Komentarz do Wyjścia 22:3
אִֽם־הִמָּצֵא֩ תִמָּצֵ֨א בְיָד֜וֹ הַגְּנֵבָ֗ה מִשּׁ֧וֹר עַד־חֲמ֛וֹר עַד־שֶׂ֖ה חַיִּ֑ים שְׁנַ֖יִם יְשַׁלֵּֽם׃ (ס)
Jeżeli znalezioną będzie w ręku jego kradzież: bądź wół, bądź osieł, bądź jagnię, jeszcze żywe, - to w dwójnasób zapłaci.
Rashi on Exodus
המצא תמצא IF THE THEFT BE CERTAINLY FOUND IN HIS HAND i. e. in his possession (Mekhilta d'Rabbi Yishmael 22:3:2), he having neither sold it nor slaughtered it he shall pay only double.
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Or HaChaim on Exodus
אם המצא תמצא ביד הגנב, If it was indeed found in the hands of the thief, etc. The reason that the Torah repeats the word המצא "to be found" is, A) if there are witnesses who testify that the thief has stolen this particular animal; B) that the owner or others have found the animal in its original state in the possession of the thief. If neither of these two conditions exists the thief is presumed to have either sold or slaughtered the animal in question and he has to make four or five-fold restitution on the basis of this assumption. The words: "he shall pay double" apply only when the animal is located unharmed. You should appreciate also that the law of four or five-fold restitution applies not only in the examples cited by the Torah; the same applies if the animal was lost or the thief gave it away as a gift. As long as the animal left the domain of the thief he becomes liable for this four or five-fold payment. Baba Kama 79 states so explicitly. The same applies even if the thief donated the animal to the Temple. I believe we can use this nuance as proof that if someone stole from a pagan or idolator he is not liable either for the double payment or to be sold for such theft if he is unable to make restitution as provided for in verse two. I am basing this on the use of the word רעהו in connection with this legislation (compare verse 35). This word always refers to someone who is a fellow-Jew. Clearly, the legislation in 21,35 applies only to offences committed against fellow Jews as mentioned in the Mechilta. We also know that the situation of a Jew being sold into servitude when unable to make repayment for theft applies only when the theft had been perpetrated against a Jew. Theft from Temple property also does not carry this kind of a penalty. The above is the opinion of Maimonides expressed in chapter three of his Hilchot Geneyvah. Since Maimonides does not cite a reason for these rulings I have decided to suggest the reasons for his decisions.
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Rashbam on Exodus
אם המצא תמצא בידו, he had not sold or otherwise disposed of the stolen animal;
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Siftei Chakhamim
In his possession, for he had not slaughtered it. . . [Rashi mentioned slaughtering] because it said earlier (21:37): “And then slaughters or sells it.” Thus Rashi writes here, “He had not slaughtered it nor sold it.” But Rashi does not really mean to say only slaughtering. [For if the thief slaughtered it, it would still be “in his possession”].
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Mekhilta d'Rabbi Yishmael
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Rav Hirsch on Torah
V. 3 אם המצא תמצא. In dem Satze: אשר ירשעון אלהי׳ ישלם שנים לרעהו (V. 8) ist die Bestimmung niedergelegt, dass die Pön der Doppelzahlung nur in Folge richterlichen Erkenntnisses einzutreten habe, dass somit מודה בקנס פטור, bei Selbstanklage oder in Folge nicht durch Zeugen unterstützter Klage gemachtem freien Geständnis nur auf einfachen Ersatz, nicht aber auf Doppelzahlung zu erkennen ist. Wir haben schon bemerkt, wie wir in der Selbstanklage oder dem freien Eingeständnis eine die Macht des öffentlichen Rechts bereits anerkennende Sühne erblicken, die die richterliche Pön überflüssig macht. Diese Bestimmung erhält nun durch den Satz אם המצא תמצא eine wesentliche Ergänzung. מציאת הגנבה ביד הגנב schließt an sich Selbstanklage und Selbstgeständnis aus. Das Gestohlene wird in seiner Hand gefunden, also durch andere, er hat es verheimlicht und geleugnet. Ein solches, die Basis eines Urteils bildendes "Finden" kann nur durch Zeugen geschehen. Durch die Verdoppelung המצא תמצא wird dieses die Pön bedingende "Gefundenwerden durch Zeugen" noch intensiver als Bedingung hervorgehoben: "nur wenn lediglich durch Zeugen er als der Dieb befunden worden, hat er das Doppelte zu zahlen", אם המצא בעדים תמצא בדיינים, die ganze Prozedur muss von Anfang an sich auf Zeugen basieren; ist aber der Zeugenaussage eine Selbstanklage oder ein freies Selbstgeständnis vor Gericht vorangegangen, so wird nicht auf Pönzahlung erkannt: מודה בקנס ואחר כך באו עדים פטור. Diese Bestimmung wird aber durch die Klausel beschränkt, dass die Selbstanklage oder das Selbstgeständnis relevant gewesen, d. h. dass sich damit der Beklagte zu irgend einer Zahlungsschuld, zum einfachen Wertersatz bekannt habe. War er aber zum einfachen Wertersatz und somit zur Doppelzahlung durch Zeugen verurteilt und klagt sich sodann frei des Schlachtens und des Verkaufes an, so hat er freilich, so lange hierfür Zeugen fehlen, die Pön des vier- und fünffachen nicht zu zahlen, allein wenn nachher auch diese Handlungen durch Zeugen konstatiert werden, ist er zur vier- oder fünffachen Pön zu verurteilen. Das Selbstgeständnis des Schlachtens etc. war ein irrelevantes, שהרי פטר עצמו מכלום weil es für ihn keine Zahlungspflicht zur Folge hatte (B. K. 64 u. 75 a).
