וְלָקַחְתָּ֨ אֶת־הַלְוִיִּ֥ם לִי֙ אֲנִ֣י יְהוָ֔ה תַּ֥חַת כָּל־בְּכֹ֖ר בִּבְנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל וְאֵת֙ בֶּהֱמַ֣ת הַלְוִיִּ֔ם תַּ֣חַת כָּל־בְּכ֔וֹר בְּבֶהֱמַ֖ת בְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃
E tomarás os levitas para mim, Eu sou o Eterno, no lugar de todo primogênito entre os filhos de Yisrael, e o gado dos levitas no lugar de todo primogênito entre o gado dos filhos de Yisrael.
Rav Hirsch
V. 3. וזה יהיה משפט וגו׳ wir haben bereits bemerkt, daß dies nur ein der Priesterschaft im allgemeinen zugesprochenes Recht ist, das aber von keinem Priester gerichtlich geltend gemacht werden kann, אין להוציאן בדיינין, sie sind ממון שאין לו תובעין, es gibt keinen darauf absolut Berechtigten, daher auch keinen Kläger (Chulin daselbst). — הכהנים: auch eine כהנת, eine mit einem Nichtkohen verheiratete Kohentochter bleibt berechtigt (daselbst 131b; vergl. כהנת ולויה bei בכור; Bamidbar 3, 41). מאת העם מאת העם מאת זובחי זבח: ob auch לוים hierunter begriffen sind, ist zweifelhaft (daselbst 131a). הדין עם הטבח :מאת זובחי זבח, dem שוחט liegt die moralische Verpflichtung auf, die Abgabe der מתנות von dem Verpflichteten an einen כהן zu vermitteln (Chulin 132b). פרט לטרפה :זבח, das Tier muss zum זבח, zum Mahle tauglich sein. Auf einem sich als טרפה ergebenden Tiere ruht die Abgabepflicht nicht. אם שור אם שה, mit Ausschluss einer חיה.
Rav Hirsch
V. 15. כל פטר רחם וגו׳ (siehe Schmot 13, 2 u. 12-15). Da offenbar פטר רחם לכל בשר hier alle drei Kategorien אדם ובהמה טהורה וטמאה umfasst, wie aus der näheren Erklärung באדם ובבהמה erhellt, so kann אשר יקריבו לד, nicht die Weihe im Opfer, sondern nur die Weihe an Gott allgemein bedeuten. Die בכורות aller drei Kategorien werden in nahe Beziehung zu Gott gestellt. Es ist ganz derselbe Begriff wie: והעברת כל פטר רחם לד׳ (daselbst 13, 12). – אך פרה תפרה וגו׳: es ist hier בכור אדם und בכור בהמה טמאה hinsichtlich der פדיון-Pflicht gleichgestellt: כל שישנו בבכור אדם ישנו בבכור בהמה טמאה וכל שאינו בבכור אדם אינו בבכור בהמה טמאה, daher כהנים ולוים פטורים sowohl von בכור אדם als von פטר חמור (Bechorot 4a; – siehe zu Kap. 3, 41). – אך פדה תפדה וגו׳ ואת בכור הבהמה הטמאה תפדה. פדיון בכור אדם ist absolute Pflicht, פדיון פטר חמור nur eine bedingte, es tritt statt dessen, allerdings erst in zweiter Linie, עריפה ein (siehe Schmot 13, 15), daher vielleicht der Wechsel der Ausdrücke. Kiduschin 29a wird an dieser Potenzierung der in תפדה gegebenen פדיון-Pflicht durch den vorgesetzten Infinitiv noch gelehrt, daß diese Pflicht jedenfalls erfüllt werden müsse, und wenn sie vom Vater nicht erfüllt worden, dem Sohne obliege, sobald derselbe zum Alter der selbständigen Verantwortlichkeit gelangt, היכא דלא פרקיה אבוה מיחייב איהו למפרקיה. Indem aber ferner hier die Pflicht der Auslösung des Sohnes mit der Pflicht der Selbstauslösung in einen Gedanken zusammengefasst wird, lehrt zugleich (daselbst) die Halacha den Satz, daß die Auslösung des Sohnes nur dem obliegt, der eventuell auch zur Selbstauslösung verpflichtet wäre, also nur dem Vater, nicht aber der Mutter: כל שמצווה לפדות את עצמו מצווה לפדות את אחרים וכל שאינו מצווה לפדות את עצמו אינו מצווה לפדות את אחרים.
Rashi
שנים ועשרים אלף [ALL THE MALES FROM A MONTH OLD AND UPWARDS WERE] TWENTY AND TWO THOUSAND — But in the enumeration of them given above you will find three hundred more — the sons of Gershon 7500 (v. 22). the sons of Kohath 8600 (v. 28), the sons of Merari 6200 (v. 34), making 22,300! Why, then, did Scripture not include them in the sum total together with the others, when they, too, might have redeemed the firstborn of the Israelites (i.e., when each of the 300 might also have served the purpose of replacing a firstborn Israelite, as did the other 22,000; cf. v. 41), and thus the 273 firstborn Israelites who were in excess of the sum total of the Levites as given by Scripture, (the sum total of the firstborn having been 22,273, whilst the Levites, as summed up by Scripture, were only 22,000) would not have required redemption at all (cf. vv. 46—48)!? To this our Rabbis gave the reply in Treatise Bekhorot 5a: those three hundred Levites in question were themselves firstborn, and it was quite sufficient for them to do one thing — that they should free themselves from the necessity of ransom.