וְיַעֲשׂ֧וּ בְנֵי־יִשְׂרָאֵ֛ל אֶת־הַפָּ֖סַח בְּמוֹעֲדֽוֹ׃
이스라엘 자손으로 유월절을 그 정기에 지키게 하라
Bartenura
ואלו דברים בפסח דוחין את השבת – The Passover offering overrides the [prohibitions of the] Sabbath, as it states that its set time is Passover (Numbers 9:2): “Let the Israelite people offer the Passover sacrifice at its set time.” And it (i.e., the Torah) states “set time” with relation to the daily whole burnt-offering (Numbers 28:2): “Be punctilious in presenting to Me at stated times…”Just as “its set time” which is stated in regard to the whole daily burnt-offering overrides the [prohibitions of the] Sabbath, as it is stated (Numbers 28:15): “in addition to the regular burnt offering,” so also “its set time” that is stated in connection to the Passover offering overrides the [prohibitions of the] Sabbath.
Rav Hirsch
V. 2. וזבחת פסח לה׳ אלהיך צאן ובקר. Wir wissen aus Schmot 12, 5, daß das פסח-Opfer nur מן הכבשים ומן העזים, also von צאן zu vollziehen war. Daher im צאן ובקר והלא אין פסח בא אלא מן הכבשים ומן העזים א׳׳כ למה נאמר צאן :ספרי ובקר צאן לפסח ובקר לחגיגה. In der Mischna (Peßachim 69b) wird nämlich gelehrt, daß במועט, wenn das Peßachopfer im Verhältnis zu der Genossenschaft, für welche es bestimmt ist, zu klein ist, am vierzehnten Nissan auch eine חגיגה dargebracht wird, welche vor dem Peßach genossen wird, damit mit Peßach die Sättigung geschlossen werde, חגיגה הבאה עם הפסח נאכלת תחלה כדי שיהא הפסח נאכל על השבע (Peßachim 70a). רמב׳׳ם lehrt הל׳ קרבן פסח diesen Satz der Mischna auf Grund des im 12 ,10 ספרי allegierten Textes, und muss demnach diese Erläuterung des ספרי Halacha bleiben können, wenngleich Peßachim 70b die Folgerung, welche בן דורתאי aus derselben gezogen, verworfen bleibt. Diese Folgerung dürfte sich auch in der Tat nicht an den Satz überhaupt, sondern an die Fassung des Textes knüpfen, in welchem die בקר) חגיגה) geradezu פסה wie צאן genannt wird, woran בן דורתאי in Widerspruch mit den חכמים die Folgerung knüpfte, daß dieser חגיגה הבאה עם הפסח in der Behandlung ganz der Charakter des Peßach zukomme und sie wie dieses דוחה שבת (Bamidbar 9, 2) sei. Diese aus der Fassung des Textes gemachte Folgerung wird zurückgewiesen und sie vielmehr als Andeutung eines andern halachischen Satzes begriffen, daß מותר פסח שלמים (siehe unten), allein die in diesem Texte enthaltene חגיגה-Bestimmung an sich kann gleichwohl unangefochten aufrecht bleiben, weshalb denn auch רמב׳׳ם sie a. a. O. und ebenso auch die מותר פסח-Bestimmung Kap. 4, 6 f. aufführt. Wir glauben, auch im Sinne des רמב׳׳ם annehmen zu dürfen, daß, wenngleich חגיגת י׳׳ד דאוריתא, da es nicht חובה ist, sondern nur מצוה, wenn במועט, und zwar nur, wie bemerkt, כדי שיהא הפסח נאכל על השובע, – ein Zweck, der, wie wir glauben, eventuell auch durch vorgängigen Genuss anderer Speisen erfüllt werden könnte, – wir glauben, daß alle diese Umstände wohl es motivieren dürften, daß, obgleich דאוריתא, dennoch חגיגת י׳׳ד weder דוחה שבת noch טומאה ist, wie die Halacha der Mischna (daselbst 69b) lautet: אימתי מביא חגיגה עמו בזמן שהוא בחול בטהרה ובמועט ובזמן שהוא בא בשבת במרובה ובטומאה אין מביאין עמו חגיגה. Erläutert daher ja auch שמע מינה חגיגת י׳׳ד לאו חובה :רב אשי, nicht aber לאו דאוריתא, und dürften sich hiermit die vom זרע אברהם zum ספרי erhobenen Schwierigkeiten gegen die Auffassung des רמב׳׳ם einfach lösen. Und wenn Chagiga 8a רב אשי in der Tat folgert: אלמא קסבר חגיגת י׳׳ד לאו דאוריתא, so dürfte dies רמב׳׳ם im uneigentlichen Sinne verstehen, denn es ist dort eben nur der Begriff חובה oder לאו חובה massgebend, so auch in seinem Kommentar zur Mischna: להודיעך כי חגיגת י׳׳ד אינו חובה. Vielleicht hatte auch der רמב׳׳ם dort die Lesart: לאו חובה wie in Peßachim. Wir haben daher in der Übersetzung des וזבחת פסח die dem Begriffe זבח wesentlich innewohnende Bedeutung: Mahlbereiten hervortreten lassen. Das פסח soll als "Mahl" vollzogen und genossen werden, wo es nicht reicht, ist daher mit dem צאן פסח auch בקר חגיגה zu verbinden. (זבח selbst ist doch, wie wir bereits anderweit bemerkt, lautverwandt mit שׂבע).
Siftei Chakhamim
Every day… For surely it was offered twice daily, thus why was it necessary to say, “At its prescribed time”? Rather, it was so that it would not be withheld, even in a state of impurity. [You might ask:] Why does Rashi not explain here that “at its prescribed time” means even in a state of impurity, as he explains concerning the Pesach offering (Bamidbar 9:2)? The answer is that there the Pesach offering came only once a year, thus the term “At its prescribed time” would imply even in a state of impurity. However here the constant burnt-offering was offered twice daily, thus “At its prescribed time” was only appropriate according to Rashi’s explanation. Re’m