Bíblia Hebraica
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Comentário sobre Êxodo 19:10

וַיֹּ֨אמֶר יְהוָ֤ה אֶל־מֹשֶׁה֙ לֵ֣ךְ אֶל־הָעָ֔ם וְקִדַּשְׁתָּ֥ם הַיּ֖וֹם וּמָחָ֑ר וְכִבְּס֖וּ שִׂמְלֹתָֽם׃

Disse mais o SENHOR a Moisés:  Vai ao povo, e santifica-os hoje e amanhã; lavem eles os seus vestidos,

Rashi on Exodus

Adonoy said to Moshe. If that be so — that they make it necessary to speak to them [directly] — go to the people —
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Ramban on Exodus

V’KIDASHTAM’ TODAY AND TOMORROW. Rashi explained: “V’kidashtam means ‘and thou shalt prepare them.’” And so is the opinion of Onkelos. A similar usage is found in the verse: I have commanded ‘lim’kudashai’ (“those who are prepared for Me” or “My consecrated ones”),200Isaiah 13:3. and also in the following verse: ‘hithkadshu’ (prepare yourselves) for tomorrow.201Numbers 11:18. Rabbi Abraham ibn Ezra explained it as meaning that they should bathe themselves in water. But if so, what is the sense of today and tomorrow when bathing was required only once? The correct interpretation is that they should sanctify themselves by separating from their wives, and from all uncleanness, for he who guards [himself] from being defiled by uncleanness is called ‘m’kudash’ (consecrated), just as it is said with reference to the priests, There shall none defile himself for the dead;202Leviticus 21:1. They shall be holy unto their G-d.203Ibid., Verse 6. And it is further written, because the priests had not sanctified themselves,204II Chronicles 30:3. that is to say, they had not purified themselves. Similarly, And David answered the priest, and said unto him: To a certainty women have been kept from us about these three days; when I came out, the vessels of the young men were holy.205I Samuel 21:6. And it is known that [before the Giving of the Torah the people] bathed themselves in water, this being derived logically from the required washing of garments.206In other words, it is not necessary to explain v’kidashtam, as Ibn Ezra did, as meaning that they shall bathe themselves in water, for that requirement can be derived from the express commandment, and let them wash their garments (here, Verse 10). Hence, v’kidashtam must mean as Ramban explained it. The reasoning for the requirement of bathing or immersion is found here in the Mechilta: “And let them wash their garments. And whence do we know that immersion was also required? I reason as follows: If immersion is required in cases where washing of garments is not required (see Leviticus 15:16), is it not logical that immersion is also required in this case where washing of garments is expressly mentioned?” And so did the Rabbis say in the Mechilta:207Mechilta, ibid. “There is no case where washing of garments is required in the Torah without the requirement of immersion [of one’s body].”
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Rashbam on Exodus

וקדשתם, a way of saying “prepare them.” You have the same word in the sense of preparing for an event which did not require ritual purity as prerequisite in Numbers 11,18 before the people would receive meat.
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Tur HaArokh

וקדשתם, “you will sanctify, etc.” according to Rashi the word here means: “you will make preparations.” According to Ibn Ezra the meaning is that the people are to wash themselves with water. According to Nachmanides the meaning is that the men should refrain from sexual intercourse with their wives, and should also refrain from contact with anything else that confers ritual impurity upon them. Any person who makes a point of refraining from contact with ritual impurity is described as “holy.”
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Rabbeinu Bahya

וקדשתם היום ומחר, “sanctify them today and tomorrow.” The meaning of the “sanctity” is that they were not to indulge in sexual relations with their wives (Pessikta Zutrata). They were also to avoid contact with any ritually impure object or creature. Anyone who consciously refrains from such contact is referred to as קודש, holy.
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Mekhilta d'Rabbi Yishmael

