Komentaryong Sumisipi para sa Deuteronomio 16:1

שָׁמוֹר֙ אֶת־חֹ֣דֶשׁ הָאָבִ֔יב וְעָשִׂ֣יתָ פֶּ֔סַח לַיהוָ֖ה אֱלֹהֶ֑יךָ כִּ֞י בְּחֹ֣דֶשׁ הָֽאָבִ֗יב הוֹצִ֨יאֲךָ֜ יְהוָ֧ה אֱלֹהֶ֛יךָ מִמִּצְרַ֖יִם לָֽיְלָה׃

Ingatan mo ang buwan ng Abib, at gawin mo ang Pesach para sa Walang-Hanggan na iyong Diyos, sapagkat sa buwan ng Abib ay inilabas ka ng Walang-Hanggan na iyong Diyos mula sa Egipto sa gabi.

Rav Hirsch

Kap. 23. V. 1. Mit der letzten Gesetzesgruppe des vorangehenden Abschnittes hat die mit dem Bau des אהל מועד begonnene Tempelgesetzgebung ihren eigentlichen Abschluss gefunden. Die in diesem Abschnitte folgenden Gesetzbestimmungen über die Feste stehen zunächst nur dadurch mit der Tempelgesetzgebung in Zusammenhang, daß ein jedes dieser Feste zugleich die Verpflichtung der Darbringung eines Nationalopfers bringt, והקרבתם אשה לד׳, wie es bei jedem heißt. Allein die Bestimmung dieser Festopfer ist nicht der eigentliche Gegenstand dieses Abschnittes. Ihre Darbringungspflicht wird hier nur ganz allgemein angedeutet und findet sich deren nähere Bestimmung erst Bamidbar 28, 29. Vielmehr ist ihre zeitliche Aufeinanderfolge im Jahreszyklus, סדרן wie es im Sifri zu Dewarim 16, 1 heißt, und die nähere Bestimmung der jedem Feste eigentümlichen Festgebote, in deren Erfüllung seine besondere Bedeutung zum Ausdruck kommt, der Gegenstand dieses Kapitels. בשלש מקומות heißt es (daselbst) im ספרי מזכיר פרשת מועדות ,בתורת כהנים מפני סדרן ,בחומש הפקודים מפני קרבן ,במשנה תורה מפני צבור. An drei Stellen enthält das Gesetz einen Abschnitt über die Feste im Leviticus wegen ihrer Ordnung, in Numeri wegen der Opfer, im Deuteronom, um die Verpflichtung der öffentlichen Festbelehrung der Gemeinde zu lehren. Daß aber die Festopfer, מוספין, nicht schon hier in תורת כהנים, wohin, wie wir meinen sollten, sie ganz eigentlich hingehören, sondern erst im Bamidbar folgen, dürfte wohl auch darin ein Motiv finden, daß um die nationalen Festopfer in ihrer vollen Bedeutung zu würdigen, die Nation erst sich selber in ihren Beziehungen zu ihrer großen Aufgabe aus den Erfahrungen kennen gelernt haben sollte, die erst die Ereignisse auf den prüfungsvollen Wanderungen durch die Wüste zu Tage förderten, welche eben den Inhalt des Bamidbar bilden.
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Kli Yakar

The second interpretation is when we examine why it says They journeyed from Rameses without mentioning the children of Israel, and then later repeats The children of Israel journeyed from Rameses. Furthermore, it is written here On the day after the Passover, the children of Israel left, while elsewhere it states (Deuteronomy 16:1) The Lord brought you out of Egypt at night. The explanation must be that the mixed multitude [erev rav] fled during the night, and about them it says (Exodus 14:5) And it was told to the king of Egypt that the people had fled. It doesn’t say “a fugitive fled” but rather fled, indicating they fled immediately upon leaving. This would not be accurate regarding Israel, as they left with a high hand [openly and triumphantly]. Rather, it must be that the king was told about the mixed multitude, who are called the people. But Israel went during the day with a high hand. So when it says They journeyed from Rameses in the first month, it is speaking about the mixed multitude, and afterward it says On the day after the Passover, the children of Israel went out with a high hand. Then it says The children of Israel journeyed from Rameses, because the mixed multitude went first, as is the way of those who flee, and the children of Israel followed after them.
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Rav Hirsch

