Provérbios 10:7 Halacá: Sefer Chasidim, Mishneh Torah, Murderer and the Preservation & Shulchan Arukh, Orach Chayim

זֵ֣כֶר צַ֭דִּיק לִבְרָכָ֑ה וְשֵׁ֖ם רְשָׁעִ֣ים יִרְקָֽב׃

A memória do justo é abençoada; mas o nome dos ímpios apodrecerá.

Sefer Chasidim

“The memory of the righteous shall be for a blessing” (Prov. 10:7), i.e., the memory of the Righteous One of the world will be for a blessing.1Yoma 37a. All Talmudic references are to the Babylonian Talmud unless otherwise indicated. Each time we invoke the revered and awesome name of God we are enjoined to bless Him in the sacred tongue, may His name be blessed.2Ibid., 35b. Even those of lesser knowledge will understand that this is comparable to a man whose son or loved one has gone on some distant journey; when he refers to him he does so saying, “My son, may he be remembered in peace this day, may all go well with him.” And whereas we say of the deceased, “His repose be peace,”3Kiddushin 31b. all the more so are we enjoined (to say) concerning the Holy One, blessed be He, who is living and enduring, “may the revered name of our Creator be blessed.” Concerning this it was said, “He who hears his neighbor invoke God’s name (in vain) should excommunicate him, and if he fails to do so he is himself excommunicated.”4Nedarim 7b.
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Mishneh Torah, Murderer and the Preservation of Life

