עוּרִ֥י עוּרִ֛י לִבְשִׁ֥י עֻזֵּ֖ךְ צִיּ֑וֹן לִבְשִׁ֣י ׀ בִּגְדֵ֣י תִפְאַרְתֵּ֗ךְ יְרוּשָׁלִַ֙ם֙ עִ֣יר הַקֹּ֔דֶשׁ כִּ֣י לֹ֥א יוֹסִ֛יף יָבֹא־בָ֥ךְ ע֖וֹד עָרֵ֥ל וְטָמֵֽא׃
시온이여 깰지어다 깰지어다 네 힘을 입을지어다 거룩한 성 예루살렘이여 네 아름다운 옷을 입을지어다 이제부터 할례받지 않은 자와 부정한 자가 다시는 네게로 들어옴이 없을 것임이니라
Malbim
"for Zion's sake" He came back to speak of two matters which he recalled in the previous section. 1. The righteousness which Gd desires to reveal, the righteousness of Israel and the truth of their Torah and their faith. 2. The salvation which Gd desires to bring to them. Zion represents the righteousness of Israel because Zion was the location of the Sanhedrin and the Holy Temple, and Jerusalem represents the salvation of Israel because there the masses dwelt and to there the scattered ones were gathered, as it is written "...put on your strength, O Zion; put on the garments of your beauty, Jerusalem..." (Is. 52:1) Zion will clothe herself with inner might, the spiritual successes, and Jerusalem external garments - the physical successes. In order to clarify the righteousness of Israel and the truth of their Torah one must argue with words and claims, and on this it says -
Rav Hirsch
Betrachten wir die Worte ארבעים יכנו לא יוסיף jedoch näher, so bilden dieselben nach den Akzenten entschieden nicht zwei Sätze, sondern einen Satz. Ebensowenig wie מוצא שפתיך תשמר ועשית (Kap. 23, 24), כי תועבה היא לפני ד׳ (Kap. 24, 4) בי תשה ברעך משאת מאומה (Kap. 24, 10). לא תעשק שכר עני ואביון (V. 14) usw. Es ist daher so viel als: לא יוסיף יכנו ארבעים. Nun wird aber הוסיף, etwas fortfahren zu tun, durchaus nicht nur mit dem Infinitiv, sondern auch mit dem tempus finitum des folgenden Verbums konstruiert. So: כי לא יוסיף יבא בך עוד עדל וטמא (Jesaias 52, 1), כי לא אוסיף ארחם בית ישראל (Hosea 1, 6), und der Wortlaut unseres Textes heißt ganz der Halacha gemäß: er soll nicht fortfahren ihn vierzig zu schlagen.
Rav Hirsch
Daher wird עטה ,לבש ,בגד zum Ausdruck für das Aufgehen einer Persönlichkeit in eine Eigenschaft oder ein Merkmal, so daß diese Eigenschaft oder dieses Merkmal gleichsam das geistige Gewand derselben für das geistige Auge des Betrachters wird. So selbst von Gott: Gott bekleidet sich mit Hoheit, mit Stärke und umgürtet sich damit (Ps. 93, 1), hat sich in הוד und הדר gekleidet (Ps. 104, 1), hüllt sich in Licht wie in ein Gewand (das. 2), bekleidet sich mit Gerechtigkeit als Panzer, Helm des Heils auf seinem Haupte, legt Gewänder der Vergeltung als Bekleidung an und hüllt sich wie in einen Mantel in Eifer (Jes. 59, 17) und sonst. So aber insbesondere auch von Menschen: Gott bekleidet uns mit Gewändern des Heils und umhüllt uns mit dem Mantel der Pflichttreue (Jes. 61, 10), Job kleidet sich in Gerechtigkeit und ihm ist Mantel und Kopfbund sein Recht (29, 14); Zion soll sich in seine Stärke kleiden (Jes. 52, 1). Das wackere Weib ist in Stärke und Würde gekleidet (Prov. 31, 25). Dem einstigen Davidsprößling ist Gerechtigkeit und Treue der Gurt seiner Lenden (Jes. 11, 5). Oder: unsere Pflichttreue ist nur wie ein Lappenkleid (Jes. 64, 5). Der Hohepriester Josua war noch in unsaubere Gewänder gekleidet und soll hinderungslose Kleidung bekommen (Secharja 3, 3 u. 4). Die Feinde sollen sich in Scham und Schande kleiden (Js. 35, 26). Wer sich in Fluch wie in ein ihm angemessenes Gewand kleidet, dem wird er auch wie ein Kleid bleiben, das ihn umhüllt, und zum steten Gurt legt er ihn an (Ps. 109, 19). – Und auch speziell von Priestern: Gottes Priester kleiden sich in Gerechtigkeit (Ps. 132, 9), in Siegeshilfe (Chron. II. 6, 41). Gott kleidet Zions Priester in Heil (Ps. 132, 16).