וְעַכְבְּרֵ֣י הַזָּהָ֗ב מִסְפַּ֞ר כָּל־עָרֵ֤י פְלִשְׁתִּים֙ לַחֲמֵ֣שֶׁת הַסְּרָנִ֔ים מֵעִ֣יר מִבְצָ֔ר וְעַ֖ד כֹּ֣פֶר הַפְּרָזִ֑י וְעַ֣ד ׀ אָבֵ֣ל הַגְּדוֹלָ֗ה אֲשֶׁ֨ר הִנִּ֤יחוּ עָלֶ֙יהָ֙ אֵ֚ת אֲר֣וֹן יְהוָ֔ה עַ֚ד הַיּ֣וֹם הַזֶּ֔ה בִּשְׂדֵ֥ה יְהוֹשֻׁ֖עַ בֵּֽית־הַשִּׁמְשִֽׁי׃
드린 바 금쥐는 여호와의 궤를 놓은 큰 돌에 이르기까지의 모든 견고한 성읍과 시골 동리 곧 다섯 방백에게 속한 사람의 모든 성읍의 수효대로였더라 그 돌은 벧세메스 사람 여호수아의 밭에 오늘까지 있더라
Rav Hirsch
V. 19. ומה הארץ אשר הוא ישב בה ist die Frage nach der Bedeutung des Landes als Menschenboden. Oben heißt es: ואת העם הישב עליה, es betrachtet die Bewohner getrennt vom Boden, wie sie sich auf ihm entwickeln. Hier lautet die Frage: ומה הארץ אשר הוא ישב בה sie betrachtet die Bevölkerung im Lande, wie sie sich umfangen von allen den durch die Eigentümlichkeit des Landes gegebenen Einflüssen gestaltet, und fragt nach dem Werte des Landes als Pflanzstätte einer nationalen Entfaltung, הטובה היא אם רעה, ob es in dieser Beziehung "gut oder schlecht" sei, ob es dem geistigen und sittlichen Kulturleben eines Volkes förderlich oder hinderlich sei. Wir erinnern an den Erfahrungssatz der Weisen: אוירא דארץ ישראל מחכים (B. B. 158b). – מחנים .ומה הערים וגו׳ und מבצרים scheinen denselben Gegensatz zu bezeichnen, wie Wajikra 25, 29 u. 31, עיר חומה und מחנים .חצרים אשר אין להם חומה: offene Städte, מבצרים: feste Städte, nur daß diese Verschiedenheit hier zunächst in ihrer strategischen Bedeutung begriffen ist. Die offene Stadt ist dem Feinde gegenüber ein מחנה, dessen Verteidigung lediglich in der Tapferkeit der Leute beruht. Die ummauerte Stadt hingegen ist: מבצר, eine schwer einnehmbare Örtlichkeit (vergl. Bereschit 11, 6). Sam. I. 6, 18 werden die Städte der Philister in einem solchen Gegensatz zusammengefasst: מעיר מבצר ועד כפר הפרזי. Im מ׳׳רבות wird das Wohnen in offenen Städten als Zeichen der Tapferkeit begriffen und Festungen als Zeichen feiger Schwäche: מנין אתם יודעים כחם? אם במנים הם שרויין הם גבורין בוטחין על כחם אם במבצרים חלשים הם ולבם רך. Da die offenen Städte nach Wajikra 25, 31 על שדה הארץ יחשבzum offenen Felde gerechnet wurden, so ist damit kultur-historisch eine wesentliche Verschiedenheit durch die Verschiedenheit der Beschäftigung der Bewohner gegeben, wie wir dies in Wajikra 25, 34 zu entwickeln versucht.