst folgelos bleibt. Nach der entgegengesetzten Ansicht אבייs, weil hier ראשיתם wiederholt ראשית לזה וראשית לזה fordert (Temura 5a — siehe Wajikra 22, 23).
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Rav Hirsch on Torah

ראשיתם, so auch Dewarim 18, 4. ראשית דגנך וגו׳, es ist die erste Abgabe nach vollendeter Erntearbeit an der Frucht (Terumot 3, 7). Zugleich liegt im Ausdruck ראשית, dass für תרומה es מן התורה kein Minimum, wohl aber ein Maximum gibt. Die תורה bestimmt nichts weiter als ראשית, ein "Erstes" vom Getreidehaufen, wie viel es auch sei, daher: חטה אחת פוטרת את הכרי. Dagegen soll es nur ein ראשית vom Ganzen sein, ששיריה ניכרין ,בעינן ראשית, es muss ein namhafter Rest bleiben und würde jemand seinen ganzen Getreidehaufen zu תרומה bestimmen, sein Wort bliebe folgelos und es wäre keine תרומה (Chulin 137b u. 136b). Dieselbe Bestimmung ist auch bei חלה (siehe hierüber Kap. 25, 20).
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