Tafsiran Imamat 23:3: Rashi, Sforno, Rav Hirsch & Chizkuni

שֵׁ֣שֶׁת יָמִים֮ תֵּעָשֶׂ֣ה מְלָאכָה֒ וּבַיּ֣וֹם הַשְּׁבִיעִ֗י שַׁבַּ֤ת שַׁבָּתוֹן֙ מִקְרָא־קֹ֔דֶשׁ כָּל־מְלָאכָ֖ה לֹ֣א תַעֲשׂ֑וּ שַׁבָּ֥ת הִוא֙ לַֽיהוָ֔ה בְּכֹ֖ל מֽוֹשְׁבֹתֵיכֶֽם׃ (פ)

Enam hari lamanya pekerjaan boleh dilakukan, tetapi pada hari ketujuh adalah Sabat, hari perhentian penuh, pertemuan kudus; janganlah kamu melakukan pekerjaan apa pun. Itulah Sabat bagi Yang Mahakekal di semua tempat kediamanmu.

Rashi

ששת ימים SIX DAYS [MAY WORK BE DONE BUT THE SEVENTH DAY IS THE SABBATH OF STRICT REST] — What relation is there between the Sabbath (the day that is invariably fixed by God as the holy day) and the festive seasons (the times of which are variable, being dependent upon the proclamation of the Sanhedrin)? But by putting both into juxtaposition Scripture intends to teach you that he who desecrates the festivals is regarded as though he had desecrated the Sabbath, and that he who keeps the festivals is regarded as though he had kept the Sabbath (Sifra, Emor, Section 9 7).
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Sforno

'שבת היא לה, He, the creator of light and darkness assigns these days in all your dwellings, wherever on earth. The reason this is spelled out is that we might have thought that just as days and nights are not constant, being longer in the summer than in the winter respectively, so that the hours of the first Sabbath in history might serve as the model for all future Sabbaths, and Jews over the world ought to observe the 24 hours which Jews in the land of Israel observe as their Sabbath. The Torah, by writing בכל מושבותיכם, indicates that the commencement and conclusion of the Sabbath depends on the local times of day and night, not on a central location. [as opposed to the determination of the monthly time when the new moon , i.e. the new month begins, which is related to its astronomical constellation in the sky over Jerusalem, which serves as the ”dateline” for the Jewish people.Ed.]
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Rav Hirsch

V. 3. ששת ימים וגו׳, das Schabbatgebot kommt wiederholt im göttlichen Gesetze vor, und immer in Beziehung zu einer anderen Seite des jüdischen Lebens, für welches ja der Schabbat die Grundinstitution bildet. So der Schabbat der Schöpfung (Bereschit 2, 1), der Schabbat der Wüste in Beziehung zum Nahrungsstreben (Schmot 16, 22 ff.), der Schabbat im Dekalog als Träger des ganzen jüdischen Gottbewußtseins (Schmot 20, 8), der Schabbat in seinen Konsequenzen für das humane und soziale Leben (Schmot 23, 12), das Schabbatheiligtum in seinen Beziehungen zum Tempelheiligtum (31, 13 f. und 35, 2 f.), der Schabbat in seinen Beziehungen zur Erziehung (Wajikra 19, 3), der Schabbat in seinen Beziehungen zur heidnischen Mantik (19, 30). Hier steht nun der Schabbat in seinen Beziehungen zum Festkreis des Jahres. Es waren soeben diese Festzeiten als מועדי ד׳, als zur Zusammenkunft mit Gott bestimmte Zeiten bezeichnet worden אשר תקראו אותם מקראי קדש die die Nation selbst auf Gottes Geheiß und nach göttlicher Anweisung sich zu Berufungen zu ihm festzustellen hat und deren Heiligkeit wesentlich durch diesen freien Bestimmungsakt der nationalen Gesamtheit bedingt ist. Dem gegenüber steht sofort an der Spitze der Schabbat, als der einzige ein für allemal von Gott fixierte und geheiligte Tag, dessen Feststellung nicht von der Nation auszugehen hat, dessen Heiligkeit nicht aus der Nation hervorgeht, der nicht erst von der Nation als "Berufung zum Heiligen" zu verkünden ist, der vielmehr mit seinem Eintritt selbst מקרא קדש ist, und sich somit als der einzig gegebene Ausgangspunkt und Höhepunkt der geheiligten Zeiten ankündigt, ihre Basis bildet und in ihnen seine Verwirklichung finden will. In der Tat ist ja der Schabbat, dieses Tagessymbol der Herrschaft Gottes in Natur und Geschichte, die Menschheiterziehungsinstitution, aus welcher und für welche Israel hervorgegangen, und alle durch Israel zu heiligenden Zeiten haben ja kein anderes Ziel, als diese durch den Schabbat postulierte Menschenerziehung zur Huldigung Gottes in der Natur und Geschichte, an Israel und in Israel zur Wahrheit zu machen. So lautet auch die Schlussformel unserer Festschabbate מקדש השבת וישראל והזמנים und nicht מקדש ישראל ושבת והזמנים, weil, wie es Beza 17a erläutert wird, שבת nicht ישראל מקדשי ליה sondern שבת מקדשא וקיימ, und wird dies Berachot 49a als ein einheitlicher Gottesakt begriffen, הא בהא תליא לפי גירס׳ הרי׳׳ף), siehe ר׳׳ן daselbst: ענין אחד הוא שקדושת ישראל תלויה בקדושת השבת וקדושת הזמנים וראשי חדשים תלויה בקדושת ישראל).
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