Es haben nämlich die מועדים eine doppelte Beziehung: eine jahreszeitliche und eine geschichtliche. Hinsichtlich der ersteren sind sie an gewisse Jahreszeiten und Entwickelungsstadien der Bodenprodukte gebunden. Das פסח- und Mazzotfest ist an den חדש האביב (Dewarim 16, 1) gewiesen; das שבועת-Fest ist das חג הקציר בכורי מעשיך (Schmot 23, 16), ist der יום הבכורים (Bamidbar 28, 26); das סוכת-Fest ist הג האסיף תקופת השנה (Schmot 34, 22). Daraus ergeben sich drei Anforderungen für die Feststellung unserer Feste in Beziehung zu deren jahreszeitlichem Charakter: תקופה, es soll einmal der erste Tag des Mazzotfestes, der 15. Nissan, bereits in die Frühlings-תקופת ניסן ,תקופה, und mindestens der letzte Tag des סוכת-Festes schon in die Herbst-תקופת תשרי ,תקופה, fallen; אביב, zum Mazzotfest soll bereits das Getreide seine entsprechende erste Reife haben; פירות האילן, zum שבועות-Feste sollen die Baumfrüchte also gereift sein, daß davon בכורים dargebracht werden können. Frühlings- und Herbstanfang, Getreide- und Baumfruchtreife sind jedoch Momente, die an den Jahreslauf der Sonne und an deren Einfluss geknüpft sind. Die Jahresmonate des jüdischen Kalenders sind aber Mondmonate und bleibt ein Mondjahr von zwölf Mondmonaten um fast elf Tage dem Sonnenjahr gegenüber zurück, so daß ohne Regulierung z. B. der 15. Nissan jedes Jahr um etwa 11 Tage früher wiederkehren und somit rückläufig alle Jahreszeiten durchmachen würde. Daher der Kanon: על שלשה דברים מעכרין את השנה, aus drei Rücksichten wird ein Monat, der Monat Adar II, eingeschaltet: על האביב ועל פירות האילן ועל התקופות (Sanhedrin 11b), um die Festmondmonate im Einklange mit den Sonnenjahreszeiten zu erhalten. Es hatte somit die Nationalrepräsentanz astronomisch den Sonnenlauf und den dadurch bedingten Eintritt des Frühlings- und Herbstanfangs im Verhältnis zu den Festmonaten jedes Jahr, und ebenso die mutmaßliche Reife der Boden- und Baumfrüchte ins Auge zu fassen und danach das Einschalten oder Nichteinschalten eines Monats zeitig zu bestimmen. Da damit ein Spielraum eröffnet war und es z. B. für den im allgemeinen festzuhaltenden Einklang der Festmonate mit der Jahreszeit gleichgültig sein konnte, ob schon dieses Jahr oder erst im nächsten Jahre ein Monat eingeschaltet werde, so durften bei deren Feststellung auch noch andere Rücksichten Beachtung finden, z. B. מפני הדרכים מפני הגשרים ומפני תנורי פסחים ומפני גליות ישראל שנעקרו ממקומן ועדיין לא הגיעו, z. B. unwegsam gewordene Wege und Brücken, die das Hinaufwandern zur Tempelstadt hinderten, Zerstörung der Peßachöfen durch die Wintersregenzeit, Kürze der Zeit für das Eintreffen bereits auf der Wanderung begriffener Nationalgenossen aus der Diaspora, sowie sekundär auch noch andere Motive, סעד לשנה, wie das noch Zurücksein der Opfertiere im Wuchs מפני הגדיים טלאים וגוזלות שלא פרחו (daselbst 11a). Alles liegt in der hier ausgesprochenen Aufgabe אשר תקראו אותם מקראי קדש, und gilt auch für עיבור השנה wie für קידוש החודש der große Satz: אתם אפי׳ שונגין אתם אפי׳ מזידין אתם אפי׳ מוטעין, daß selbst, wenn aus Irrtum oder mit Bewußtsein, oder durch falsche Angaben irregeleitet die Nationalrepräsentanz eine den wirklichen jahreszeitlichen Verhältnissen nicht entsprechende Bestimmung getroffen haben sollte, dennoch אין לי מוערות אלא אלו ,אלה הם מועדי (Rosch Haschana 25a ת׳׳כ z. St. – vergl. Schmot 12, 2 zu החדש הזה לכם). Ist doch das Fest des חדש האביב, das חג הקציר ביכורי מעשיך, das חג האסיף ebensowenig eine einen Natur verherrlichenden Sonnenkult darstellende Frühlings-, Sommer- und Herbstfeier, als die Neumondfeier fern ab von jedem Heidentum eines Mondkultes steht. Wie die Mondeserneuung nur eine Veranlassung ist, unsere Erneuung zu feiern, so sind die jüdischen Frühlings-, Sommer- und Herbstfeste ja מקראי קדש, rufen ja ganz eigentlich weg aus der Umgebung der Natur, weg von Acker und Feld, von Wald und Flur, rufen hinauf, hinan, hinein in das Tempelheiligtum des göttlichen Sittengesetzes, und setzen vielmehr einem Natur verehrenden Heidentum die laut protestierende Wahrheit entgegen, daß nicht unter der Gunst einer Frühling, Sommer und Herbst gestaltenden Sonnenmacht unsere Boden- und Baumfrüchte reifen und unsere Speicher sich füllen, sondern die gerecht und liebevoll unsere Treue oder Untreue gegen seinen in sein Heiligtum niedergelegten Gesetzeswillen richtende freie Waltung unseres Gottes es ist, die unsern Frühlingen die Blüte, unseren Sommern die Reife und unsern Herbsten die Fülle gewährt und versagt, und daß nur, wenn wir unser ganzes sittliches und soziales Verhalten der Licht- und Feuermacht seines uns gegebenen Gesetzes also zur weckenden, entwickelnden und gestaltenden Herrschaft frei unterstellen, wie die Saaten und Fruchtkeime unter der Licht- und Feuermacht seiner der Natur gegebenen Gesetze wach werden, sich entwickeln und gestalten, also nur unserem eigenen sittlichen Aufblühen, unserer eigenen sittlichen Reife, unserem eigenen sittlichen Vollendungsreichtum Er die Blüte unserer Fluren, die Reife unserer Früchte, die Fülle unserer Scheuer segnend gewähre, wie sein Wort wiederholt und wiederholt es ausgesprochen: אם בחקתי תלכו ואת מצותי תשמרו ועשיתם אתם ונתתי גשמיכם בעתם ונתנה הארץ יבולה ועץ השדה יתן פריו והשיג לכם דיש את בציר ובציר ישיג את זרע ואכלתם את לחמכם לשבע וישבתם לבטה בארצכם! (Kap. 26, 3-5 und sonst).
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