Комментарий к Шмот 13:3
וַיֹּ֨אמֶר מֹשֶׁ֜ה אֶל־הָעָ֗ם זָכ֞וֹר אֶת־הַיּ֤וֹם הַזֶּה֙ אֲשֶׁ֨ר יְצָאתֶ֤ם מִמִּצְרַ֙יִם֙ מִבֵּ֣ית עֲבָדִ֔ים כִּ֚י בְּחֹ֣זֶק יָ֔ד הוֹצִ֧יא יְהֹוָ֛ה אֶתְכֶ֖ם מִזֶּ֑ה וְלֹ֥א יֵאָכֵ֖ל חָמֵֽץ׃
И сказал Моисей народу: 'Помните этот день, когда вы вышли из Египта, из дома рабства; ибо рукою крепкою вывел тебя Господь от сего места; не следует есть заквашенный хлеб.
Rashi on Exodus
זכור את היום הזה REMEMBER THIS DAY — This teaches that one must make mention of the Exodus from Egypt every day (Mekhilta d'Rabbi Yishmael 13:3; cf. Rashi on Deuteronomy 27:9).
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Rabbeinu Bahya
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Siftei Chakhamim
This teaches that mention of the Exodus from Egypt should be made every day. [Re”m explains that Rashi knows this because] זכור is written with a קמץ , therefore it implies a constant remembering, as Rashi explains in Parshas Yisro, on “Remember the Shabbos day” (20:8). There, the Nachalas Yaakov disagrees at length with Re”m, and concludes: It seems to me that Rashi derived the mentioning of the Exodus every day from the word הזה (this). For the verse could have [omitted הזה and] said simply, “Remember the day on which you came out from Egypt,” as the Torah says in: “In order that you shall remember the day on which you came out from Egypt” (Devarim 16:3). Therefore, when this verse says היום הזה , this implies that every day should be to you as if you left Egypt today, similar to: “On this day you have become a nation (ibid 27:10),” on which Rashi explains: “Every day should be to you as if today you entered the covenant.” Deriving the mention of the Exodus from היום הזה fits well [with Maseches Berachos 12b, which states that] only at daytime would we mention the Exodus, [if not for the extra verse in Devarim 16:3 which teaches to mention it also at night]. This is understandable if we learn from היום הזה , as the Exodus itself was during the daytime. But if we learn from זכור , which implies constant remembering, [and thus it includes the nighttime as well, there is no need for an extra verse].
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Mekhilta d'Rabbi Yishmael
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Rav Hirsch on Torah
V. 3. ואמר משה וגו׳. Nichts dürfte mehr zum Nachdenken auffordern, als die Art und Weise, wie Mosche hier den ihm in dem vorhergehenden Verse erteilten Auftrag an das Volk ausführt. Wir haben schon bemerkt, wie wir darin ein eklatantes Beispiel von תש׳׳בפ vor Augen haben. Allein es bleibt noch zu erwägen, in welchem Zusammenhange diese, scheinbar ganz anderartigen Gebote und Bestimmungen zu dem ihm gewordenen Auftrage stehen, und zwar muss dieser Zusammenhang ein sehr inniger und wesentlicher sein, da sie offenbar als Ausführungen dieses einen Gebotes: קדש לי כל — בכור gegeben sind. Heilige mir alle Erstgeburt, hatte Gott zu Mosche gesprochen und Mosche legt dem Volke das Gedächtnis des Auszuges und des Chamezverbotes ans Herz, erinnert sie daran, dass sie im Halmmonat ausziehen, und dass sie im Lande dereinst das Peßach- und Mazzafest feiern sollen, erteilt die Pflicht der Haggada und der Tefillin und dann erst geht er zur Ausführung des ihm gewordenen Gebotes der Heiligung der Erstgeburt über!
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Rav Hirsch on Torah
Suchen wir jedoch den leitenden Gedanken aller der Aussprüche und Bestimmungen, welche hier zur Einleitung des Erstgeburtgesetzes teils in Erinnerung gebracht, teils neu gegeben werden: so stellt sich kein anderer als der heraus: Berufung des ganzen Volkes in den: Dienst Gottes auf Grund der Erlösung aus Mizrajim und Erziehung aller Kinder für diesen Dienst. Damit springt aber der innige und wesentliche Zusammenhang dieser Sätze mit dem Gesetze über die gottesdienstliche Weihe der Erstgebornen sofort in die Augen.
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Rav Hirsch on Torah
Die Heiligung bestimmter Personen, Sachen, Zeiten, Räume, hat gar leicht den verderblichen Wahn im Gefolge, als sei die Heiligkeit und Heiligung der menschlichen Verhältnisse auf diese Personen, Sachen, Zeiten und Räume beschränkt. mit der Dahingebung dieser Objekte und Beziehungen sei dem Heiligen ein gebührender Tribut gezollt, und der Anspruch des Heiligen an alles Übrige damit abgekauft, alle übrigen Menschen und Dinge, Tage und Häuser seien damit den sogenannten niedern Interessen des Lebens verfallen. Es liegt am Tage, wie ein solcher Wahn die bevorzugende Weihe einzelner Momente die entsittlichendste Weihelosigkeit aller übrigen Lebensbeziehungen herbeiführen ließe.
