יַרְעֵ֤ם אֵ֣ל בְּ֭קוֹלוֹ נִפְלָא֑וֹת עֹשֶׂ֥ה גְ֝דֹל֗וֹת וְלֹ֣א נֵדָֽע׃
Allah mengguntur dengan suara-Nya secara ajaib; Ia menjadikan perkara-perkara besar yang tidak kita ketahui.
Rashi
Adonoy called. And a voice emanated from the Temple of God, from the Holy of Holies, which called, "Shmuel!" The end of the above verse5As is indicated by the אֶתְנַחְתָּא under the word שֹׁכֵכ to separate it from ‘בְּהֵיכַל ה. is connected to the verse that follows. This is what is inferred by the verse, "the Lord thunders wonderously with His voice."6Iyov 37:5. Eili was a kohein, and was watching from within, while Shmuel was a Levite and lying without. Yet, the voice [of 'ה] jumped over Eili to Shmuel.
Rav Hirsch
Es ist tief bezeichnend, daß die den Erdboden beherrschende Tätigkeit des Menschen עבודה, Dienst, genannt wird. עבד (verwandt mit) אבר ist ja das völlige Aufgehen in die Zwecke eines Andern. Bei der Herrschaft des Menschen über die Erde steht er selbst direkt im Dienste Gottes, indirekt im Dienste der Erde, deren Zwecken Gott den Menschen dienstbar gemacht. Indem der Mensch die Kräfte der Erde für seine von Gott ihm angewiesenen Zwecke in Anspruch nimmt und sie für diese Zwecke umwandelt, verliert die Erde nicht ihre Bestimmung, sondern erreicht sie vielmehr. Der Mensch hebt die physische Natur durch seine Tätigkeit in das Bereich der sittlichen Weltzwecke. Die Herrschaft des wahren "Adam" über die Erde ist daher in Wahrheit: עבודת האדמה, eine dienende Förderung ihrer Bestimmung. Und für diesen Dienst des Menschen an der Erde gibt ד׳ אלקים den Regen. Die Regenbildung selbst gehört der physischen von אלקי׳ geschaffenen Ordnung der Dinge an. Allein daß der Regen sich bilde, wann und wo und wie er sich bilde, daß er לברכה und nicht לקללה komme, das hat Gott seiner sittlichen Weltwaltung vorbehalten, die von dem Namen ה׳ getragen ist. שאלו מד׳ מטר בעת מלקוש, ruft der Prophet (Secharja 10, 1) seinen Zeitgenossen zu, "erbittet euch von Gott Regen zur Zeit des Frühregens", ד׳ עושה חזיזים ומטר גשם יתן להם לאיש עשב בשדה וגו׳, "Gott bildet die Wolken und die Sendung des Regens gibt Er ihnen, für einen einzigen Mann, für ein einziges Kraut auf dem Felde. Denn die Naturvergötterungen haben von einer herrenlosen Kraft gesprochen, die Naturbewältiger haben Lügen erschaut und sprechen nun Träume der Nichtigkeit aus, sie wissen nur mit Vergänglichkeit zu trösten. Darum ziehen die Menschen wie Schafe dahin, sprechen, daß es keinen Hirten gebe!" (das.) "היה אם שמוע תשמעו wenn ihr gehorchen werdet", spricht Gott in seinem Gesetze (Dewarim 11, 13 u. 14) "בעתו ,ונתתי מטי ארעצכם, gebe ich den Regen eures Landes in seiner Zeit, wenn aber euer Herz sich betört von Gott abwendet, so ועצר את השמים, so schließt Gott den Himmel, und es wird kein Regen kommen. Diese dem jüdischen Volke und dem jüdischen Lande, dem Boden der תורה, dem Boden des göttlichen Sittengesetzes angewiesene Stellung ist somit keine Ausnahmsstellung, keine unnatürliche; sie ist vielmehr die ursprüngliche, der Menschenwelt und ihrer Erde bestimmte, zu der einst beide wiederkehren werden, wenn die Gesamtmenschheit einst dem göttlichen Sittengesetze sich huldigend unterordnen wird. Hier ist somit die Wahrheit ausgesprochen, die die Weisen in dem Satze ausdrücken, daß die Regenspende eines der Dinge sei, deren "Schlüssel Gott nicht einem שליח, einem Boten überantwortet hat". Alle die als Gottes Boten in der Natur wirkenden Kräfte, לא יסבו בלכתן, gehen unverändert ihren geraden, unabänderlichen Gang. So z. B. die Sonne, dieser große Faktor für die Entwicklung und Blüte des irdischen Lebens. Auf mathematischen Gesetzen ruht ihre Bahn, לא יסבו בלכתן da gibt׳s keine Abweichung, keine das Erfordernis des wechselnden Erziehungsbedürfnisses des Menschen berücksichtigende Veränderlichkeit. Die Natur geht ihren Gang. Allein nicht Alles ist in die Hand dieses natürlichen Ganges gelegt. Die Regenspende, die ganze Gestaltung des atmosphärischen Niederschlags und die dadurch bedingte Gestaltung der Erdatmosphäre selbst, die wiederum die Wirkung des Sonnenstrahls für die Erde so wesentlich modifiziert und veränderlich erscheinen lässt, מפתח של גשמים, hat Gott der sittlichen Weltordnung seines Waltens über den Menschen und für den Menschen vorbehalten. "ירעם אל בקולו נפלאות, donnert Gott mit seiner Stimme Wunder, übt er auch Großes, wo wir nicht es merken, spricht auch zum Schnee: werde der Erde, und Regen ist seine Sendung, ja Regen sind die mannigfaltigen Sendungen seiner Macht. Sein Siegel legt er damit an jedes Menschen Hand, alle Männer seines Werkes zu überwachen." (Job. 37, 5.) — Also weil der Mensch noch nicht da war, fehlte auch der Regen, und die Pflanzenwelt harrte noch der ersten Entwicklung entgegen.