וַיְהִ֞י בַּחֹ֧דֶשׁ הָרִאשׁ֛וֹן בַּשָּׁנָ֥ה הַשֵּׁנִ֖ית בְּאֶחָ֣ד לַחֹ֑דֶשׁ הוּקַ֖ם הַמִּשְׁכָּֽן׃
At nangyari, sa unang buwan ng ikalawang taon, sa unang araw ng buwan, naitayo ang Tabernakulo.
Rav Hirsch
Kap. 8. V. 1 f. Wie wir bereits zu Schmot 40, 17 bemerkt, wird dort dem Inhalte des zweiten Buches gemäß der Bericht über die Herstellung des Tempelheiligtums mit Übergehung des Einweihungsaktes zum Abschluss gebracht, und werden darauf dann in den ersten sieben Kapiteln des dritten Buches die Institutionen der Opfer, als der eigentlichen Bestimmung des Tempelheiligtums gelehrt, nach deren Vollendung dieses achte Kapitel, wieder auf Schmot 40, 16 zurückgreifend, den dort nur allgemein in dem ויעש משה ככל אשר צוה ד׳ אותו כן עשה gegebenen Bericht über die Einweihung aufnimmt, um darüber ausführlich zu berichten. Nach רמב׳׳ן z. St. hätte übrigens der Anfang des dritten Buches den Faden der Erzählung wieder aufgenommen, indem das מאהל מועד des V. 1 sich nicht auf das bereits definitiv hergestellte und vollends geweihte Heiligtumszelt bezieht, sondern daßelbe am ersten der sieben Weihetage bezeichnet. Wie nämlich die Weihe der Priester nach Schmot 29, 30 u. 35; Wajikra 8, 33 und so auch die Weihe des Altars Schmot 29, 37 sieben Tage wiederholt wurde, und erst mit dem achten Tage Priester und Altar als für immer geweiht dastanden: also wurde auch, wie bereits zu Schmot 40, 1 bemerkt, der Überlieferung gemäß das אהל מועד an jedem der sieben Weihetage, also siebenmal neu hergerichtet, und erhielt erst am achten Tage die bleibende Aufstellung und definitive Weihe. Nach רמב׳׳ן wäre nun am ersten Tage der מלואים, sofort nach der ersten Aufrichtung des אהל מועד, daraus das Wort an Mosche über die Opfergesetze geworden, deren spezielle Bestimmungen den מלואים-Opfern vorangehen mussten, weil in denselben ja der größte Teil der Opferkategorien, מנחה ,שלמים ,חטאת ,עולה, zur Vollziehung kamen.
Rav Hirsch
וידבר וגו׳ קח וגו׳. Wie bereits zu Schmot 40, 17 bemerkt, war am 1. Nissan das Tempelheiligtum definitiv errichtet, und waren somit die sieben Weihetage zurückgelegt. Der hier berichtete Anfang der Weihe war somit am 23. Adar.
Rav Hirsch
Dieses siebente Kapitel greift nun etwas zurück auf den bereits im Schmot Kap. 40, 17 genannten Tag der definitiven Errichtung des Heiligtums, den ersten Nissan des zweiten Jahres, an welchen auch bereits das Kap. 9, 1 des dritten Buches wieder angeknüpft, und den der Anfang dieses Buches nur um einen Monat überschritten hatte, um durch die Zählung, Gliederung, Lagerung und die sich diesen anschließenden Gesetzesgruppen die durch dies errichtete Heiligtum veranlassten Anordnungen zu vollenden. Es greift dieses Kapitel auf jenen Tag der Errichtung des Heiligtums zurück, um nun diesen Anordnungen gegenüber zu berichten, wie selbst vor Erlass dieser Anordnungen, wie gleich am Tage der Errichtung des Heiligtums, die Stammesfürsten der Nation ihre Stellung zu diesem Heiligtum begriffen und in welcher Weise sie dieses Bewusstsein und diese Gesinnung betätigten.