וְאִישׁ֙ יִגַּ֣ע בָּהֶ֔ם יִמָּלֵ֥א בַרְזֶ֖ל וְעֵ֣ץ חֲנִ֑ית וּבָאֵ֕שׁ שָׂר֥וֹף יִשָּׂרְפ֖וּ בַּשָּֽׁבֶת׃ (פ)
그것들을 만지는 자는 철과 창자루를 가져야 하리니 그것들이 당장에 불사르이리로다 하니라
Rav Hirsch
גוים לעם, vergl. oben גוי וקהל גוים und . — וזרעו יהי׳ מלא הגוים buchstäblich hieße es: sein Same soll die Fülle der Völker werden, die Völker sollen von seinen Nachkommen voll werden, wie מלא כל הארץ כבודו. Das hieße denn: Efrajims Nachkommen sollen unter alle Völker zerstreut werden; es wäre dies aber dann eine קללה und kein Segen. Deshalb Raschi: von dem Ruhme seiner Kinder werden die Völker voll werden. Das steht aber nicht im Text. Wir finden מלא in der Bedeutung von Rüsten, z. B.: ויהוא מלא ידו בקשת (Kön. II. 9, 24) ואיש יגע בו ימלא ברזל וחנית (Sam. II. 23, 7). Rüsten ist ja: den Mangel an Kraft und Geschicklichkeit künstlich "ersetzen", "ergänzen", מַלֵא. Damit wäre denn Efrajim charakteristisch gezeichnet. Efrajims Nachkommen werden die Rüstung der Stämme Israels nach außen werden. Darum auch גוים, nicht עמים. Wie Josef selbst zuerst von der Jakobsfamilie getrennt, und so bedeutsam in den Kreis eines nichtjüdischen Staates eintrat, freilich aber auch als solcher den jüdischen Gotteshauch — ,ה" — treu bewahrte — עדות ביהוסף שמו בצאתו על ארץ מצרים — so hatte ja auch Efrajim später zuerst den Charakter eines nichtjüdischen Staates, freilich dann in trauriger Entfremdung, angenommen. Eine Entfremdung, die aber, so wenig wie bei seinem Ahn, mit dieser Trennung notwendig gegeben war. Es ist daher wohl möglich, daß es also heiße: "Seine Nachkommen sollen als eine von außen respektierte Macht eine Lücke in der äußeren Erscheinung der übrigen Stämme ausfüllen, sollen eine kräftigende Rüstung der übrigen Stämme nach außen werden; nächst Juda war Efrajim jedenfalls der tapferste Stamm. Vielleicht auch blickt זרעו zunächst auf Josua hin, der ja ganz eigentlich das Rüstzeug der Stämme genannt werden kann. —