וְתָבֹאנָה֩ לָּ֨ךְ שְׁתֵּי־אֵ֥לֶּה רֶ֛גַע בְּי֥וֹם אֶחָ֖ד שְׁכ֣וֹל וְאַלְמֹ֑ן כְּתֻמָּם֙ בָּ֣אוּ עָלַ֔יִךְ בְּרֹ֣ב כְּשָׁפַ֔יִךְ בְּעָצְמַ֥ת חֲבָרַ֖יִךְ מְאֹֽד׃
Mas ambas estas coisas virão sobre ti num momento, no mesmo dia, perda de filhos e viuvez; em toda a sua plenitude virão sobre ti, apesar da multidão das tuas feitiçarias, e da grande abundância dos teus encantamentos.
Rav Hirsch
חבר חבר. Psalm 58, 5-6 steht das Bild einer wütenden Schlange und einer tauben Otter, die dem Zauberwort eines חובר חברים מחוכם nicht gehorchen will. Jesaias 47, 9 u. 12 wird bei Babylons Fall hervorgehoben, daß ihm doch alle seine chaldäische Wissenschaft, die es von je so unendlich gepflegt, nichts genützt, daß ihm insbesondere חבריך ורב כשפיך ,רב בשפיך עצמת חבריך keine Rettung vor dem Falle zu bringen vermochten, seine חוברים, die sogar sich erkühnten, חוברי שמים sein zu wollen, und deren lächerliche Prätension daselbst (V. 13) – wie wir glauben – durch Umwandlung des ח in das schwächere ה ausgedrückt ist. Aus beiden Stellen ist, dünkt uns, entschieden klar, daß die Prätension des הובר הבר nicht sowohl eines höheren Wissens, als vielmehr eines höheren Könnens sich rühmte. Seinem Willen das Wollen einer Schlange, seinem Willen die den Bestand eines Staates bedrohenden Mächte auf geheimnisvolle Weise untertan machen, einen Zauberbann über Beliebiges üben zu können, das gab der חובר חבר vor. So wird auch Sanhedrin 65a חובר חבר als ein solcher begriffen, der Tiere oder Geister zusammen bannt, sie zusammen gegen einander zwingt. Das in der obigen Psalmstelle enthaltene Bild zeigt den חובר חבר מחוכם in Ausübung seiner Kunst an einer Schlange. Das Merkmal des Zusammenzwingens vieler dürfte daher der חברKunst nicht wesentlich sein. Ohnehin hat man zu bedenken, daß חבר im קל sich mit jemandem verbinden, sich jemandem anschließen heißt – כל אלה חברו (Bereschit 14, 4). – Wenn חבר ein Zusammenbannen ausdrücken sollte, müsste es die Pielform חבר haben. Vielleicht drückt חבר das aus, was in der Sprache der Magie: sich mit jemandem in Rapport setzen, heißt. Der Magier setzt sich in eine solche enge Verbindung mit einem anderen lebenden Wesen, daß sein Wille an die Stelle des Willens dieses letzteren tritt und er dessen geistigen und leiblichen Organe nach seinem Willen lenkt. Er weiß sich in Verbindung mit anderen zu setzen, daher: חובר חבר.