Comentário sobre Números 10:10
וּבְי֨וֹם שִׂמְחַתְכֶ֥ם וּֽבְמוֹעֲדֵיכֶם֮ וּבְרָאשֵׁ֣י חָדְשֵׁיכֶם֒ וּתְקַעְתֶּ֣ם בַּחֲצֹֽצְרֹ֗ת עַ֚ל עֹלֹ֣תֵיכֶ֔ם וְעַ֖ל זִבְחֵ֣י שַׁלְמֵיכֶ֑ם וְהָי֨וּ לָכֶ֤ם לְזִכָּרוֹן֙ לִפְנֵ֣י אֱלֹֽהֵיכֶ֔ם אֲנִ֖י יְהוָ֥ה אֱלֹהֵיכֶֽם׃ (פ)
Semelhantemente, no dia da vossa alegria, nas vossas festas fixas, e nos princípios dos vossos meses, tocareis as trombetas sobre os vossos holocaustos, e sobre os sacrifícios de vossas ofertas pacíficas; e eles vos serão por memorial perante vosso Deus. Eu sou o SENHOR vosso Deus.
Rashi on Numbers
על עלתיכם [YE SHALL BLOW WITH THE TRUMPETS] OVER YOUR BURNT OFFERINGS — Scripture is speaking of a communal burnt offering (cf. Sifrei Bamidbar 77; Arakhin 11b).
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Siftei Chakhamim
Of the communal offerings. Because the Torah writes “for your burnt-offerings and for your peace-offerings” juxtaposing peace- offerings with burnt-offerings. All burnt-offerings are of the highest sanctity while some peace-offerings are of the highest sanctity and some are of lower sanctity — for example, the peace-offerings of the congregation are of the highest sanctity and those of the individual are of lower sanctity. Therefore, the peace-offerings were juxtaposed with the burnt-offerings to teach that just as the burnt-offerings are only of highest sanctity, so too these peace-offerings are only of the highest sanctity, referring to the peace-offerings of the congregation. We then return and learn the case of the burnt-offering from the peace-offering. Just as the peace- offering which is of the highest sanctity is an offering of the congregation, since one never finds a peace-offering of the highest sanctity that is not an offering of the congregation, so too the case of the burnt-offering refers to an offering of the congregation.
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Rav Hirsch on Torah
V. 10. וביום שמחתכם. Aus 53 סוכה b ist ersichtlich, dass täglich beim Morgen- und Abend-תמיד, und ebenso zu allen מוספים am Schabbat und י׳׳ט mit den הצוצרות geblasen wurde und wird dort (54a f.) nur die Frage erörtert, ob, wenn ein Tag kombinierte Festcharaktere trägt und demgemäss mehrere מוספין dargebracht werden, z. B. שבת und ר׳׳ח oder שבת und ר׳׳ח, an welchem drei מוספין für שבת, für ר׳׳ח und für ר׳׳ה zu vollziehen wären, die תקיעות für jedes besondere מוסף zu wiederholen oder die verschiedenen מוספין zusammen nur von einer תקיעה zu begleiten seien, und entscheidet sich die Halacha für das letztere. Schwierig ist es nur, wie demgemäß unser Text zu verstehen sei. Ausdrücklich genannt sind מועדים und ראשי חדשים, und außerdem יום שמחתכם. Es ist einerseits die Frage, was mit וביום שמחתכם bezeichnet ist, ein Begriff, der jedenfalls außerhalb der מועדים liegen muss, da er neben denselben genannt wird, andererseits, unter welche der gegebenen Kategorien תמיד und שבת zu subsumieren wären. Im ספרי sind zwei Ansichten. Die eine erklärt: וביום שמחתכם אלו שבתות und lässt es unerörtert, unter welcher Bezeichnung dann תמידים zu finden wären; die andere versteht unter תמידים :וביום שמחתכם und lässt es unbesprochen, welche Bezeichnung dann שבתות mit begreifen solle.
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Chizkuni
ותקעתם בחצוצרות, “you will blow the tekiyah blasts with the trumpets, etc.” (the Torah speaks of joyous occasions) in order that the people will realise that the offerings on their behalf are at that moment being presented and they can tune in spiritually to the meanings of these sacrifices.
