Bibbia Ebraica
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Commento su Genesi 37:11

וַיְקַנְאוּ־ב֖וֹ אֶחָ֑יו וְאָבִ֖יו שָׁמַ֥ר אֶת־הַדָּבָֽר׃

I suoi fratelli ebbero di lui gelosia, e suo padre stette in aspettazione della cosa.

Rashi on Genesis

שמר את הדבר OBSERVED THE MATTER — He awaited and looked forward to the time when this would come to pass. In the same sense we have (Isaiah 26:2) “that watch (שומר) for faithfulness” (i.e., for the performance of a promise) and (Job 14:16) — “לא תשמור for my sin” — which means “thou dost not wait for my sin”.
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Rashbam on Genesis

ואביו שמר את הדבר. Why did the Torah bother to write this line? The reason is that when the brothers returned from Egypt and reported about Joseph’s position there, and Yaakov did not believe them that Joseph was still alive, he saw the carriages which Pharaoh had sent to transport him in (45,27) and realised that such an honour could only be bestowed by a king, and that seeing that the King of Egypt had no reason to honour him in such a manner, the carriages, though sent with the approval of Pharaoh, must have been sent by someone in an almost equally high position, i.e. his son Joseph, who had dreamed of attaining such stature. It was the recollection of the dream Joseph had told him about which then prompted Yaakov to exclaim רב,עוד יוסף בני חי, וכי הוא מושל בכל בארץ מצרים, “it is too much! Not only is my son Joseph still alive, but he is the ruler of the whole land of Egypt!” (45,28 combined with 26)
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Sforno on Genesis

ויקנאו בו אחיו, they attributed such aspirations by Joseph to the fact that their father had appointed them as senior to them, otherwise he would not have dared tell such dreams even in his father’s presence.
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Or HaChaim on Genesis

ויקנאו בו אחיו, His brothers were jealous of him. When the brothers had heard this second dream they backtracked from accusing Joseph of wanting to be a ruler over all of them; they agreed that Joseph could not have aspired to rule over his own father. The very fact that he had such a dream, however, indicated that he had received a message from heaven. They were jealous of Joseph having received that communication.
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Radak on Genesis

הדבר, even though Yaakov had been angry at Joseph he was worried about what the dream might forecast and he remembered it.
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Rabbeinu Bahya

ויקנאו בו אחיו, “his brothers were jealous of him.” It is well known that in most instances hatred is the result of jealousy; the hatred which the Torah had spoken of earlier in verse four had been due to the brothers’ awareness that their father Yaakov loved Joseph more than he loved them, as the Torah has spelled out there. Why then did the Torah have to repeat here that the brothers were jealous of Joseph? It is possible that the correct explanation of the original hatred of the brothers towards Joseph was not due to the preferred status Joseph enjoyed in the eyes of their father due to his excelling in virtues, but was due merely to their father showing him more love. There was actually no reason to be envious of a young boy of seventeen years of age who had not demonstrated any qualities superior to those of his brothers. One usually envies one’s peers or one’s superiors. One is not given to envy inferiors. Now, after having heard repeatedly the kind of dreams their brother had experienced, his older brothers realised that there might be more to Joseph than they had thought before. Therefore they now envied him his dreams and hated him because of them. The Torah therefore told us of this additional dimension of the brothers’ jealousy of Joseph. This idea is best illustrated by the change of preposition the Torah chose to describe their new jealousy. In our verse the Torah chose the preposition בו as distinct from the preposition את or אותו which was used to describe their hatred of him, or the verse in Genesis 26,14 where the Philistines’ jealousy of Yitzchak is described as ויקנאו אותו פלשתים.
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Rav Hirsch on Torah

(11-12) Nach dem Vorgange Sipornos, eines unserer denkendsten Kommentatoren, halten wir uns verpflichtet, uns hinsichtlich des nun folgenden Vorganges, wenngleich nicht nach einer Rechtfertigung, so doch nach einer Erklärung umzusehen. Wir haben es doch nicht mit einer Rotte Räuber und Mörder zu tun, denen es ein Leichtes wird, um eines Rockes willen Mord und Totschlag zu begehen. Macht ja Siporno mit Recht darauf aufmerksam, wie später, als den Brüdern in äußerster Not das Gewissen schlug, sie (Kap.42, 21] sich keineswegs über ein an Josef verübtes Verbrechen, sondern nur über ihre Härte Vorwürfe machten, dass sie seinem Flehen haben widerstehen können. Sie müssen also die Tat an sich für hart, aber nicht für Unrecht gehalten haben. Wir müssen daher ein Auge auch für die leisesten Andeutungen haben, die uns alles dies psychologisch erklärlich machen dürften.
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Sforno on Genesis

