Bibbia Ebraica
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Commento su Numeri 10:9

וְכִֽי־תָבֹ֨אוּ מִלְחָמָ֜ה בְּאַרְצְכֶ֗ם עַל־הַצַּר֙ הַצֹּרֵ֣ר אֶתְכֶ֔ם וַהֲרֵעֹתֶ֖ם בַּחֲצֹצְר֑וֹת וֲנִזְכַּרְתֶּ֗ם לִפְנֵי֙ יְהוָ֣ה אֱלֹֽהֵיכֶ֔ם וְנוֹשַׁעְתֶּ֖ם מֵאֹיְבֵיכֶֽם׃

E quando andrai in guerra nella tua terra contro l'avversario che ti opprime, allora suonerai un allarme con le trombe; e sarete ricordati davanti all'Eterno, il vostro Dio, e sarete salvati dai vostri nemici.

Tur HaArokh

וכי תבאו מלחמה בארצכם, “when you go to war against an enemy who has invaded your land, etc.” Onkelos translates this verse as וארי תעלון לאגחא קרבא בארעכון, “when you go out to fight a battle in your land, etc.” If that were correct, then the letter ל as the prefix to the word מלחמה would be absent in our verse and the meaning would be “if you go to war,” or “when you go to war.” This in turn would raise the question why the Torah here uses the word תבא instead of the word תצא that is standard for describing a war fought outside the boundaries of the Land of Israel. (Compare Deut. 20,1; 21,10; 23,10) Possibly, the Torah alludes to the fact that the trumpets were to be made use of in the manner described only in a war which is defined as מלחמת חובה, an obligatory war, not an expansionary war, a מלחמת רשות. All the wars described with the introductory words: כי תצא, are wars which are not obligatory, as proven by the fact that it was possible to dodge the draft and to return home after having answered the original roll call, as elaborated upon in Deut. In our verse the Torah speaks about an obligatory war, and this is why the term יצא is not mentioned here. This is also why the Torah adds the word בארצכם, “in your land,” i.e. you have been invaded. According to Sifrey our verse speaks of wars both within our borders or without, but in either case we are the victims of aggressive neighbors. The letter ו at the end of the word תבאו is therefore quite unnecessary and may be used in lieu of the missing letter ל in front of the word מלחמה.
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Rav Hirsch on Torah