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Rashi on Numbers
אני ה׳ אלהיכם I AM THE LORD YOUR GOD — From here we derive the regulation that on the New Year Festival Biblical verses referring to God’s Kingdom (מלכיות) must be recited together with such as have reference to the blowing of the Shofar (שופרות), and to Divine remembrance (זכרונות), because it states here “ותקעתם” — which is an allusion to לזכרון" ;שופרות" — which is an allusion to זכרונות; and אני ה׳ אלהיכם — which is an allusion to מלכיות etc. (Sifrei Bamidbar 77; cf. Rashi on Leviticus 23:24 and Note thereon).
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Siftei Chakhamim
As a remembrance. This is the shofar and the remembrance.
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Rav Hirsch on Torah
Wir bemerken zuerst, dass שמחה durchaus nicht notwendig eine durch besondere Veranlassung gehobene Stimmung bezeichnen müsse, sondern sehr wohl auch diejenige heitere Stimmung, dasjenige Frohgefühl unseres Innern bezeichnen könne, die eigentlich den Grundton unseres ganzen Seins bilden sollen. Stellen wie Ps. 90, 14. 4, 8. 97, 11. 100, 2 und 104, 34; Pred. 9, 7. 3, 12. 5, 18 und 11. 9; Prov. 5, 18. 23, 24 u. 25 und 13, 9 dürften dies hinlänglich belegen. Und nun gar die Nation als solche, und von dieser ist ja hier die Rede, die unsterbliche, die kein Sterben und kein Verarmen kennt, אין צבור מת ואין צבור עני, und an der Gottesstätte des Gesetzesheiligtums, an deren Schwelle Tod und Trauer zurückbleiben müssen, wo unterm Lichtstrahl der Gottesgegenwart nur שמחה של מצוה, nur die Heiterkeit der Gottesfreude und des Pflichtbewusstseins vor Gott gedeiht, wo der Gedanke zur Wahrheit wird: שהשמחה במעונו, und jeden der Ruf empfängt: עבדו את ד׳ בשמחה: da dürfte jeder normale Tag als יום שמחה zu bezeichnen sein und diese Bezeichnung hier nur im Gegensatz zu dem vorangehenden יום צרה stehen, wo durch die Gottverlassenheit Not und Bedrängnis über die Nation eingebrochen war. Es kann daher sehr wohl וביום שמחתכם die täglichen תמידים-Opfer begreifen und שבתות mit unter מועדיכם verstanden sein. Ist doch, insbesondere hinsichtlich der speziell den Tag charakterisierenden Opfer, שבת unter dem allgemeinen Begriff מועד mitgefasst, wie nach Peßachim 77 a der Schlußausspruch: אלה תעשו לד׳ במועדיכם (Bamidbar 29, 39) alle קרבנות צבור, die קבור להם זמן, also auch מוספי שבת, in sich begreift (siehe oben zu Kap. 9, 2).
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Chizkuni
על זבחי שלמיכם, “and over the sacrifices of your peaceofferings;” this is a reference to sheep offered on Shavuot, when the trumpets were only blown to call attention to communal mandatory offerings.
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Rav Hirsch on Torah
Wenn aber jeder normale, nicht durch besonderes Leid getrübte, durch das Gottesbewusstsein, das ihn in allen seinen Momenten begleitet, ein יום שמחה ist, so ist ja der Tag, der wie der Schabbat diesem Gottesgedanken besonders geweiht ist, der den Gedanken, welcher das Schaffen und Streben aller übrigen Tage begleitend mit dem Hauch der שמחה durchweht, ganz ausschließlich zu seinem Inhalte hat, vorzugsweise und ganz eigentlich als der יום שמחתנו zu begreifen. In welcher Stimmung der Schabbat auch das Menschengemüt treffen mag, in vollen Blütentönen, im welken Klageton, oder sinnend sich die Rätsel des Lebens lösend, עלי עשר ועלי נבל עלי הגיזן בכנור, der Gedanke, in einer Gotteswelt, mit Gottesgeschöpfen, unter Gottes Schaffen und Wirken zu leben und zu streben, wie ihn der Schabbat weckt, wird immer zu dem Bekenntnis drängen: שמחתני ד׳ בפעלך במעשי ידיך ארנן, oder wie es unser Gebetbuch ausspricht, ישמחו במלכותך שומרי שבת! Es kann daher auch unter יום שמחתכם speziell der שבת verstanden sein, und תמידים wären dann unter מועדיכם mitbegriffen, wie sie ja speziell hinsichtlich der so bedeutungsvollen דחית הטומאה mit unter den Begriff מועד fallen (siehe oben zu Kap. 9, 3).