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Rav Hirsch on Torah

VV. 10.-—13. Gerade aber diese irrtümliche Zuversicht selbst eines Mosche in die bereits erlangte geistige und sittliche Reife des Volkes dürfte die Bedeutung und Notwendigkeit der nun folgenden Vorbereitungen und Vorkehrungen in ein um so helleres Licht stellen. Verstehen wir diese nämlich recht, so dürften sie alle den Zweck gehabt haben, den großen Abstand zum Bewusstsein zu bringen und für alle Zeiten zu konstatieren, der zwischen der geistigen und sittlichen Stufe, auf welcher das ganze Volk sich bereits befand, und derjenigen vorhanden war, zu welcher hinauf erst das zu empfangende Gesetz es durch einen Lauf von Jahrhunderten, ja, Jahrtausenden zu heben und zu erziehen bestimmt war. Enge damit im Zusammenhange steht dann auch ein zweiter Zweck: durch den ganzen Vorgang historisch dokumentiert sein zu lassen, dass Gott, s.v.v., räumlich dem Volke gegenüber gestanden, und sein Wort an das Volk und zu dem Volke gekommen, Gott nicht in ihm und unter ihm gewesen, und das Wort nicht aus dem Volke heraus gesprochen worden.
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Rashi on Exodus

וקדשתם means AND THOU SHALT PREPARE THEM; i. e. tell them that they shall prepare themselves to-day and to-morrow (Mekhilta d'Rabbi Yishmael 19:10:1; cf. Onkelos).
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Rabbeinu Bahya

וכבסו שמלותם, “and that they wash their garments.” From the instruction that they were to wash their clothing we derive that they were also to immerse their bodies in a ritual bath. Compare Mechilta (bachodesh section 3) that wherever the Torah mentions the requirement to wash one’s clothing, the need to immerse one’s body in a ritual bath is an automatic corollary.
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Rav Hirsch on Torah

Ist ja das jüdische Gesetz das einzige, das nicht aus dem Volke hervorgegangen, das zu konstituieren es bestimmt war. Ist ja Judentum die einzige "Religion", die nicht aus dem Schoße der Menschen entsprungen, die in ihr den geistigen Boden ihres Lebens finden; und gerade diese "Objektivität" des jüdischen Gesetzes, der jüdischen "Religion", macht sie zu der einzigen ihrer Art, scheidet sie scharf und spezifisch von allem, was sonst auf Erden Gesetz und Religion heißt, und lässt sie das einzige Kulturmoment der Menschheit sein, das sich als Hebel und Höheziel jedes andern Fortschrittes betrachten darf, selbst aber als das gegebene Absolute über allen Fortschritt erhaben ist. Weil alle andern "Religionen" und Gesetze, nur aus dem Schoße der zeitlichen Menschheit hervorgegangen, nichts anderes sind als Ausdruck dessen, was zu einer gegebenen Zeit von einem bestimmten Menschenkreis als deren Überzeugung von Gott, von der Bestimmung der Menschen und ihren Beziehungen zu Gott und zu einander zum Ausdruck gelangte, darum müssen auch alle andern Religionen und Gesetze gleich allen übrigen aus dem Schoße der Menschen zeitlich hervorgegangenen Momenten der Kultur, der Wissenschaft, der Kunst, der Sitte, mit der Zeit fortschreiten. Sie sind ja ihrer Natur und ihrem Ursprung zufolge nichts anderes, als der adäquate Ausdruck einer zeitlichen Menschheitstufe in irgend einem Gebiete der Menschenentwickelung. Die jüdische "Religion" und das jüdische Gesetz waren aber nicht aus den zeitlichen Überzeugungen der Menschen entsprungen, sie enthalten nicht das, was zu irgend einer Zeit die Überzeugung irgend welcher Menschen von Gott und den göttlichen und menschlichen Dingen gewesen; sie sind vielmehr von Gott gegeben und enthalten das, was nach Gottes Willen die Überzeugung der Menschen zu allen Zeiten von Gott und den göttlichen, und vor allem von dem Menschen und den menschlichen Dingen bilden soll. Das Gottesgesetz befand sich von vornherein im Gegensatz zu dem Volk, in dessen Kreis es zuerst Eingang finden sollte. Es hatte seine erste Kraft an diesem Volke zu üben, das ihm als עם קשה ערף widerstand. Dieser Widerstand des Volkes, in dessen Mitte dieses Gesetz zuerst Stätte auf Erden gewann, ist das untrüglichste Kriterium des göttlichen Ursprungs dieses Gesetzes, das nicht aus dem Volke, sondern an das Volk kam, und erst nach jahrhundertlangen Kämpfen sich dies Volk zu seinem Träger durch die Geschichte eroberte. (Über die Einzigkeit des Judentums und sein Verhältnis zu Religion etc., siehe Jeschurun I. S. 3.)
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Rav Hirsch on Torah

