יָשֹׁ֣מּוּ יְשָׁרִ֣ים עַל־זֹ֑את וְ֝נָקִ֗י עַל־חָנֵ֥ף יִתְעֹרָֽר׃
Orang-orang yang tulus hati tercengang melihat hal ini, dan orang yang tidak bersalah bangkit menentang orang yang munafik.
Rav Hirsch
Unsere Seele ist ein חושב, ein Weber (חשב Grundbedeutung: verbinden, kombinieren, חשב האפור), der Stoff ist ihr gegeben. Als gefügiger Stoff liegen alle Anlagen in ihrer Hand, gute und böse; die Seele hat sie zu verbinden, Gestalten daraus zu machen, צורות: unsere Ideale, und diese צורות sind: יֵצֶר das Gebilde unserer webenden Seele. Aus dem gegebenen Stoff können wir machen was wir wollen. Gott hat uns aber zugleich die "Muster" gegeben, nach denen wir weben sollen. Tun wir dies, so ist alles gut. Der חושב kann keines Fadens, keiner Farbe entbehren. An angewiesener Stelle und in vorgewiesener Weise ist alles gut. יֵצֶר, die Idee, die Vorstellung dessen, was wir erreichen können, lockt uns allerdings, es zu erreichen, allein dies ,יֵצֶר selbst haben wir gemacht. Ist die von uns gebildete "Idee" (ja buchstäblich יֵצֶר Ιδέα, das Gestaltete, das Bild) eine gute, so streben wir zum Guten, und umgekehrt. So heißen die Bilder, die Vorstellungen der Seele in Job in ausgeprägter passiver Form ja geradezu ויצֻרַי כצל כולם :יְעצורים (Job 17. 8), meine Vorstellungen, die Bilder, die ich in meinem Innern konstruiere, sind wie ein Schatten. So nannte David die freudige Hingebung an Gott, die שמחה להתנרב, die das Volk bei den Spenden zum Tempelbau bewährte: יצר מחשבות לבב העם, und betete: שמרה זאת, d.i. die שמחה להתנדב, bewahre diese freudige Hingebung für immer zur Idee der Gedanken des Herzens deines Volkes, d. h. mache, daß die Gedanken des Herzens deines Volkes zu allen Zeiten den Entschluss zu einer solchen Hingebung bilden mögen. (Chron. I. 29, 18).