כִּֽי־יִבְעַ֤ל בָּחוּר֙ בְּתוּלָ֔ה יִבְעָל֖וּךְ בָּנָ֑יִךְ וּמְשׂ֤וֹשׂ חָתָן֙ עַל־כַּלָּ֔ה יָשִׂ֥ישׂ עָלַ֖יִךְ אֱלֹהָֽיִךְ׃
마치 청년이 처녀와 결혼함 같이 네 아들들이 너를 취하겠고 신랑이 신부를 기뻐함 같이 네 하나님이 너를 기뻐하시리라
Rav Hirsch
Tief bezeichnend ist es aber, daß unsere Sprache zur eigentlichen Bezeichnung des Verhältnisses von Braut und Bräutigam zu einander kein Wort hat. Sie kennt nur Mann und Weib, und, während ihr von der anderen Seite das Verhältnis der Braut und des Bräutigams zu einander das höchste und innigste ist, man denke nur an das ומשוש חתן על כלה. usw. (Jes. 62, 5), hat sie doch zur Bezeichnung dieses Verhältnisses nur wiederum die Ausdrücke חתן und כלה, und sieht somit den tiefen Grund dieser innigsten und heißesten Zuneigung in dem wurzelnd, nicht was sie einander, sondern was sie den gegenseitigen Eltern sind und bleiben. Der jüdische Bräutigam liebt seine Braut darum erst so innig, weil er in ihr seinem elterlichen Hause die würdige, geliebte Tochter, den "Kranz" des elterlichen Hauses zuführt. Die jüdische Braut liebt ihren Bräutigam darum erst so innig, weil sie in ihm den Geist ihres elterlichen Hauses und die Befriedigung kennt, die die Eltern an seiner Lebensanschauung und seinen Bestrebungen finden. So sind es die Eltern, ist es die harmonische Übereinstimmung der beiderseitigen Häuser, auf welcher der Diamantboden der Verbindung ihrer Kinder beruht, und die ihnen Bürge ist, daß sie sich ineinander wiederfinden. Wir werden sehen, wie sich diese Verhältnisse in einem Lande wie Sodom, in dem Hause eines Lot gestalten. Die Engel nennen Schwiegersöhne, Söhne und Töchter, als die, außer den im Hause Befindlichen, dem Lot "noch in der Stadt" Angehörigen, sie begreifen somit wohl Schwiegertöchter mit unter die Töchter.