Diesen, den Charakter und Ursprung dieses Gesetzes so wesentlich kennzeichnenden Gegensatz von vornherein bei seinem ersten Eintritt auf Erden, so entschieden und augenfällig als möglich erkennbar zu machen, erscheint als Absicht dieser Vorbereitungen und Vorkehrungen. Es kommt zum Volke. Seine Ankunft wird drei Tage erwartet. Und selbst um nur seiner Ankunft harren zu dürfen, muss erst das Volk sich durch Heiligung seines Leibes und seiner Gewänder, also dadurch sich würdig machen, dass es sich symbolisch die an ihm zu bewirkende Neugeburt des innern und äußern Lebens zum Bewusstsein bringt. Nicht wie es bereits ist, kann es das Gesetz empfangen. Nur der Entschluss, einst zu werden was und wie es sein soll, macht es der Gesetzempfängnis würdig. Auch räumlich tritt die völlige Scheidung hervor. Die Stätte, woher dem Volke das Gesetz wird, wird völlig, gleichsam spezifisch von ihm geschieden, in den Bereich des Außerirdischen gehoben, kein Mensch, nicht einmal ein Tier, darf sie betreten, sie berühren, und was sie betreten, muss getötet werden. Erst wenn die Gesetzgebung vollendet ist, wird die Stätte dem irdischen Bereiche wiedergegeben und darf von Menschen und Tier wieder betreten werden. Das Volk selbst wird durch eine Umgrenzung in seine Schranken zurückgewiesen und zurückgehalten. Alles dies, um die Tatsache der außermenschlichen und außerirdischen Herkunft des Gesetzes präsent zu machen.—
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Rav Hirsch on Torah

בו ,לא תגע בו וגו׳: den Berg. או ירה יירה. Das Objekt von ירה im Kal ist immer das Geworfene, nicht derjenige, auf den etwas geworfen wird; dieser wird dabei mit ל־ konstruiert: לירות וגו׳ לישרי לב (Ps. 11, 2) u. f. Auch hier heißt es nach Sanhedrin 45 a. b. nicht: mit Pfeilen beworfen, sondern: von einer Anhöhe hinabgestürzt werden, דחיה, der erste und wesentlichste Akt der סקילה. Er erleidet dieselbe Todesart, wie מגרף und ע׳׳עז. Auch da war die Todesart דחיה, und סקילה trat nur ein, wenn durch דחיה der Tod nicht erfolgt war. יבל במשוך היובל heißt: heimbringen, daher יבול (vergl. תבואה): der Ertrag des Feldes, יובֵל: das Jahr der Heimkehr. Daher heißt denn wohl auch das Signalhorn, womit das Zeichen zur Heimkehr, zur Entlassung geblasen wird, יובֵל. So wurden auch bei dem Umzug um Jericho יובלים geblasen. Ihr Signal war kein kriegerisches, denn Jericho sollte doch eben nicht durch Israels Schwert eingenommen werden. Es war vielmehr das Signal, die Aufforderung an die Mauern der Stadt, die Stadt frei und ihren nunmehrigen berechtigten Herren heimzugeben. Hier ist das יובל das Signal zur Heimkehr, das Signal der Entlassung des Volkes, somit der Beendigung der Gesetzgebung.
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