אֱמֹ֨ר אֲלֵיהֶ֜ם חַי־אָ֣נִי ׀ נְאֻ֣ם ׀ אֲדֹנָ֣י יְהוִ֗ה אִם־אֶחְפֹּץ֙ בְּמ֣וֹת הָרָשָׁ֔ע כִּ֣י אִם־בְּשׁ֥וּב רָשָׁ֛ע מִדַּרְכּ֖וֹ וְחָיָ֑ה שׁ֣וּבוּ שׁ֜וּבוּ מִדַּרְכֵיכֶ֧ם הָרָעִ֛ים וְלָ֥מָּה תָמ֖וּתוּ בֵּ֥ית יִשְׂרָאֵֽל׃ (פ)
Sabihin mo sa kanila: “Kung paanong Ako'y buháy, sabi ng Panginoong Walang-Hanggan, hindi Ko ikinalulugod ang kamatayan ng masama, kundi ang pagtalikod ng masama sa kanyang landas upang siya ay mabuhay. Tumalikod kayo, tumalikod kayo sa inyong masasamang landas! Bakit kayo mamamatay, O sambahayan ng Israel?”
Mishneh Torah, Murderer and the Preservation of Life
Wenn in der Tora von einem Feinde die Rede ist, so ist damit nicht bloß ein Individuum gemeint, welches einer anderen Nation der Erde angehört, sondern auch ein dem Stamme Israel Angehöriger. Wie ist es aber denkbar, dass ein Israelit dem andern Feind sein könnte, während doch die Schrift vorschreibe: »Hasse deinen Bruder nicht im Herzen« (Ex. 19:17). Die Weisen erklären sich die Möglichkeit eines solchen Falles auf folgende Weise: Wenn nämlich Jemand, der allein war, einen Andern ein Gesetz verletzen sah, und dieser seiner Warnung ungeachtet nicht davon abstand, so ist es Pflicht, ihn so lange zu hassen, bis er Buße tut, und von seinem bösen Wandel ablässt.In einem solchen Falle also ist es Pflicht des Hinzukommenden, wenn auch der Andere noch keine Buße getan und man ihn bestürzt bei seiner Last stehend findet, demselben beim Ab- und Aufladen Hilfe zu leisten, und ihn nicht ohne Beistand vergehen zu lassen, da er, um sein Eigentum zu retten, genötigt sein würde, hier längere Zeit zu verweilen, und dadurch in Lebensgefahr geraten könnte; während die Tora die Erhaltung jedes israelitischen Lebens, sei es nun das eines Frevlers oder eines Frommen, mit Nachdruck befiehlt, denn beide sind ja Teilnehmer an dem Reiche des Ewigen, und bekennen sich gleichmäßig zu den Grundartikeln der Religion, wie auch geschrieben steht: »Sage ihnen, spricht der Ewige, Gott, dass mir, so wahr ich lebe, nicht der Tod des Bösewichts gelegen ist, sondern nur die Umkehr des Bösewichts von seinem Wandel, und sein ferneres Leben« (Hesekiel 33:11).
Kitzur Shulchan Arukh
It is written,4Exodus 23:5. "If you see the donkey of your enemy lying under its burden," etc. This "enemy" does not refer to a non-Jew. (They are not included in the command regarding loading and unloading, unless the animal suffers), but it refers to a Jew. And how can one Jew hate another Jew since the Torah states, "You shall not hate your brother in your heart"?5Leviticus 19:17. The Sages said: "For instance: if you actually saw him transgress a law, and warned him against it, and he did not desist, it is a mitzvah to hate him until he repents,6See Maseches Pesachim 113b. and abandons his wickedness. Even though he has not yet repented, if you find him in distress on the account of his load, it is a mitzvah to help him unload and reload, and not leave him without help, for he may stay there out of concern for his money and may endanger his life." The Torah is concerned regarding Jewish lives, whether they are wicked or righteous, so long as they cleave to Hashem, and believe in the principal tenets of our religion, as it is said, "Say to them: as I live says Hashem Elokim, I do not desire the death of the wicked, but that the wicked turn from his way and live."7Ezekiel 33:11.