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Rav Hirsch on Torah
Als daher die Heiligung der Erstgebornen in den Kreis des jüdischen Volkes eingeführt werden sollte, hatte Mosche zuvor das Volk zu erinnern, wie die Erlösung aus Mizrajim sie alle auf eine Linie Gott gegenüber stelle: Mizrajim war für alle בית עבדים, ein Sklavenhaus, geborne Sklaven waren sie dort alle, und nur die starke Gotteshand hat sie daraus erlöst, diese Tatsache soll durch den Nichtgenuss des Brotes der Selbständigkeit bei der Wiederkehr des Erlösungstages für immer im Gedächtnis bleiben.
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Rav Hirsch on Torah
Sie sollten sich umschauen: im Halmmonat treten sie in die Freiheit hinaus. Derselbe Gott, der den Frühling in der Natur herbeiführt und die winterlich gefesselt gewesenen Keime zu Licht und Freiheit gerufen, das ist derselbe Gott, der auch ihren Frühling herbeigeführt und sie aus dem winterlich fesselnden ägyptischen Grabe zu Licht und Freiheit und Lebensentwickelung gerufen. Allein wie die Natur, so stehen auch sie erst im Halmmonat. Haben Reife und Fruchtvollendung erst anzustreben. Haben halmgleich erst "gierig" (siehe Kap. 9, 31) mit frischer Lust aus dem Boden der Freiheit und der Gotteshörigkeit alle in ihm und durch ihn gewährten Säfte und Kräfte zu trinken, und sie und sich durch sie der Frucht ihrer Gottesbestimmung entgegen zu führen.
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Rav Hirsch on Torah
Sie kommen in ein Land, das ihnen zur Freiheit auch den selbständigen Boden der reichsten Fülle bringen kann, bringen soll, das ein Land des Überflusses sein kann (siehe Kap. 3. 8), das aber bisher nur in kanaanitischer Üppigkeit entartete Völker gezeitigt. Wenn sie in das Land gekommen sein werden, so wird ihre erste Aufgabe daher sein, sich in diesem Halmmonate durch Vollbringung dieser Gedächtnisfeier in den Dienst Gottes zu stellen. Dann wird nicht ein Tag wie jetzt, dann wird ein voller Tageskreis von sieben dieser allgemeinen Erinnerung und der allgemeinen Diensthingebung geweiht sein, und es wird nicht nur der erste, es wird dann auch der ins gewöhnliche Leben hinüberführende siebente Tag zum Festkreis um Gott sammeln, es wird dann sieben Tage das Brot der Unselbständigkeit in Händen sein, sieben Tage kein Brot der Selbständigkeit im ganzen jüdischen nationalen Gebiet erblickt werden. Auf dem Eindruck eines solchen Festes soll dann die Erziehung aller Söhne für diese nationale, Gott dienende Bestimmung beginnen, Hand und Auge, Tat und Gedanke aller in den Dienst Gottes genommen und der Mund aller zu Herolden der göttlichen Lehre gemacht werden.
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Rav Hirsch on Torah
Erst nach dieser Proklamierung der ewig erneut zu beherzigenden und zu betätigenden Berufung aller und Erziehung aller für den Dienst und die Lehre Gottes auf dem! historischen Grund der Erlösung folgt die Heiligung der Erstgebornen und der Erstgeburten, die nun keinen anderen Sinn haben und in keiner anderen Bedeutung aufgefasst werden kann, als: dass sie ein Mittel sein soll, die Berufung und Erziehung, sichern. Das ist aber in Wahrheit nichts anderes, als die Ausführung dessen, was, wie wir gesehen haben, in der Bestimmung פטר רחם des gottesdienstlichen Erstgebornengesetzes bereits ausgesprochen war, indem diese Bestimmung die Heiligung der Erstgeburt als Weihe des Mutterschoßes, somit aller folgenden Kinder begreifen lässt.
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Rav Hirsch on Torah
זָכור וגו׳: bleibe stets eingedenk, daher die Infinitivform. — בית עברים ,מבית עבדים ist ein Haus, in welchem der Vater und die Mutter und folglich auch die Kinder Sklaven sind. Das waren ihre Häuser in Mizrajim. Sie waren dort geborene Sklaven. Hier, wo die gleiche heilige Bestimmung aller Kinder proklamiert werden soll, kommt daher diese Bezeichnung ihres Zustandes in Mizrajim zum erstenmale vor. Sie werden erinnert, dass ohne die Erlösung durch die starke Hand Gottes sie und ihre Kinder alle noch Sklaven wären, somit alle in gleicher Weise Gott mit ihrer freigewordenen Persönlichkeit angehören. — ולא יאכל חמץ: in dem איסור אכילת חמץ erhält die Tatsache, dass בחזק יד הוציא וגו׳ ihren dokumentierenden Ausdruck. Zugleich liegt in dem Ausdruck לא יֵאָכֵל: sorgt dafür, daß חמץ nicht gegessen werde, להזהיר גדולים על הקטנים, die Pflicht der Eltern, überhaupt der Erwachsenen, auch die noch unmündigen Kinder nicht in Übertretung der jüdischen Pflichten hineinzugewöhnen, לעשות המאכיל כאוכל (siehe מכילתא. z. St. und קרבן אהרן zu ת׳׳כ. Wajikra 11, 13). Eine Warnung, die dem ganzen Inhalte dieses jüdischen Erziehungskapitels entspricht.
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