וּבְחֹרֵ֥ב הִקְצַפְתֶּ֖ם אֶת־יְהוָ֑ה וַיִּתְאַנַּ֧ף יְהוָ֛ה בָּכֶ֖ם לְהַשְׁמִ֥יד אֶתְכֶֽם׃
Maging sa Horeb ay ginalit ninyo ang Walang-Hanggan, at nagalit sa inyo ang Walang-Hanggan hanggang sa nais na Niyang lipulin kayo.
Rav Hirsch
VV. 9-11. Nicht Gott oder Göttliches wohnte im Zelt. Es war Mosches Wohnzelt, daher ja auch sein Diener immer darin blieb. Er war darin als נער, als erst noch werdender Mann. Ihn suchte dort die Gottesgegenwart nicht auf. Nur wenn Mosche ins Zelt eintrat, ließ sich die die Gottesgegenwart ankündigende Wolke nieder. Dewarim Kap. 9 u. 10 erfahren wir, daß Mosche dreimal vierzig Tage vor Gott zugebracht habe, zweimal zum Empfang der Gesetzestafeln (9, 9 und 10, 10) und einmal zwischen beiden zur Erlangung der Vergebung für die Egelsünde (9, 18). Bei diesen mittleren vierzig Tagen heißt es nicht, daß er sie auf dem Berge zugebracht habe, sondern ואתנפל לפני ד׳ וגו׳ er habe vierzig Tage fastend und betend vor Gott zugebracht. Wir glauben daher, daß diese mittleren vierzig Tage im Zelte außerhalb des Lagers verlebt wurden. Dann bliebe die Erzählung in ganz chronologischer Folge. Am 17. Tamus wurden die Tafeln zerbrochen. Am 18. Vernichtung des Kalbes und Hinrichtung der Schuldigen. Vom 19. Tamus bis zum 1. Elul liegt alles von Kap. 32, 10 bis Kap. 33, 23 Erzählte. Es waren das vierzig Tage, die von Mosche Bemühen ausgefüllt waren, dem Volke Gottes volle Gnade wieder zu erwirken. Und פסל לך Kap. 34, 1 ward am 1. Elul gesprochen, an welchem Mosche wieder den Berg bestieg, um am 10. Tischri mit dem wiedergeschenkten Zeugnis des Gesetzes dem Volke das Unterpfand der wiedergewonnenen Gnade wieder zu bringen. Man muss dabei nur einräumen, daß das ואתנפל לפני ד׳ כראשנה ארבעים יום וגו׳ (Dewarim 9, 18) nicht ausschließt, daß während dieser vierzig Tage Mosche von Zeit zu Zeit zur Belehrung des Volkes in das Lager zurückgekehrt sei, worauf sich dann die V. 8-10 berichteten Ein- und Ausgänge bezögen.
Da'at Zekenim
ומשנאתו אותם, “and because He hated them;” they reasoned that G–d may never have had the intention of giving them the land of Canaan, but He lured them into the desert out of His hatred for them, in order to let them perish in the desert.” This concept is also found in the Book of Hoseah 2,16, where the prophet speaks of G–d saying that He will punish the idol-worshipping Israelites precisely in such a manner: הנה אנכי מפתיה והולכתי המדבר והמתיה בצמא, “I will speak to her coaxingly and lead her into the wilderness and let her die through thirst. [The author misquoted parts of verses 8 and 16 in that chapter to arrive at this comparison. Ed.