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Chizkuni
והיו לכם לזכרון, “which shall be for you a memorial;” on those days blowing tekiyah will accompany the burnt offerings, whereas when the trumpets are blown on account of war, especially the t’ruah, alarming sounds, this was to bring your merits to the attention of the Lord so that He would help you prevail against your enemies.
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Rav Hirsch on Torah
Es sagte uns somit das Gesetz: wenn an Tagen heiteren Gottesbewusstseins, in Zeiten besonderer uns zur Vereinigung mit Gott ladender Erinnerungen, an zur Selbstverjüngung uns aufrufenden Tagen, wir diesem Gottesbewusstsein, diesem Hinstreben zu Gott, dieser Selbsterneuerung in עולות der תמידים und מוספים und שלמי צבור der כבשי עצרת den Ausdruck unserer "Gottesnähe" suchenden Tatenweihe und Lebensfreude geben, sollen wir durch תקיעה mit חצוצרות Gott "anrufen", auf diese durch die Zeitmomente geweckten Gelöbnisse unserer " קרבת אלקי" suchenden Hingebung herabzuschauen, und uns also zu nahen, wie wir, Seinem Rufe folgend, in Seine Nähe hinanstreben. Die תקיעה-חצוצרות bei den קרבנות צבור ist also wiederum der Ruf Israels an Gott, zu uns zu kommen, sie drückt ganz eigentlich den Gedanken: קרבן aus, und in unserem Hinanstreben zu Gott und dem angerufenen Sichherablassen Gottes zu uns wird das verwirklicht, was alle diese Opfermomente zu מוערים — auch שבתות und תמידים sind Opfer-מועדים, siehe oben zu Kap. 9, 3 — zu Momenten der Vereinigung Israels mit seinem Gotte macht.
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Rav Hirsch on Torah
Nach der Halacha war auch diese תקיעה bei den Opfern nicht einfach, sondern תקיעה תרועה תקיעה wie beim Hülferuf des vorigen Verses, und wenn es gleichwohl dort והרעתם und hier ותקעתם heißt, so wird nach der Erklärung des רמב׳׳ן damit dort auf תקיעה, hier auf תרועה der Nachdruck der Bedeutung gelegt. Dort ist es eine von תקיעה eingeleitete und begleitete תרועה, hier sind es תרועה einleitende und begleitende תקיעות. Dort ist das göttliche Einschreiten das Ziel und die angeflehte Gottesnähe das Mittel, hier ist die Gottesnähe das Ziel und ein göttliches Einschreiten die Vermittlung. Denn auch die Gottesnähe, die bleibende Gottesnähe ist durch ein Einschreiten göttlicher Allmacht, durch eine Wundertat göttlicher Allgnade, durch כפרה bedingt, die alles, was in unserer Vergangenheit unserem Streben der Gottesnähe gewürdigt zu werden entgegensteht, aufhebt und uns einer neuen reinen Zukunft fähig, wiedergeboren ihr hingibt. Die תרועה-תקיעה-תקיעה der Opfer ruft daher Gott zu uns (תקיעה), uns כפרה zu schaffen (תרועה), um uns ferner nahe bleibend durchs Leben zu geleiten (תקיעה).