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Chizkuni
חיים שנים ישלם, if the animal in question is still alive and well, he will pay twice its value. (including the live animal)
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Rashi on Exodus
משור עד חמור WHETHER IT BE AN OX OR AN ASS — Every thing stolen whether it be animate or inanimate comes under the category of things for which two-fold compensation (“kefel”) must be made, for it is said in another verse, (8) “[for every matter of tresspass whether it be for ox, for ass…], for sheep, for raiment or for any lost thing … he shall pay double unto his fellow-man”(Bava Kamma 62b).
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Rashbam on Exodus
חיים, he had not slaughtered it preparatory to consuming it; then שנים ישלם, he pays only double its market value as restitution and not four or five times its value.
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Siftei Chakhamim
Pay two-fold to his fellow man. [A difficulty arises:] The other verse, [“for a sheep, a garment. . .”] is speaking of [a different case: that of a watchman] who [falsely] claims that a thief [stole what he was guarding — and when disproved, he must pay two-fold.] But this verse is speaking of the thief [himself. So how can Rashi compare them?] The answer is: Since the Torah gave them the same law regarding two-fold restitution, surely they are the same as regards paying two-fold for everything, whether animate or not.
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Rav Hirsch on Torah
Noch nach einer Seite hin wird der Satz durch die Verdoppelung המצא תמצא erweitert, nämlich zur Erweiterung des Begriffes יד, Hand, in den Begriff: Besitz, der auch jeden Besitzraum, חצר usw. umfasst. Ob er es mit der Hand entwendet, oder es ist das Tier in sein Gehöfte gelaufen und er hat es darin eingeschlossen, אם המצא תמצא, wie es auch, d. h. in welcher räumlichen Besitzart es auch als Diebstahl bei ihm befunden worden, שנים ישלם. Es wird aber חצר, der Besitzraum, als Aneignungsmittel in doppelter Weise begriffen: als יד als künstliche Erweiterung der Hand, und als שליח, als bestellter Vertreter des Menschen, חצר משום יד אתרבאי ולא גרעה משליחות (B. M. 12 a). Wenn der Eigentümer in oder doch unmittelbar neben seinem Besitzraum anwesend ist, so gestaltet seine gegenwärtige Intelligenz den Besitzraum zur lebendigen Hand, und wird in Fällen, wo selbst wider Willen ein Objekt Eigentum werden kann, z. B. bei Niederlegung eines Scheidebriefes in die Hand der Frau, die Übergabe auch durch Niederlegung in deren Besitzraum vollzogen sein, wenn sie gegenwärtig ist. In Abwesenheit des Eigentümers hat jedoch der Besitzraum nur den Charakter des Boten und erwirbt nur das dem Eigentümer voraussetzlich Genehme (siehe תוספו׳ das.).
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Rashi on Exodus
חיים שנים ישלם means, two living animals (חיים שנים) shall he pay and he shall not give dead animals in payment (Mekhilta d'Rabbi Yishmael 22:3:4) — but either living animals or the value of living animals.
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Rav Hirsch on Torah
Im V. 2 war die Schuld ausgesprochen, die er zu lösen hat, selbst ohne Zeugen und ohne richterliches Erkenntnis: תשלומי קרן, den einfachen, aber vollen Ersatz des gestohlenen Wertes. Dieser gestohlene Wert, קרן, wird dort גנבה genannt. (Daher ja auch der Satz: ונמכר בגנבתו ולא בכפלו, siehe zu Kap. 21, V. 2 f). V. 3 heißt es nun: "Wenn aber nur auf Grund von Zeugen er als der Dieb des gestohlenen Wertes befunden wird, d. h. wenn er nicht durch Selbstanklage zum Ersatz des gestohlenen Wertes kommt, so hat er zwei zu zahlen". Dieser gestohlene Wert, קרן, im Texte: הגנבה, wird hier הי, und da es sich beispielshalber auf Tiere bezieht, חיים genannt. Es kann dies nicht sagen wollen, die Tiere seien noch lebendig in seinem Besitze befunden, also nicht geschlachtet und nicht verkauft, dass nämlich dann, im Gegensatz zu V. 37 u. 21, nur auf zweifache und nicht auf vier- und fünffache Zahlung zu erkennen sei; denn im Beispiele sind auch המור, Esel genannt, und bei diesem, wie bei jedem Objekt außer Ochs und Schaf, bleibt es auch bei verübtem Schlachten und Verkauf nur bei zweifacher Zahlung. Es wird daher durch das Epitheton חי nur die Art und Weise bezeichnet, in welcher הגנבה, der gestohlene Wert an sich, קרן, zur Bezahlung kommt, dass dieses nämlich חי, ganz, voll, ungeschmälert in der Größe zu ersetzen ist, die das Objekt im Momente der גנבה hatte, obgleich etwa im Momente der Verurteilung die Güter derselben Art im Marktpreise gesunken wären: אחייה לקרן כעין שגנב in Bezug auf יוקרא וזולא, während die Pön כפל וד׳ וה׳, in solchem Falle nur nach dem event. niedrigern Marktpreise des Momentes der gerichtlichen Prozedur anzusetzen ist: תשלומי כפל וד׳ וה׳ כשעת העמדה בדין. Die Pön, קנס, wird ja eben nur durch gerichtliche Verhandlung Schuld, für sie ist daher nur dieser Moment maßgebend (B. K. 65 a).
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