ואביו שמר, he remembered it because he thought that the dream reflected what would in fact occur. In fact, his father was looking forward to the fulfillment of Joseph’s dream. This reflects the statement in the Talmud Sanhedrin 105 that a person may be jealous of everyone except his students and his children.
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Rav Hirsch on Torah

Das Missverhältnis, wird uns gesagt, hatte mit קנאה begonnen; es war darauf שנאה hinzugekommen, sie hassten ihn, weil sie aus seinen Träumen seine Gedanken und Pläne zu erkennen glaubten, sie fürchteten ihn jedoch nicht, weil sie nicht an deren Verwirklichung glaubten. Als sie nun aber seinen letzten Traum hörten — der ihm ja eine höchste Majestät auf Erden und nicht bloß einen Herrscherrang im Familienkreise verhieß — und sahen, wie der Vater dies auffasste, es nicht als bloßen Traum ansah, sondern nachdenkend darüber wurde, an eine Möglichkeit der Erfüllung dachte: da fing in der שנאה zugleich wieder קנאה an wach zu werden (— ׳קנא ב heißt buchstäblich: seine berechtigten Ansprüche durch jemanden gefährdet glauben —) und da heißt es denn unmittelbar darauf: וילכו אחיו und zwar bedeutsam durch Ethnach getrennt, also: sie gingen fort! Es war in sie tief das Bewusstsein gedrungen, dass ihnen durch Josef eine Beeinträchtigung ihrer Rechte drohe, darum gingen sie fort. Und zwar entfernten sie sich sehr weit. שכם ist von הברון zehn bis zwölf deutsche Meilen entfernt. Dazu ist das את in לרעות את צאן punktiert, nach מדרש רבות, anzudeuten: nur ostensibel die Schafe, in Wahrheit "sich zu weiden"; wollten die Selbständigkeit bewahren, die sie durch Jakobs Meinung über die künftige Stellung Josefs beeinträchtigt glaubten. Eigentümlich ist es, dass sie gerade nach Sichem gingen. שכם war ja die Stätte, wo sich das Gefühl ihrer Zusammengehörigkeit zu allererst so energisch betätigt hatte, dort hatten Simon und Levi das denkwürdige: הכזונה יעשה את אחתנו?! gesprochen. Steht nun die ganze Familie als ein Mann nach außen, wenn ein Glied bedroht wird, um wie viel mehr hält sie zusammen, wenn im innern von einem Gliede Ehre und Selbständigkeit bedroht wird — so durften sie denken, und deshalb nach שכם gezogen sein, dort, auf der Stätte brüderlicher Großtat, die ihnen wieder notwendig scheinenden Entschlüsse zu nähren. Und wirklich war ihre Zukunft bedroht, wenn Josefs Stellung eine solche hätte werden sollen, wie sie ihnen vorschwebte. War es ja noch gar nicht so lange her, seildem mit Nimrod das Königtum begonnen. Waren ja ihre Vettern in Sei׳r-Edom bereits unter Aluphim und Königen geknechtet. Im Gegensatz zu diesem, die Menschen zu Ziegelsteinen für den Bau des Ehrgeizes eines einzelnen herabwürdigenden Königtum sollte ja eben die Abrahamsfamilie einen Menschenverein verwirklichen, in welchem auf dem Boden der Freiheit und Gleichheit der Menschenadel und die Menschenwürde zur Geltung kommen, und die gemeinsame Aufgabe לשמר דרך ד׳ לעשות צדקה ומשפט als der ausgesprochene Wille Gottes allein die über alle gleich gebietende Herrschaft haben sollte —: wo bliebe ihre und der Menschheit Zukunft, wenn auch sie sich in die Fesseln des Ehrgeizes eines einzelnen schlagen ließen?? — Merkwürdig, als später, nach Salomos Tode, das Volk dem Rehabeam erst Bedingungen setzen und seine Selbständigkeit durch eine Kapitulation wahren wollte, versammelte es sich wiederum nach Sichem, dort gegen ein seine Macht misbrauchendes Königtum im Gefühle der Zusammengehörigkeit und Gleichheit vor Gott Opposition zu erheben. Es scheint hier ein kleines, ähnliches Vorspiel.
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