에스더 1:2의 인용 해설

בַּיָּמִ֖ים הָהֵ֑ם כְּשֶׁ֣בֶת ׀ הַמֶּ֣לֶךְ אֲחַשְׁוֵר֗וֹשׁ עַ֚ל כִּסֵּ֣א מַלְכוּת֔וֹ אֲשֶׁ֖ר בְּשׁוּשַׁ֥ן הַבִּירָֽה׃

당시에 아하수에로 왕이 수산 궁에서 즉위하고

Masat Moshe

.It is important to note that generally the word VAYEHI refers to the person mentioned directly afterwards. For example Amrafel wanted to kill Abraham, the Judges in the time of Ruth were the reason for the famine in the land, Achaz was the one who wanted to take control over Shuls and houses of Learning. Why then do we attribute the trouble to Haman and NOT to Achashveirosh. 2. Why write "he is Achashveirosh" surely we know who he is, because he is described in just a few words as being the one who ruled from India to Kush. The way it is written would imply that there was another Achashveirosh who didn't rule! 3. Why do we care about the number of his provinces? 4. The verse tells us "in those days" is useful in that it gives us a period in which to relate . Why then does the beginning of the book start "it was in the days of Achashveirosh"? It is not useful in that it does not allow us to see him in context. 5. The words "It was in the days of Achashveirosh" (V1) seem to want to tell us what happened in his days ,and that would seem to relate to the feast that he made (v.2). Why then write again the words "in those days (v.2)? It is as if the Megila has cut off the idea stemming from the first verse and bringing something else. Why then write the words "in those days"(v.2) again? 6.Why should the Megilla explain only later in verse 3 that it was in his third year that the king made a feast? Why not write it immediately in the second verse "in his third year when the King was sitting on his throne in Shushan, he made a feast. We would immediately know what "those days" refer to. 7. What was the reason for this feast? Our sages of blessed memory have said that it was at this time that he had completed his throne, or the days in which he had annulled the building of the Temple in Jerusalem. Why do the sages not follow the simple explanation brought down in the verse - that he made a feast for his generals? 8.
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Rav Hirsch

צרי von צרה, verwandt mit זרח ,זרע ,צרע, hinaussetzen, streuen usw. Das ausschwitzende Balsamharz, daßelbe wie זמרת — .נטף. Höchst eigentümlich ist es, daß unsere Sprache, Gesang und Rebe mit derselben Wurzel bezeichnet. Wir haben drei Ausdrücke in Beziehung auf Gesang und Lied, שיר — .זמר שיר ,נגן ist das Lied im Gedichte. נגן ist die Instrumentalmusik. Möglich, daß נגן gerade Instrument heißt. Im Midrasch heißt מנגיניך: deine Machinationen. Ebenso heißt die Maschinerie an Salomos Thron: תרג׳ שני) מנגנון zu Esther 1, 2). Man leitet dies gewöhnlich aus dem Griechischen ab. Es ist jedoch möglich, daß נגן zu Grunde liegt. זמרה heißt die Melodie, der natürliche Gesang ohne Worte. Ist dies wahr, wie denkt sich unsere Sprache das Verhältnis der Melodie zum Lied, wenn sie die Melodie: "Rebe" nennt? Daß überhaupt Erscheinungen des Gedankens und der Rede durch Pflanzenerscheinungen ihren Ausdruck finden, ist unserer Sprache nicht fremd. So סעיף: Zweig und Gedankenreihe. מלל: abpflücken und מלה: ein einzelnes Wort, sowie מַלל: einzelne Worte sprechen. Vergegenwärtigen wir uns die Verwandtschaft von זמר mit צמר ,שמר, so ergibt sich die Bedeutung für זמרה, Rebe, als derjenige Pflanzenteil am Weinstock, in welchem die im Stamme aufsteigenden Säfte bewahrt, zusammengehalten und geläutert werden, bis sie die Frucht des Weines zu erzeugen fähig sind. Es wächst nicht die Frucht unmittelbar am Stamme, in weiten, sich schlängelnden Ranken strömen erst die Säfte hin, bis sie sich in der Beere zur Frucht gestalten. Ganz in demselben Verhältnis steht der Gesang, die Melodie, zum Worte des Liedes. Gefühle und Empfindungen, die in des Menschen Geist noch nicht zur völligen Gedankenklarheit für den Wortausdruck gereift sind, gewinnen auf den Flügeln des Gesanges diese Klarheit und Reife, um dann auf der Höhe der Begeisterung das Wort zu finden. Der natürliche Mensch spricht für andere, singt für sich, und in der wahren, der Natur nicht entfremdeten Kunst wird die Melodie nur Trägerin des Wortes sein wollen, wird die Melodie um des Wortes willen, nicht umgekehrt — wie in den meisten Operntexten — das Wort um der Melodie willen da sein. Die Melodie ist die sanft sich hinwindende Rebe, die auf ihrem Tongewinde das begeisterte Wort als Frucht darreicht. Die Richtigkeit dieser Auffassung dürfte auch in weiteren Sprachformen eine nicht unwillkommene Bestätigung finden. Das begeisterte Wort, die Frucht des Gesanges heißt: שיר .שיר ist aber — wie bereits (zu Kapitel 9, 21) entwickelt — nur ein Glied der Familie שכר ,שקר ,שגר. Alle vier, ,שכר ,שגר שיר ,שקר bedeuten ein Produzieren von innen heraus. שגר: die tierische Geburt. שקר die logische, absichtliche Produzierung, der in der äußeren Wirklichkeit nichts entspricht: die Lüge. שכר, die unabsichtliche geistige Produzierung der Phantasie, welcher ebenso nichts in der äußeren Wirklichkeit entspricht: der Rausch. שיר ist die wahre edle Produzierung, die nicht die konkrete Wirklichkeit, sondern das derselben zu Grunde liegende, nur von des Menschen Innern wahrgenommene Unsichtbare zum Ausdruck bringt. Das wahre שיר besingt immer Gott in der konkreten Erscheinung der Natur und Geschichte. Nun ergibt sich die einfache Parallele: wie sich זְמרָה, die Rebe, zu שֵכָר, dem berauschenden Saft, verhält, also verhält sich זִמְרָה, der Gesang, zu שִיר, dem begeisterten Liedeswort.
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