Die Häretiker הַמִּינִין sind jüdische Götzendiener oder Juden, die [absichtlich aus Rebellion] gegen das Gesetz verstoßen, mit der Absicht Gott zornig zu machen לְהַכְעִיס. Sogar wer unkoscheres Essen isst נְבֵלָה oder Wolle mit Flachs שַׁעַטְנֵז trägt, um absichtlich gegen das Gesetz zu verstoßen, gilt als Häretiker מִין. Die Verleugner הָאֶפִּיקוֹרוֹסִין verleugnen die Tora und die Propheten aus Israel, — sie zu töten ist ein Gebot. Wer die Kraft sie öffentlich mit dem Schwert zu töten, der soll sie töten; sonst suche man andere Wege wie man ihren Tod verursachen kann.Z.B. einer von ihnen fällt in eine Grube, in der eine Leiter steht. Man soll ihm zuvorkommend die Leiter wegnehmen und sagen: Ich bin gerade damit beschäftigt meinen Sohne vom Dache zu holen, ich werde danach zu dir zurückkommen [nicht]. Und ähnliche Sachen.[In seinem Kommentar zur Mischna Hulin 1:2 schreibt Rambam: »Die Häretiker מִּינִין sind Menschen bei denen die Dummheit ihren Verstand verblendet und die Sinneslust die Seele verfinstert. Sie beschmutzen die Torah und die Propheten und verleugnen die Propheten, ohne Wissen und Verstand; sie verwerfen die Gebote mit Verachtung. Das ist die Gruppe von Jesus dem Christen, Doag, Achitofel, Gechazi und Elischa Acher und Jeder, der ihnen folgt. »Der Name der Frevler soll verwesen« (Prov. 10:7). Einen solchen Menschen erkennt man daran, dass er die Gebote mit Verachtung bricht, ohne an jener Handlung einen Genuss zu haben. So heißt es über ihn (bHul. 13a): „Unsere Lehrer lehrten, der Häretiker schächtet für den Götzendienst, sein Brot ist Brot von Nichtjuden, sein Wein ist Trankopferwein, seine Bücher sind Bücher über Zauberei, seine Früchte sind unverzehnt, seine Kinder uneheliche Mamzerim“. Die Abtrünnigen מְשוּמָד sind die Sadduzäer und die Boëthusäer, zwei Sekten von denen die Ablehnung der mündlichen Tradition begann, wie wir im Kommentar zu Avot 1:3 erklärt haben. Durch sie verkehrte die Wahrheit in Lüge, und die Wege des Lichts in Dunkelheit und Finsternis. „Er begeht Unrecht im Lande des Rechts und die Hoheit des Ewigen sieht er nicht“ (Jes. 26:10). Die Menschen unserer Generation nennen diese Gruppe einfache Häretiker aber Häretiker des Glaubens sind sie nicht; trotzdem sind sie des Todes. Man darf sie in heutiger Zeit töten, weil sie zur wahren Häresie verleiten. Wisse … unsere Zeit ist die Zeit des Exils, wir richten keine Todesstrafen. Jedoch betrifft es nur Juden, die die Todesstrafe verdienen durch Übertretung eines Verbots aber die Häretiker, Sadduzäer und Boëthusäer, ihre Gedanken sind viele, wer von diesen einen Gedanken hervorbringt, wird von vornherein לְכַתחִילָה getötet, damit Israel nicht verderbe und der Glaube nicht verloren gehe. Dieses Gesetzt ist bereits zu Ausführung gekommen in im ganzen westlichen Lande (Spanien).Wer aber unter solchen Gedanken geboren und aufgewachsen ist, gilt als ein Gezwungener (Marane) und ist gleich einem von Nichtjuden gefangen genommenem Kind, dessen Übertretungen aus Versehen geschehen. Wer aber vorsätzlich ein Verbot übertritt für das er todesschuldig wäre und da wir zum Verhängen von Todesstrafen nicht berechtigt sind, wird er für immer verbannt, nachdem man ihm Peitschenschläge verabreicht hat.«Aus den Worten vom Rambam geht hervor, dass Juden in Spanien unter muslimischer Herrschaft das Recht hatten, Häretiker zu töten und das auch tatsächlich taten. Aus keinem anderen Land und aus keiner anderen Zeit ist bekannt, dass Häretiker hingerichtet wurden. Siehe Raschba (Schlomo ben Aderet) Responsen 3:393, 5:238; sowie Rivasch (Isaak ben Scheschet) Responsen 234, 251; Schlomo ben Schimon Duran 1:149Welche Geltung diese Gesetze für die heutige Zeit haben, beschreibt Rabbiner David Zwi Hoffmann in Der Schulchan-Aruch, Berlin: Jüdische-Presse, 1894, S.66-68:»Aber gegen die damaligen Prinzipien der Gerechtigkeit verstieß das jüdische Gesetz nicht; jeder fand es gerecht und billig, dass die Juden mit ihren Ketzern und Apostaten ebenso streng verfuhren, wie die Christen mit den ihrigen. Wir sind aber fest überzeugt, dass der Schulchan-Aruch. die Verfolgung der Ketzer und Apostaten strengstens wegen Chillul-Haschem (Entweihung des göttlichen Namens) verboten hätte, falls unter den Nichtjuden der damaligen Zeit die Grundsätze der Toleranz so verbreitet gewesen wären, wie heutzutage. Und somit wird jeder Rabbiner, der nach dem Geiste des Schulchan-Aruch und der alten Rabbinen lehrt, die Ausführung jenes gegen die Ketzer und Apostaten gerichteten Schulchan-Aruch-Paragraphen als ein schweres Verbrechen gegen die jüdische Religion bezeichnen, weil dadurch mehr als durch alles Andere der Name Gottes entweiht würde!Tatsächlich ist also sowohl dieses Gesetz gegen Apostasie und Häresie, eben so wie andere Gesetze, die nach dem Rechtsbewusstsein der Jetztzeit als Ungerechtigkeit gelten könnten, für die heutige Praxis hinfällig, und zwar nicht bloß wegen der ausdrücklichen Erklärungen der späteren Rabbinen, sondern auch wegen der Bestimmungen des Schulchan-Aruch und der alten Rabbinen selbst, dass die Profanation des göttlichen Namens das schwerste Verbrechen gegen das Religionsgesetz ist. Wir behaupten daher mit der aller größten Entschiedenheit, dass die Rabbinen nur dasjenige gegen Nichtjuden erlaubten, was bei den Nichtjuden entweder gar nicht verboten war, oder wenigstens Andersgläubigen gegenüber nicht für unrecht galt, und dass in Folge dessen heutzutage nach dem Schulchan-Aruch und den Rabbinen Alles, was nach dem Staatsgesetze oder der allgemeinen Moral für unrecht gilt, dem Nichtjuden gegenüber viel strenger verboten ist, als gegenüber den Juden. Das Verbot von Chillul-Haschem, das nach jüdischer Lehre als das schwerste religiöse Verbrechen gilt, verbietet strengstens jede Tat, die das Rechtsbewusstsein und die Moral der Zeit nicht billigt, und hebt somit alle diejenigen Gesetze des Schulchan-Aruch vollständig auf.«]
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Sefer Chasidim

“But the name of the wicked shall rot” (Prov. 10:7). This refers to scribes who add words, delete or lose words, also those who seek to allude to their names by means of acrostics. Moreover, because of their repulsive name should they then deliberately omit, add or exchange words? Concerning them it is said, “Thou hast blotted out their name for ever and ever” (Ps. 9:6).
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Shulchan Arukh, Orach Chayim

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