Bibbia Ebraica
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Commento su Deuteronomio 21:17

כִּי֩ אֶת־הַבְּכֹ֨ר בֶּן־הַשְּׂנוּאָ֜ה יַכִּ֗יר לָ֤תֶת לוֹ֙ פִּ֣י שְׁנַ֔יִם בְּכֹ֥ל אֲשֶׁר־יִמָּצֵ֖א ל֑וֹ כִּי־הוּא֙ רֵאשִׁ֣ית אֹנ֔וֹ ל֖וֹ מִשְׁפַּ֥ט הַבְּכֹרָֽה׃ (ס)

ma riconoscerà il primogenito, il figlio dell'odiato, dandogli una doppia porzione di tutto ciò che ha; poiché egli è il primo frutto della sua forza, il diritto del primogenito è suo.

Rashi on Deuteronomy

פי שנים A DOUBLE PORTION — i.e. a portion equal to those of two brothers together (Sifrei Devarim 217:2-4).
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Rashbam on Deuteronomy

כי את הבכור, the word כי means אלא, but. כי הוא ראשית אונו, for he is entitled to inherit the first of his father’s money. We find that the word און appears in this sense in Hoseah 12,9 מצאתי און לי, [clearly it cannot mean “I have found my virility there”, as it does in Genesis 49,3. Ed.] The word און also occurs in the sense of money in Job 20,10 וידיו תשיבנה אונו, “his own hands must give back his wealth.”
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Siftei Chakhamim

Equivalent to two brothers. Rashi is answering the question: “Doublefold of all that he possesses” implies doublefold of everything he possesses, i.e. that he should have two portions. [For example,] if he left three manah and there were five brothers, the firstborn should take two manah and the four [remaining] brothers should take one [manah]! Rashi answers that “of all he possesses” does not refer to “doublefold” but means as follows: “Doublefold [of one brother’s share],’ i.e., the equivalent of what two brothers [take].” And [the term] “of all that he possesses” is a separate phrase.
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Rav Hirsch on Torah

V. 17. כי וגו׳ יכיר. Mit dieser Pflicht hat das Gesetz dem Vater auch das Recht und die Glaubwürdigkeit zu der Erklärung zuerkannt, welcher von seinen Söhnen der Erstgeborene ist. יכיר יכירנו לאחרים נאמן אדם לומר זה בני בכור (Jebamot 47 a). Zugleich schließt die Bestimmung יכיר auch den Fall aus, dass der Sohn erst nach dem Tode des Vaters geboren wäre — etwa bei Zwillingsgeburten oder bei von zwei Frauen nach dem Mannestode Geborenen ein solcher hätte nicht das Erstgeburtsrecht, da ihn der Vater nicht "kennen" konnte. בכור שנולד לאחר מיתת אביו אינו נוטל פי שנים מאי טעמא יכיר אמר רחמנא והא ליתא (B. B. 142 b).
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Chizkuni

בן השנואה יכיר, “he must recognise the son of the “hated” wife as his firstborn. The reason why the Torah chose the expression “recognise” here is that usually when someone wishes to deny a relative some favour that the latter claims he is entitled to, he behaves as if he does not even ”know” such a person. We find an example of this expression in such a situation when Joseph’s brothers came to Egypt to buy grain and he pretended not to know who they were, i.e. ויתנכר, (Genesis 42,7). The Torah there had told us that he had recognised them immediately. On the other hand, when Boaz treated Ruth, whom he had never even met, with kindness and consideration, (Ruth 2,10) she is so astounded that she asked him what prompted him to treat her as if he had known her for a long time, מדוע מצאתי חן בעיניך, “what caused me to have found favour in your eyes, ואני נכריה, when I am a complete stranger?”The Torah demands of the father of his biological and chronological firstborn to introduce him as such to anyone who does not know him. Moreover, Jewish law decrees that when a father introduces his son in such a way he is trustworthy and does not have to provide independent proof for his claim. (Talmud, tractate Kidushin, folio 74.)
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Rashi on Deuteronomy

בכל אשר ימצא לו [BUT HE SHALL ACKNOWLEDGE THE SON OF THE HATED FOR THE FIRSTBORN, BY GIVING HIM A DOUBLE PORTION] OF ALL THAT SHALL BE FOUND WITH HIM — From here the Rabbis derived the law that the firstborn does not receive a double share of what is due to come after the death of the father (as, e.g., a debt or a legacy that were payable to his father on a certain date, before which, however, the father died — technically termed ראוי), as he does of what is actually held in possession by the father (מוחזק) (Sifrei Devarim 217:6; Bekhorot 51b).
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Siftei Chakhamim

