וְ֠הָיוּ לְאֶחָ֞ד מִבְּנֵ֨י שִׁבְטֵ֥י בְנֵֽי־יִשְׂרָאֵל֮ לְנָשִׁים֒ וְנִגְרְעָ֤ה נַחֲלָתָן֙ מִנַּחֲלַ֣ת אֲבֹתֵ֔ינוּ וְנוֹסַ֕ף עַ֚ל נַחֲלַ֣ת הַמַּטֶּ֔ה אֲשֶׁ֥ר תִּהְיֶ֖ינָה לָהֶ֑ם וּמִגֹּרַ֥ל נַחֲלָתֵ֖נוּ יִגָּרֵֽעַ׃
Jika mereka menjadi istri salah seorang dari antara orang-orang suku lain dari bani Israel, maka milik pusaka mereka akan terambil dari milik pusaka nenek moyang kami dan ditambahkan kepada milik pusaka suku tempat mereka menjadi anggota, sehingga milik pusaka itu akan terambil dari bagian undian milik pusaka kami.
Rav Hirsch
V. 4. ירה ,ירה בים, nicht bloß: werfen, sondern nach einem bestimmten Orte, einem Ziele werfen, daher der gewöhnliche Ausdruck für Pfeile schießen. Es scheint verwandt mit קרע ,קרא ,קרה etc. etwas aus seiner natürlichen oder bisherigen Richtung in eine andere, entgegengesetzte bringen. Daher der horizontale, der Schwerkraft entgegengesetzte Wurf. (Auch המצכה אשר יריתי Bereschit 31, 51 uחd ירה אבן פנתה ist Werfen an einen sehr bestimmten Ort. Josua 18, 6 heißt es vom Loose: ויריתי לכם גורל statt des gewöhnlichen הפיל גורל. Es bedürfte einer Untersuchung der Art und Weise, wie beim Losen verfahren worden. Der Satz בחיק יוטל את הגורל, im Schoße wird das Los entnommen, Prov. 16, 33, sowie die Prozedur, die uns Baba Batra 122a. hinsichtlich der Verteilung des Landes durchs Los mitgeteilt wird, und die ganz gleiche Joma 39a hinsichtlich der Losung für die beiden שעירים am י׳׳כ, lassen uns in keiner Weise ein "Werfen" bei dem Verfahren des Losens, vielmehr nur ein solches erkennen, wo die Lose in einem Behälter liegen, קלפי ,חיק, und daraus herausgegriffen, יוטל, rasch, ohne Auswahl herausgegriffen werden: טרף בקלפי. Das הפיל beim Lose scheint sich daher nicht auf das Verfahren, sondern auf die Wirkung des Losens zu beziehen. Durch das Los wird jemandem etwas zuerteilt, und weil diese Erteilung nicht nach Vorausberechnung und Wahl geschieht, wird dadurch bewirkt, daß jemandem etwas "zufällt". Ausdrücklich heißt es Bamidbar 34, 2 von dem zu verteilenden Lande: אשר תפל לכם בנחלה. Ebenso Josua 13, 6 הפילה לישראל בנחלה, so auch Jecheskel 45, 1; 47, 22; 48, 29. Ja in einem Verse (47, 22) wird נפל nach einander sowohl von dem Lande, als auch von den Personen gebraucht, denen das Land zuerteilt wird. תפילו אותה בנחלה לכם ולהגרים וגו׳ אתכם יפלו בנחלה וגו׳: ein Landesanteil fällt jemandem zu, oder jemand fällt einem Lande zu. Da Landbesitzergreifung hebräisch durch ֵהאָחז, vom Lande ergriffen werden, ausgedrückt wird, so ist der letzte Ausdruck ganz adäquat, und dürfte damit vielleicht das על פני כל אחיו נפל des Ismael Bereschit 25, 18 seine beste Erklärung finden. Wo demnach הפיל mit גורל verbunden ist, da dürfte unter גורל nicht der Zettel, oder das sonstige Losungsmittel, sondern der durchs Los anfallende Gegenstand zu verstehen sein, wie Bamidbar 36, 3 ומגרל נחלתנו יגרע Richter 1, 3 עלה אתי בגרלי und sonst. Josua 18, 6 heißt es nun, statt des gewöhnlichen: והפלתי ירה ,ויריתי לכם גרל :וגו׳ heißt aber, wie bemerkt, nach einem voraus bestimmten Ziele werfen, scheinbar somit der ungeeignetste Ausdruck für Losen! Allein nach Baba Batra 122a. war bei dieser Verteilung des Landes das Los mit den אורים ותומים also verbunden, daß Josua das Ergebnis des Loses schon immer im voraus ankündigte (siehe daselbst), ein Verfahren, das nicht treffender als durch ויריתי לכם גרל ausgedrückt werden könnte. Wenn darauf V. 8 u. 10 daßelbe Verfahren durch השליך גרל ausgedrückt wird, so ist damit gleichzeitig die völlige Unparteilichkeit und Nichtbeeinflussung des Loses durch Josua versichert.) ירה בים heißt somit wörtlich: schoss er ins Meer. Gottes Kriegsführung ist eine der menschlichen entgegengesetzte. Der kriegführende Mensch schleudert das Geschoss auf den Feind, Gott schleudert den Feind auf das Geschoss! So auch V. 1 רמה בים. —