וְיָשְׁב֗וּ אִ֣ישׁ תַּ֧חַת גַּפְנ֛וֹ וְתַ֥חַת תְּאֵנָת֖וֹ וְאֵ֣ין מַחֲרִ֑יד כִּי־פִ֛י יְהוָ֥ה צְבָא֖וֹת דִּבֵּֽר׃
Mereka masing-masing akan duduk di bawah pohon anggurnya dan di bawah pohon aranya, dan tidak ada seorang pun yang mengejutkan mereka, sebab mulut Yang Mahakekal semesta alam telah berfirman.
Rav Hirsch
VV. 4 u. 5. אפס כי וגו׳. Vorgehend ist der Fall vorausgesetzt, daß einer dem andern verschuldet worden und seinen Verbindlichkeiten nicht zur rechten Zeit nachkommen konnte, so daß er nur gerichtlich dazu würde angehalten werden müssen, ein Verschuldungszustand, dessen Fortdauer eben die Schemitainstitution begegnen soll. Auf diese Voraussetzung blickt unser Vers hin und bemerkt: אביון .אפס כי לא יהיה בך אביון von אבה sich dem Willen eines andern fügen, bezeichnet ganz eigentlich den Zustand sozialer Unselbständigkeit, in welche der unvermögende Schuldner seinem Gläubiger gegenüber gerät. Der Gläubiger hat seine Zukunft in Händen, kann jeden Augenblick sein Recht gegen ihn geltend machen, der Schuldner verliert ihm gegenüber alle Selbständigkeit, "muss ihm in allem zu Willen sein" um sich seine Gunst zu erhalten. Es ist dies eben jenes unglückselige Verhältnis, welches in anderen Kreisen so manches Staatenheil untergraben hat. Darin unterscheidet sich אביון von עני .עני, von ענה, bezeichnet die Abhängigkeit der Existenz, אביון die daraus hervorgehende Abhängigkeit des Willens. Der mittellose Arbeiter kann sich durch Arbeit sein tägliches Brot verdienen und bleibt dabei in seiner männlichen Selbständigkeit völlig unverletzt. Und selbst Almosen empfangend bleibt diese Selbständigkeit noch in weit höherem Grade aufrecht und schwindet wahrhaft erst mit ungelöster Verbindlichkeit. Eine solche zu Abhängigkeit und Unterwürfigkeit führende Armut, soll, heißt es nun hier, in dem unter Gottes Leitung und Gottes Segen aufblühenden jüdischen Staate eigentlich nicht aufkommen. איש תחת גפנו ותחת תאנתו, "jeder unter seinem Weinstock und seinem Feigenbaum" ist allerdings das (Micha 4, 4) der Gesamtmenschheit einst winkende Ideal, das aber unter Gottes Führung zu allererst im jüdischen Gottesstaate seine Verwirklichung hatte finden sollen. Allein die Erreichung dieses Ideals ist eben an die volle Verwirklichung des göttlichen Gesetzes und insbesondere eben dieser Schemita- und Jobelgesetze und des im folgenden sich ihnen anschließenden Zedakagesetzes geknüpft, die Gott als Bedingung seiner steten Jobelregenerierung des jüdisch-nationalen Staatskörpers gesetzt (siehe zu Wajikra 25, 10 u. 11) und eben die Herbeiführung dieses Ideals hat כל המצוה הזאת אשר אנכי מצוך היום im Auge.
Tur HaArokh
ותאנה וגפן ורמון, “neither are there fig trees, grape vines or pomegranates.” In another context the order of these trees is reversed, such as the vision of people enjoying tranquil life תחת גפנו ותחת תאנתו, “beneath his vineyard and his fig tree.” (Kings I 8,5 and Micah 4,4) There may be an allusion here as to why the firewood for burning the red heifer is traditionally the wood from the fig tree. Seeing that we had just concluded reading about the red heifer, this may explain the source of this tradition. [I have not found a source for this tradition. Ed.]
Ibn Ezra
For the mouth of the Lord hath spoken it. Be sure that this prediction will be fulfilled, for the mouth, etc.41The words וזה האמת, and this is the truth, are very often used by I. E. in his commentaries to express his approval of an opinion quoted by him. They might here also be taken in the same sense, so as to indicate that I. E. was in favour of the last mentioned explanation, בחרב ═ חרב ; but then the words for the mouth, etc., would be quite superfluous, or I. E.’s remark on them must be missing. In the translation they explain the causal conjunction כי ‘ for,’ in the phrase כי ה׳ דבר. (Comp. I. E. on Mic. 4:4.)