וַתֹּ֨אמֶר נָעֳמִ֜י לְכַלָּתָ֗הּ בָּר֥וּךְ הוּא֙ לַיהוָ֔ה אֲשֶׁר֙ לֹא־עָזַ֣ב חַסְדּ֔וֹ אֶת־הַחַיִּ֖ים וְאֶת־הַמֵּתִ֑ים וַתֹּ֧אמֶר לָ֣הּ נָעֳמִ֗י קָר֥וֹב לָ֙נוּ֙ הָאִ֔ישׁ מִֽגֹּאֲלֵ֖נוּ הֽוּא׃
나오미가 자부에게 이르되 여호와의 복이 그에게 있기를 원하노라 그가 생존한 자와 사망한 자에게 은혜 베풀기를 그치지 아니하도다 나오미가 또 그에게 이르되 그 사람은 우리의 근족이니 우리 기업을 무를 자 중 하나이니라
Rav Hirsch
Nicht ברוך מֵ־ sondern ברוך לְ־, nicht von dem höchsten, sondern für den höchsten Gott gesegnet. Diesem Ausdruck ברוך לד׳ begegnen wir immer in תנ׳׳ך, wo jemandem die Anerkennung für eine geübte Wohl- oder Großtat gezollt wird. So spricht Schaul zu den Einwohnern von Siph, die ihm die Auslieferung Davids zugesagt: ברוכיס אתם לד׳. So David zu den Männern von Jabesch Gilead (Samuel I. 23, 21), die Schaul zu Grabe gebracht (Samuel II. 2, 5). So Naami von Boas, der Ruth so gütig behandelt hatte (Ruth 2, 20), so wiederum Boas zu Ruth, daß sie ihn, den Bejahrten, zum Gatten gewünscht (daselbst 3, 10). Es liegt darin der Gedanke, daß der Segen, den Gott dem Guten spendet, Ihm, der Förderung seines heiligen Willens selbst wieder zu gute komme, indem der Gute alles von Gott Empfangene zum Segen Gottes, d. h. zur Verwirklichung Seines Willens auf Erden verwendet. Dieser Gedanke einem Menschen zugewandt, sagt ihm das Höchste. Du bist ein solcher Mensch, dessen Segnung Gott selbst zum Segen gereicht. Und so auch hier.