V. 9. וכי תבאו מלחמה. Durchaus der gewöhnliche Ausdruck für: in den Krieg ziehen ist: יצא למלחמה. Selten ist der Ausdruck בוא למלחמה. Er findet sich namentlich noch: Kap. 32, 6 in Mosches Anrede an die Söhne Gad und Reuben: האחיכם יבאו למלחמה. Während in יצא למלחמה das rüstige, auch das freiwillige Hinausziehen in den Kampf, das Aufsuchen des Kampfes außerhalb des eigenen Gebietes liegt, bezeichnet בא למלחמה und mehr noch unser בא מלחמה das sich den Gefahren des Kampfes Unterziehen, das in den Kampf Geraten. Der Krieg ist unprovoziert da, und man muss hinein. So daher Mosches Frage: האחיכם יבאו למלחמה und im Gegensatz dazu: זאתם תשבו פה! Eure Brüder möchten gewiss ebenso gern wie ihr bereits zur Ruhe gekommen sein. Allein, der Krieg ist eine Notwendigkeit, der Krieg ist da, eure Brüder müssen hinein und ihr wollt euch der Pflicht entziehen?! Auch Kap. 31, 21 אנשי הצבא הבאים למלחמה spricht ja von den איסור- und טומאה-Folgen, welche ihre Beteiligung an dem Krieg für sie herbeigeführt und die jetzt nach beendigtem Kampfe zu beseitigen waren. Sie waren entstanden, nicht weil sie יצאו למלחמה, sondern weil sie באו למלחמה, weil sie durch den Kampf zur Berührung von Leichen und Erbeutungen von איסור-Geräten gelangen. Abgesehen davon, dass nach dem ספרי zu V. 5 der Teilnahme an diesem Kampfe, dem als der letzte Akt in Mosche Leben voraus bezeichneten, das Gepräge der Unfreiwilligkeit aufgedrückt war (siehe daselbst). In unserer Stelle spricht offenbar das וכי תבאו מלחמה von dem unprovozierten, unfreiwilligen Verteidigungskampfe. Er ist ja: בארצכם. Es ist kein Eroberungskrieg außer Landes, der Feind ist im Lande. Er ist eingebrochen und bedrängt euch in eigenem Lande. Er ist צר הצר אתכם, ihr seid in Not. In dieser Bedrängnis: והרעתם בחצצרת. Der sofort angegebene Zweck dieser תרועה mit ונזכרתם :הצוצרת und ונושעתם, lässt offenbar in dieser Terua einen an Gott gerichteten Hilferuf erkennen. Wenn im Vorhergehenden die Töne eine von dem Führer an die Nation ergehende Aufforderung signalisieren, so ist es hier die Nation, welche vermittelst derselben ihren Ruf zu Gott ertönen lässt, und indem es wiederum die כהנים sind (siehe zu V. 8), welche diesen Ruf erheben, so ist es eben das Gesetz, dessen Heiligtumsdiener sie sind und welches das Band bildet zwischen der Nation und Gott, in Hinblick auf welches die Erhörung erhofft wird. Wie aber als Signal zum Lageraufbruch die Terua die Aufforderung entält, sich mit rüstiger Tätigkeit in Bewegung zu setzen, so ist auch die an Gott in der Not gerichtete Terua nichts anderes als der Ruf: קומה והושיעה נא, oder wie es V. 35 heißt: קומה ה׳ ויפצו אויביך וגו׳. Es heißt aber nicht einfach: והרעתם וגו׳ ונושעתם וגו׳, sondern ונזכרתם .ונזכרתם וגו׳ ונושעתם וגו׳ setzt voraus, dass bisher die זכירה gefehlt habe. Gott hatte sie verlassen, hatte sie den natürlichen Wirkungen der Verhältnisse anheimgegeben, ihre natürliche Schwäche dem überlegenen Feinde gegenüber hat ihre Bedrängnis erzeugt. Der erste Gedanke des zu Gott dringenden Rufes ist daher: Wende dich wieder zu uns, richte deine Fürsehung wieder zu uns, stehe uns wieder bei, und die zu erflehende Hilfe ist dann nur die unmittelbare Folge dieser dem Volke wieder zugekehrten Gottesgegenwart. Wenn, wie die Halacha lehrt, jeder Terua eine Tekia vorangeht und also auch diese Terua des Hilferufs mit Tekia eingeleitet war, so wäre, wie die die Terua des Lageraufbruchs einleitende Tekia die Aufmerksamkeit der Nation im Geiste zu dem Führer ruft, also auch diese Tekia nichts als der Aufruf zu Gott, sein Angesicht uns wieder zuzuwenden, nichts als der Fleheruf: זכרנו! Die eine solche Terua schließende Tekia spräche dann die Bitte aus: Bleibe auch bei uns, nachdem du uns geholfen, verlasse uns nicht wieder, wandle mit uns!
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Chizkuni

וכי תבאו מלחמה, “and when you go to war;” the Torah employs a variety of words when referring to becoming involved in wars, another one being והיה כי תראנה מלחמה, “it will be when war will break out” (Pharaoh to his people in Exodus 1,10)
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Chizkuni

על הצר, “on account of the enemy that oppresses you,” (a defensive war) the preposition על, as “on account of” occurs also in Psalms 44.23: כי עליך הורגנו כל היום, “for on Your account we are being killed on any day;”
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Chizkuni

'ונזכרתם לפני ה, “you will be remembered before (the throne) of the Lord;” the Torah will proceed to explain how this scenario will unfold, i.e. you will be saved from your attackers.
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Sefer HaMitzvot

And that is that He commanded us to blow with trumpets in the Temple during the bringing of the holiday offerings. And that is His, may He be exalted, saying, "And on your joyous occasions and on your festivals [...], you shall blow, etc." (Numbers 10:10). In the explanation (Rosh Hashanah 26b), they said that this commandment (on public fasts) is with the trumpets. And the regulations of this commandment were already explained in the Sifrei, in Rosh Hashanah and in Taanit. And likewise are we commanded to blow with trumpets at times of need and of distress, when we yell out in front of God, may He be exalted. And that is His saying, "When you are at war in your land against an aggressor who attacks you, etc." (Numbers 10:9). (See Parashat Behaalotecha; Mishneh Torah, Fasts 1.)
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