Tafsiran Imamat 26:23: Rashi, Siftei Chakhamim, Rav Hirsch & Ibn Ezra

וְאִ֨ם־בְּאֵ֔לֶּה לֹ֥א תִוָּסְר֖וּ לִ֑י וַהֲלַכְתֶּ֥ם עִמִּ֖י קֶֽרִי׃

Jika dengan semua ini pun kamu tidak mau menerima teguran-Ku, tetapi tetap berjalan bersama-Ku dengan sikap sambil lalu,

Rashi

‎‏ לא תוסרו לי‏AND IF YOU WILL NOT BE CHASTISED — so that you should return unto Me.
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Siftei Chakhamim

To return to Me. Because the expression לא תוסרו לי (lit. do not accept your sufferings) is problematical, as people obviously do not want to accept sufferings [and they sufferings are given to people whether they want them or not]. Therefore Rashi explains: If, despite all these sufferings, you do not want to return to Me.
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Rav Hirsch

VV. 23 u. 24. ואם באלה לא תוסרו לי, wie bereits zu Bereschit 2, 19 bemerkt, ist יסר das für das sittliche Wesen des Menschen, was יצר für den materiellen Stoff ist. Es ist die sittliche Umschränkung seines strebenden Wesens innerhalb der Grenzen des Rechten und Guten. Das Substantiv מוסר, das auch vorzugsweise diese sittlich bildende Zucht bezeichnet, kommt auch in der Bedeutung konkreter Fesseln und Bande vor. הוסרר ל־ heißt: jemandem sittlich zugebildet werden, d. h. eine ihm entsprechende Willensrichtung annehmen. Alle bisherigen Leidensverhängnisse hatten zum Ziele, ihnen zum Bewußtsein zu bringen, wie alle die mit dem Gehorsam gegen den göttlichen Willen ihnen verheißenen Segnungen des Wohlstandes, der Macht, des Friedens und des Volksreichtums umsomehr ihnen verloren gehen, je mehr sie diese Güter direkt anstreben und nicht nur in Folge der Gesetzeserfüllung erhalten wollen, je mehr sie deren Erlangung das bestimmende Motiv ihrer Handlungen sein und dem gegenüber die Erfüllung des göttlichen Willens in den Hintergrund treten lassen. Mit dem im vorigen Verse geschilderten Leiden war der letzte Zug in dem verheißenen Segensbilde verlöscht. Damit hätte ihre Willensrichtung in die einzige Gott zugewandte Bahn zurückgelenkt und die Erfüllung seines Willens zu ihrem ersten und einzigen Lebensvorsatz werden sollen.
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