Does not inherit doublefold of receivables due, etc. Rashi means that he inherits doublefold only from “all that he possesses”, i.e. what the father has now and [actually] possesses, but regarding receivables, such as when a legator of his father died after the father died, even though the father receives ownership of the [the legator’s] money in the grave, the firstborn does not take doublefold of those funds, but [takes only a single portion] like a regular brother. The same applies if the father had a loan [that was owed to him] without a pledge. This too is “a receivable” and the firstborn does not receive doublefold of it.
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Rav Hirsch on Torah

פי שנים, so viel als zwei bekommen würden. בכל אשר ימצא לו (siehe zu V. 16). כי הוא ראשית אנו (siehe Bereschit 35, 18 und 49, 3) Es ist das erste Kind, in welchem sich der Vater Vater gefühlt. Wenn unter allen irdischen Existenzen ein Mensch das Höchste ist, so gibt es keine höhere Errungenschaft als ein Kind, als ein Menschenwesen, das ein Mann im edelsten Sinne des Wortes "sein" zu nennen sich berechtigt fühlt. Und wenn nun das Kind, durch welches der Mann zuerst dieses Hochgefühl empfunden, ein Kind ist, in welchem auch bürgerlich der Vater sich fortleben fühlen soll, wenn ראשית אנו ein Sohn ist, dann: לו משפט הבכורה, dann tritt das Kind mit dem vermögensrechtlichen unverlierbaren Anspruch der Erstgeburt in die Welt.
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Chizkuni

פי שנים, “a double portion,” (inheritance); I have already explained on Numbers 3,12 why this is so.
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Rav Hirsch on Torah

Der hier besprochene בכור לנחלה ist nicht identisch mit dem Schmot Kap. 13 geheiligten und Bamidbar 3, 40 f. zur Auslösung gekommenen בכור לכהן. Für בכור לכהן ist der Begriff: פטר רחם massgebend, für בכור לנחלה der Begriff ראשית אנו. בכור לכהן ist ein Sohn, durch welchen ein Weib zuerst Mutter geworden, בכור לנחלה ein Sohn, durch welchen ein Mann zuerst Vater geworden, und zwar ist der Mutterstand nicht durch die lebende und lebensfähige Geburt bedingt, während der Vaterstand nur bei einer lebenden und lebensfähigen Geburt als eintretend betrachtet wird. Es liegt dies eben in den Begriffen פטר רחם und ראשית אנו. Nur in einem lebenden und lebensfähigen Kinde erblickt ein Vater אנו, und erprobt sich dies in dem Verlustgefühl, wenn das Kind nach der Geburt stürbe, מי שלבו דווה עליו (Baba Batra 111 b; — siehe Bereschit S. 436 die Doppelbedeutung von און). Beide בכור-Charaktere können in einer Person vereinigt sein, z. B. מי שלא היו לו בנים ונשא אשה שלא ילדה. Allein, wenn der Mann bereits Kinder gehabt oder die Frau bereits geboren, so wird im ersten Falle das Kind nur בכור לכהן, im zweiten Falle nur בכור לנחלה sein. Ebenso ist הבא אחר נפלים nur בכור לנחלה ואין בכור לכהן, es ist wohl ראשית אנו, aber nicht פטר רחם (siehe Bechorot 46 a).
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Chizkuni

ימצא לא, “of all that he actually owns and has control over at the time of his death.” (excluding receivables)
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Rav Hirsch on Torah

לו משפט הבכורה. Baba Batra 111 b wird hieran die Halacha gelehrt, dass הבכור נוטל פי שנים בנכסי האב ואינו נוטל פי שנים בנכסי האם, dass an dem mütterlichen Nachlass dem בכור kein Vorzugsteil zusteht, und zwar, wie dort entwickelt wird, nicht nur bei einseitigem בכור wie בחור שנשא אלמנה oder אלמן שנשא בתולה, sondern selbst wenn er בכור des Vaters und der Mutter ist, בחור שנשא בתולה, wirkt die בכורה vermögensrechtlich nur beim väterlichen Nachlass, nicht aber beim Nachlass der , Mutter; es heiße nämlich משפט הבכורה לאיש ולא משפט הבכורה :לו משפט הבכורה לאשה. Obgleich das לו unseres Textes sich offenbar auf den Sohn bezieht, so war doch bereits zuvor durch אשר ימצא לו ולא לה und ראשית אנו ולא אנה sowohl der Nachlass, als der Erblasser, bei welchen das vermögensrechtliche Erstgeburtsrecht eintritt, auf den Vater beschränkt, und wenn noch einmal wiederholt wird, dass לו משפט הבכורה, so ist damit gesagt, dass überhaupt משפט הבכורה nur לו, nur dem im vorhergehenden bezeichneten väterlichen בכור und nur am väterlichen Nachlass erwächst, so dass auch ein väterlicher und mütterlicher בכור nur am väterlichen Nachlass בכורה-Anteil hat (siehe לחם משנה zu רמב׳׳ם הל׳ נחלות ב׳ ח׳).
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Rav Hirsch on Torah