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Rav Hirsch on Torah
Es ist nicht unmöglich, dass diese verschiedene Bedeutung der תקיעה תרועה תקיעה als Hilferuf oder als Opferruf auch in der Art ihrer Ausführung gekennzeichnet gewesen sein möge, und dort in Tonstärke und Dauer die תרועה, hier die תקיעות hervorgehoben waren; ähnlich wie dies für die Kombinierung von חצוצרות und שופר an תענית und ר׳׳ה (R. H. 26 b) die Vorschrift war.
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Rav Hirsch on Torah
והיו לכם לזכרון לפני אלדיכם. In Stellen wie והיה היום הזה לכם לזכרון (Schmot 12, 14) ebenso von den Namen auf אפוד und חשן (daselbst 28, 12 u. 29) und sonst auch von den ולזכרון בין עיניך :תפלין scheint זכרון nicht das Erinnerungsmittel, sondern das Objekt zu bezeichnen, auf welches das Gedächtnis gerichtet sein, das in Erinnerung gehalten werden soll. Auch hier scheint Subjekt von והיו nicht חצוצרות, sondern die עולות וזבחי שלמים zu sein, die durch die תקיעות für uns לזכרון לפני ד׳ gebracht werden. Die תקיעות sind der Aufruf zu Gott, Gott möge unsere Vollbringungen auf Erden wahrnehmen und unserer damit ausgedrückten Hingebungsgelöbnisse eingedenk bleiben, und das: והיו לכם וגו׳ verheißt abseiten Gottes die Erfüllung dieser zu ihm aufsteigenden Bitte und zugleich die Folgen derselben mit אני ד׳ אלקיכם, der Verwirklichung des uns verheißenen dauernden Bundesverhältnisses mit Gott. Näher betrachtet, entsprechen die drei Sätze: ותקעתם והיו לכם לוכרון ,אני ד׳ אלקיבם, dem Inhalte der ותקעתם .תקיעה ,תרועה ,תקיעה ist der mit der תקיעה zu Gott gerichtete Anund Aufruf, זכרון die von Gott in תרועה erflehte Würdigung unserer Opfer durch ל אני ד׳ אלקיכם כפרה die mit der letzten תקיעה auf Grund der כפרה erflehte, durchs Leben begleitende göttliche Bundesnähe. —
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Rav Hirsch on Torah
(Vergl. das zu Wajikra 23, 24 über die תקיעות mit שופר an ר׳׳ה und יובל Bemerkte.) R. H. 26 b u. 27 a wird gelehrt, dass im Tempel שופר und חצוצרת immer verbunden waren. An ר׳׳ה ertönten zu beiden Seiten des שופר gleichzeitig חצוצרת, das שופר länger, die חצוצרת kürzer, weil die eigentliche Mizwa des Tages שופר war. An Tagen des Notfastens, תעניות, ertönten den beiden חצוצרת zur Seite gleichzeitig שופרות, die חצוצרת länger, das שופר kürzer, weil חצוצרת die Tagesmizwa war. Diese Kombinierung der חצוצרת und שופר im Gottesheiligtum findet ihren Ausdruck in der Aufforderung בהצוצרת וקול שופר הריעו לפני המלך ד׳ (Ps.98, 6). Erwägen wir, dass mit שופר Gottes Ruf an uns, mit חצוצרת unser Ruf zu Gott ergeht, so spricht deren stete Verbindung im מקדש, der Stätte des Gottesgesetzes und der Gottesverheißungen, die Wahrheit aus: שופר wird von חצוצרת begleitet, und תצוצרת muss von שופר begleitet sein, d. h. wenn wir auf Gottes an uns ergehenden Ruf (שופר) hören, so können wir auch der Erhörung unseres zu Gott gerichteten Rufes (חצוצרת) gewärtig sein, und: wir können unseren Hilferuf in der Not (חצוצרת) nur dann zu Gott emporsenden, wenn wir gleichzeitig uns auffordern und entschließen, seiner an uns gerichteten Stimme (שופר) zu gehorchen. —
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Rav Hirsch on Torah
Einen Wortausdruck haben die תקיעות bei den Opfern in der רצה :ברכת עבודה unserer täglichen den תמידים entsprechenden ש׳׳ע, insbesondere aber in der Einschaltung: יעלה ויבא an מועד- und ר׳׳ח-Tagen gefunden.
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