Komentarz do Liczb 8:1
וַיְדַבֵּ֥ר יְהוָ֖ה אֶל־מֹשֶׁ֥ה לֵּאמֹֽר׃
I oświadczył Wiekuisty Mojżeszowi, i rzekł:
Rav Hirsch on Torah
Kap. 8. V. 1. In diesem Abschnitte wird die Geschichte der Entwicklung der aus Mizrajim Erlösten zum Gottesvolke wieder aufgenommen. Sie war mit dem 34. Kapitel des Buches Schmot, dem Kapitel der Bundeserneuerung nach gesühnter Egelverirrung, abgebrochen, um erst durch die Errichtung des Gesetzesheiligtums und die im ganzen dritten Buche und dem Anfange des vierten bis hierher diesem sich anschließende Gesetzgebung das Ideal niederzulegen, für welches Israel das Volk Gottes werden sollte, zu welchem aber es erst in dem ganzen Laufe der Jahrhunderte, ja, der selbst noch heute über unsere eigene Gegenwart hinaus reichenden Jahrtausende erzogen und herangebildet werden soll. Wir haben bereits im zweiten Buche angemerkt, wie gerade dieser Gegensatz, dieser erst nach Jahrhunderten und durch Jahrhunderte zu überwindende Gegensatz des wirklichen Israels der Gesetzgebungszeit zu diesem Gesetze und seinen Voraussetzungen und Anforderungen, das sprechendste Zeugnis für den göttlichen Ursprung dieses Gesetzes sein dürfte und es als das Unikum in der Geschichte der Menschheit kennzeichnet. Alle anderen Gesetze sind aus den Bedürfnissen ihrer Zeit und den in ihr gegebenen Voraussetzungen hervorgegangen, dieses Gesetz allein setzt sich als das absolute Höheziel menschlicher Gestaltungen auf Erden hin und wartet auf das Geschlecht, das für die Verwirklichung seines Ideals endlich reif geworden sein wird. —
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Hinübergeführt in die Fortsetzung dieser Entwicklungsgeschichte werden wir durch die wiederholt gebotene Menoralichtpflege durch die Priester, die Einweihung der Leviten für ihre Dienststellung am Gesetzesheiligtume inmitten der Nation, die Belebung des Nationalbewusstseins des Gesamtvolkes als Gottesvolk auf Grund der immer neu im Pesachopfer zu begehenden Grundlegung des Israelberufes, und endlich den ersten Aufbruch und Weiterzug vom Berge der Gesetzgebung, der naturgemäss sofort in das Land der Verheißung hätte führen sollen, das für die Verwirklichung dieses Gesetzes durch dieses Volk für alle Zeit die Bestimmung trug und trägt. Hier macht mit V. 35 und 36, Kapitel 10, die Erzählung einen "Strich" — und führt uns in die Mitte des Volkslagers hinab, von nun an das Volk in seiner Entwicklungsbedürftigkeit für seine ihm gesteckten hohen Ziele uns kennen zu lehren.
Ask RabbiBookmarkShareCopy