Vergegenwärtigen wir uns diese Institution des בכור לנחלה, so dürften die beiden charakteristischen Gesetzesbestimmungen, dass בן שנולד לאחר מיתת האב אינו ממעט בחלק בכורה, dass bei Bestimmung des בכורה-Anteils ein nachgeborener Sohn nicht mit in Betracht gezogen wird, und dass אין בכור נוטל בראוי כבמוחזק, dass ebenso dieser Anteil nur auf die im Momente des Todes des Vaters in seinem Besitze vorhandenen, nicht aber auf die erst nach dem Tode der Masse zuwachsenden Vermögensstücke sich erstreckt, die Bestimmung des בכור dahin aussprechen, dass durch ihn sofort mit dem Ableben eines Vaters ein mit überwiegendem Güterbesitz ausgestatteter vermögensrechtlicher Fortträger seiner Persönlichkeit in Mitte der Überlebenden hergestellt sein könne und so die fortzusetzende einheitliche Leitung der Familie und des Hauses eine weniger plötzliche Erschütterung erleiden möge. Wie bisher um den Vater, so gruppiert sich jetzt um den vermögensrechtlichen Erstgeborenen die Familie und das Haus. Daher sind für seine Stellung nur die im Momente des Sterbens des Vaters bereits geborenen Kinder und die bereits disponibeln Erblassgüter massgebend. Einer eingehenden Erwägung wert erscheint noch die Tatsache, dass ebenso wie für das jüdische Staatsganze כהונה und מלכות zwei getrennte Potenzen bilden, so auch in dem kleineren Kreis der Familie die geistige בכור לכהן ,בכורה, und die vermögensrechtliche בכור לנחלה ,בכורה, auf zwei verschiedene Institutionen verteilt sind (vergl. Bereschit S. 83).
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Chizkuni

לו משפט הבכורה, “the rights of the firstborn are his.” (not a female firstborn.)
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Rav Hirsch on Torah

Die Beschränkungen, welche für Erbeinsetzungen gegeben sind, finden bei מתנות, bei Schenkungen nicht statt, und unterscheidet das jüdische Recht auch hier hinsichtlich der die Rechtsgültigkeit bedingenden Form מתנות שכיב מרע, Schenkungen vom Krankenlager, und מתנות בריא, Schenkungen Gesunder.
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Rav Hirsch on Torah

Obgleich aber eine ungleiche Erbverteilung, ja die Zuwendung eines Nachlasses auf dem Wege der Schenkung an einen Nichtberechtigten möglich ist, so wird ein solches Verfahren gleichwohl nicht gebilligt אין רוח הכמים נוחה הימנו (Baba Batra 133 b), und warnend wiederholt einer unserer Dezisoren (Tur. Ch. M. 282) bei diesem Anlass die Mahnung der Chachamim: שלא ישנה אדם לבן בין הבנים אפילו בדבר מועט שלא יבא לידי קנאה keiner bevorzuge auch nur in Kleinigkeiten ein Kind vor den andern, damit es nicht dem Neide ausgesetzt werde. —
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Rav Hirsch on Torah

Dass diese Ergänzung der bereits im vierten Buche Kap. 27, 6 f. gegebenen Erbschaftsordnung diesem Kompendium für die Niederlassung im Lande aufbewahrt blieb, motiviert sich schon von selbst, da in der Tat erst mit dieser Niederlassung im Lande Vermögen und Vermögensunterschiede in ihre eigentliche Bedeutung eintreten, während sie unter der allen Bedürfnissen fürsorgenden göttlichen Führung durch die Wüste kaum einen Einfluss gehabt haben dürften. —
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