כַּפֵּר֩ לְעַמְּךָ֨ יִשְׂרָאֵ֤ל אֲשֶׁר־פָּדִ֙יתָ֙ יְהוָ֔ה וְאַל־תִּתֵּן֙ דָּ֣ם נָקִ֔י בְּקֶ֖רֶב עַמְּךָ֣ יִשְׂרָאֵ֑ל וְנִכַּפֵּ֥ר לָהֶ֖ם הַדָּֽם׃
Perdoa o teu povo Israel, que Tu resgataste, YHVH, e não ponhas sangue inocente no meio do teu povo Israel." E o sangue lhes será perdoado.
Mishneh Torah, Murderer and the Preservation of Life
Darauf wird dem Kalbe, mit dem Schlachtmesser קֻפִּיס durch einen Schlag von hinten, das Genick gebrochen. Alsdann wäscht das Gericht samt allen Ältesten dieser Stadt, auch wenn ihrer hundert anwesend wären, sobald der Nacken des Kalbes gebrochen, daselbst die Hände, und sie sprechen dabei folgende Worte in Hebräischer Sprache: »Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen und unsere Augen Nichts gesehen«, (Deut. 21:7) was nämlich soviel heißen soll, als: Wir haben den Gemordeten, da er zu uns kam, nicht ohne Nahrung entlassen, wir haben ihn nicht gesehen und ohne Schutz weiter gehen lassen. Hierauf sprechen die Priester folgende Worte in Hebräischer Sprache: »Vergib deinem Volke Israel….« (Deut. 21:8) und gehen dann ihres Weges. Der Hochheilige aber, gelobt sei Er, vergibt alsdann die Blutschuld wie geschrieben steht: »Und es soll ihnen gesühnt sein die Blutschuld« (ebenda).
Mishneh Torah, Murderer and the Preservation of Life
Das Kalb, dem der Nacken gebrochen wird, darf nicht über zwei Jahre alt sein; ist es älter, wenn auch nur um einen Tag, so ist es nicht geeignet. Obgleich nun Leibesfehler dasselbe nicht ungeeignet machen, so ist dennoch ein mit tödlichen Schäden behaftetes Kalb ungeeignet, weil bei demselben, wie beim geheiligten Vieh der Ausdruck: »Zur Sühne« gebraucht wurde.
Mishneh Torah, Murderer and the Preservation of Life
Man begeht das Genickbrechen nur bei Tage, dabei, wie beim heiligen Vieh, der Ausdruck: »Zur Sühnen כַּפָּרָה« vorkommt — aber jede Tageszeit ist hierzu geeignet. Man darf nicht zweien Kälbern zu gleicher Zeit den Nacken brechen, weil es unpassend ist, die durch das Gesetz gebotenen Pflichterfüllungen gleichsam auf einander zu häufen.