אֶת־הַשֻּׁלְחָן֙ אֶת־כָּל־כֵּלָ֔יו וְאֵ֖ת לֶ֥חֶם הַפָּנִֽים׃
ang mesa, ang lahat ng kagamitan nito, at ang tinapay na pantanghal;
Rav Hirsch
נשא עינים ist nie ein zufälliges, sondern ein absichtliches Ausschauen. Auch ihnen, da sie sich zum Essen niedersetzten, ließ doch das Gefühl keine Ruhe. Sie schauten nach der Grube hin. — Die Ismaeliten waren ein verwandter Stamm, und da dies keine "Kaufleute" waren, die mit allem und auch mit Menschen Geschäfte machten, so durften die Brüder, indem Josef den Ismaeliten verkauft wurde, erwarten, daß er bei ihnen bleiben und mit ihnen, nachdem sie ihre Gewürze in Mizrajim verkauft haben würden, in ihre Heimat, Arabien, zurückkehren würde. Es erklärt dies, weshalb die Brüder später gar keine Ahnung davon hatten, daß Josef in Ägypten sein könne. Es würde dies sich noch mehr bestätigen, wenn, wie es immerhin möglich ist und auch von manchen so aufgefasst wird, die Brüder ihn an die Ismaeliten verkauft hätten, von denen sie, wie gesagt, erwarten durften, daß sie ihn mit sich in die Heimat nehmen würden, und diese es auch getan hätten, wenn nicht inzwischen midianitische Kaufleute schon vorauf gezogen wären, die ihn von den Ismaeliten auf Spekulation kauften und ihn dann in Ägypten wieder verkauften. Dem würde dann anscheinend der Bericht V. 36 entsprechen, demzufolge die Medaniten, vermutlich gleichbedeutend mit Midianiten, ihn in Mizrajim verkauften. Wenn es dann Kap. 39, 1 heißt, daß Potiphar ihn von der Hand der Ismaeliten, die ihn dort hinabgebracht hatten, gekauft habe, so müsste dies dann nur indirekt verstanden werden: vermittelst der Midianiten, an welche jene ihn verkauft hatten. Es dürfte dann aber darum auf die Ismaeliten dort als die erste Hand hingeblickt werden, in welche Josef durch die Brüder gebracht worden war, weil eben dadurch die irrige Meinung der Brüder motiviert ist, die ihn gar nicht in Ägypten erwarteten, eine Voraussetzung, die zu dem Verfolg der Geschichte nicht unwesentlich ist. Da jedoch jedenfalls entweder V. 36 oder Kap. 39, 1 in uneigentlichem Sinne verstanden werden muss, das מיד הישמעאלים aber viel weniger eine indirekte Vermittlung, als das מכרו אתו אל מצרים zulässt, wo vielmehr das אל, "nach Mizrajim hin", nicht במצרים, in Mizrajim, ganz eigentlich eine indirekte Vermittlung ausdrückt, da ferner der Wortlaut des V. 28 durchaus berichtet, nicht die Brüder, sondern diese midianitischen Kaufleute hätten Josef aus der Grube gezogen und ihn an die Ismaeliten verkauft: so hat diese Auffassung viel mehr für sich. Die Brüder wollten ihn an die Ismaeliten verkaufen, inzwischen kamen ihnen die Kaufleute zuvor, holten Josef heraus und verkauften ihn an die Ismaeliten. Immerhin meinten die Brüder, er befinde sich in deren Händen und sei mit ihnen in ihre Heimat zurückgekehrt. Es war gleichwohl eine ihnen unbekannte Fügung, daß diese ihn dennoch in Ägypten verkauften. Der ganze Verkauf fällt gleichwohl den Brüdern zur Last, da er in ihrem Sinne geschah und sie ihn gerne geschehen ließen, ohne ihn zu hindern, was ihnen ja ein leichtes gewesen wäre.