פירוש על במדבר 27:6
Or HaChaim on Numbers
ויאמר ה׳ אל משה לאמור, G'd told Moses to say, etc. The reason G'd said לאמור was to make certain Moses would not think that when G'd told him that the daughters of Tzelofchod had a valid claim he was to keep this information to himself and need not reveal it. It is even possible that the word לאמור implies that Moses was not only to acknowledge the daughters' claim to them but that he was to tell the whole Jewish people about it. This is why the Torah did not write לאמור להן "to tell them." It is also possible that seeing the Torah writes ואל בני ישראל "and to the children of Israel you shall say" in verse 8 the Torah wanted to reveal that what G'd had told Moses prior to verse eight did not need to be mentioned except to the daughters of Tzelofchod themselves. The word לאמור in our verse then applied only to the daughters.
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Rav Hirsch on Torah
V. 6. ויאמר ד׳ אל משה לאמר. Indem die folgenden Bestimmungen durch ויאמר und nicht durch וידבר eingeleitet sind, so erscheinen sie damit nicht als ein ganz neuer Gesetzestitel, sondern als Erläuterung eines bereits gegebenen Kanons. In der Tat war ja auch durch die beiden Sätze des oben gegebenen Landesverteilungsmodus: לאלה תחלק הארץ, also den Männern, und לשמות מטות אבותם ינחלו, wodurch diese Verteilung als Erblassteilung charakterisiert ist, bereits die Grundnorm gegeben, dass das Erbgut sich auf die männlichen Deszendenten vererbe, wie dies ja auch schon der Satz Wajikra 25, 46 והתנחלתם אתם לבניכם אחריכם לרשת אחזה implizite enthielt. Es muss ja auch dieser Kanon den Töchtern Zelafchads bereits bekannt gewesen sein, wie er sich ja auch ganz klar in ihrer Motivierung: כי אין לו בן ausspricht. Wäre von ihm ein Sohn, oder wie es aus dem ובנים לא היו לו scheint, ein Sohnesnachkomme, vorhanden gewesen, sie hätten gar keine Veranlassung zur Erhebung eines Anspruchs gehabt. Es ist daher auch nicht unmöglich, dass eben darum das Suffixum ן in משפטן des vorangehenden Verses so bedeutsam hervorgehoben ist, um eben zu sagen, dass Mosche über das Erbrecht im allgemeinen bereits völlig aufgeklärt war, nur über den speziellen Fall Entscheidung zu erbitten hatte. Ja insbesondere, wenn das von uns zu V. 55 dargestellte Prinzip der חזרה der für die Verteilung des Landes massgebende Modus gewesen ist, so kann die normale Bestimmung, dass bei nicht vorhandenen Söhnen oder Sohnesnachkommen die Töchter erbberechtigt sind, Mosche vollkommen bereits bekannt gewesen sein und für ihn nur hinsichtlich deren Anwendung bei der Landesverteilung und der Ausdehnung ihrer Anwendung Zweifel obgewaltet haben, so dass die Frage für ihn in der Tat nur משפטן, nur ihren ganz speziellen Fall betraf. Es dürfte nämlich die Frage gewesen sein, ob, so wie bei wirklichen Erblassteilungen fünf Töchter, in Ermangelung von Söhnen oder Sohnesnachkommen, völlig die Rechte von fünf Söhnen haben, so auch hier die fünf Töchter Zelafchads als fünf באי הארץ fünf Anteile erhielten, die dann mit den anderen באי הארץ der Nachkommenschaft Chefers nach dem Prinzipe der חזרה zusammen auf diesen zurückgingen und als dessen Hinterlassenschaft nach dem normalen Erbrechte unter dessen Erben zur Verteilung kommen sollten, oder — wie wirklich die Erbteilung lautete (siehe Baba Batra 118b רשב׳׳ם ד׳׳ה ותרי דידהו) — die Töchter Zelafchads nicht als selbständige באי הארץ Anteil erhielten, sondern nur als Erben ihres Vaters für seinen Teil an der Verteilung der Erbschaftsmasse partizipierten, die, von den männlichen באי הארץ unter der Cheferschen Nachkommenschaft in Besitz erhalten, von diesen durch חזרה auf Chefer zurückgegangen, zu gleichen Teilen zwischen dessen Söhnen, Zelafchad und seinen Brüdern resp. deren Erben zu verteilen waren.
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