Tafsiran yang Mengutip untuk Habakuk 2:15

ה֚וֹי מַשְׁקֵ֣ה רֵעֵ֔הוּ מְסַפֵּ֥חַ חֲמָתְךָ֖ וְאַ֣ף שַׁכֵּ֑ר לְמַ֥עַן הַבִּ֖יט עַל־מְעוֹרֵיהֶֽם׃

Celakalah orang yang memberi minum sesamanya, yang menghimpunkan amarahmu ke dalamnya dan bahkan membuatnya mabuk, supaya dapat memandang aurat mereka!

Ibn Ezra

Bread and a skin of water. Since Hashem told him to listen to all that Sarah said he could not give Hagar anything without Sarah’s permission. Nevertheless, after Sarah’s death he gave the sons of his concubines gifts (25:6).
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Rav Hirsch

Es ist übrigens nicht notwendig, daß hier dieses וירא את ערות אביו im buchstäblichen Sinne gemeint sei. Abgesehen davon, daß ערוה überhaupt als Ausdruck für eine Schwäche, eine schwache Seite, einen beschämenden Zustand, und damit auch ראה sehen, in Verbindung vorkommt, z. B. לראות את ערות הארץ (Bereschit 42, 9) die Blöße, die Schwäche, den erniedrigten Zustand des Landes zu sehen, seid ihr gekommen, so kommt "Blöße" ganz speziell als Bezeichnung des den Menschen erniedrigenden Zustandes des Rausches vor: הוי, heißt es Chabakuk 2, 15. משקה רעהו מספח חמתך ואף שכר למען הביט על מעוריהם: „Weh', der du deinem Nächsten, zu trinken gibst, ihm mit Wut zusetzest und ihn berauscht machst, um dich an ihrer Blöße zu weiden!" Dazu kommt auch גלה, (hier) ויתגל, auch nicht gerade als buchstäbliche Entblößung, sondern als Ausdruck des Sichselbsterniedrigens, des Sichgehenlassens vor. So sagt Michal zu David: (Samuel II. 6, 20) מה נכבד היום מלך ישראל אשר נגלה היום לעיני אמהות עבדיו כהגלות נגלות אחד הרקים, "wie hat sich heute Israels König geehrt, indem er sich heute vor den Augen der Mägde seiner Diener, wie nur einer der Charakterlosen bloß gegeben!" Es kann daher Noach in seinem Zeltgemach lediglich im erniedrigenden Zustand des Rausches dagelegen haben, ohne daß eine wirkliche Körperentblößung stattgefunden.
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Rav Hirsch

Die Etymologie des Wortes ערום nackt, bietet große Schwierigkeiten. Die Wurzel ערם findet sich sonst in den beiden Bedeutungen: listig, verschlagen, wie sogleich im nächsten Vers, und ערמה: Getreidehaufen. Die Zusammengehörigkeit dieser beiden Begriffe lässt sich leicht finden. Analogie dafür bietet תחבולה von הבל, Schnur, womit Dinge miteinander verbunden, oder Strick, womit Dinge herangezogen werden. Der Strick selbst besteht aus einzelnen dünnen, an sich schwachen, mit einander verbundenen Fäden. Jeder klug angelegte Plan ist eine Verbindung von einzelnen Veranstaltungen, um einen fernliegenden Zweck herbeizuführen. Ohnehin wird der Begriff: denken im Hebräischen durch den Begriff: verbinden ausgedrückt; so: חשב denken, und חשב האפור, die Latze, der Gurt des Ephod. In ähnlicher Weise wäre auch der Begriff Klugheit, List, aus dem Begriff des Haufens abzuleiten. ערמה ist eine ערמה: eine Anhäufung von Gedankenkörnern, die zuletzt in eine Spitze ausgeht. Der Verschlagene übt lauter Dinge, die man nicht beachtet; das einzelne Körnchen ist unbedeutend, allein zusammen machen sie den Haufen. (Mit ערם, Haufen, ist ארם die Wurzel von ארמון, ein hochaufgeführtes Gebäude, und mit ערם, List, חֵרֶם, das aus einzelnen Maschen zum Fange verbundene Netz, verwandt). Schwierig aber bliebe es, wenn von ערם, nackt, die Wurzel ערם wäre, diese Verwandtschaft mit den obigen Begriffen einzusehen. — Vielleicht daher ist von ערום, nackt, die Wurzel עור, auch ja nackt, הביט אל מעוריהם ,עורה פשוטה und sonst. Tritt ja das נח deutlich in עירמים, Kap. 3, 7 hervor. Für den Übergang des ָ in: mit den Suffixen, obgleich in ihm das נח der rad. ruht, böte, z. B. זָדון von זוד eine Analogie, das im stat. Constr. זדון heißt , obgleich im Plur. das נח in זֵרונים markiert hervortritt. Ebenso יְמֵי יָמים ,יום. Das ם wäre Suffix der subst. Form wie פִדיום. Der Satz ואת עֵרום ועריה spricht ohnehin dafür, wie schon רדק in שרשים bemerkt, daß es Substantiv sei. Es kann also die Wurzel עור sein, und wir hätten עור: nackt, wach, und Haut, Grundbedeutung: für äußere Eindrücke empfänglich sein. Je tiefer der Schlaf, desto weniger kann die äußere Welt auf uns einwirken. So wie wir wach werden, tritt Wahrnehmung ein. Nun ist das allgemeinste Sensorium die Haut, das Organ des Tastsinnes. Durch sie nimmt der ganze Mensch Eindrücke auf. Im Schlaf tritt die Seele des Menschen gleichsam von der Peripherie in das Innere zurück; wie der Mensch wach wird, so tritt sie gewissermaßen wieder hinaus auf ihre Vorposten, bis in die Haut. Dieser Gedanke ist im Hebräischen so geläufig, daß ohnmächtig werden התעטף רוח heißt: der Geist verhüllt sich, tritt zurück. Im wachenden Menschen ist der Geist bis in den Fingerspitzen. Derjenige Mensch, der eigentlich nur auf den Tastsinn angewiesen ist, zu dem die sichtbare Welt nur durch den Tastsinn Zutritt hat, heißt עִוֵר, der Hautmensch, blind.
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