וְאֶתֵּ֥ן לָכֶ֛ם רַחֲמִ֖ים וְרִחַ֣ם אֶתְכֶ֑ם וְהֵשִׁ֥יב אֶתְכֶ֖ם אֶל־אַדְמַתְכֶֽם׃
At pagkakalooban Ko kayo ng habag, upang kahabagan niya kayo at pabalikin kayo sa inyong lupa.
Rav Hirsch
V. 18. ״נתן רחמים ל־״ ,ונתן לך רחמים וגו׳ kommt nicht in dem Sinne vor, in welchem wir "jemandem Erbarmen schenken" verstehen würden, wo der Erbarmen Schenkende der Erbarmen Übende, und überhaupt Erbarmen schenken gleichbedeutend mit Sicherbarmen wäre. יתן לכם רחים לפני האיש. (Bereschit 43, 14), ואתן לכם רחמים וגו׳ (Jirmija 42, 12) heißt in beiden Stellen: machen, fügen, daß ein anderer, Josef, der babylonische König, sich eurer erbarme. Auch לא שמת להם רחמים (Jesaia 47, 6) wirft der Macht der Chaldäer vor, daß sie nicht eine erbarmungsvolle Behandlung der Gefangenen zum Gesetz gemacht. Auch hier dürfte es in gleichem Sinne heißen: nachdem du die letzte Spur von dem Verbrechen und den Verbrechern weggetilgt, wird Gott es dir wieder zulassen, daß du Erbarmen übest, während du in Behandlung der עיר הנדחת dem רחמים keine Stimme einräumen durftest. Die den אנשי עיר הנדחת gegenüber zu übende Strenge soll die Milde, die deinen Grundcharakter bilden soll, nicht alterieren. Nach vollbrachtem nationalen Gericht lässt dich Gott wieder zu deiner angestammten normalen Milde zurückkehren, lässt dich Erbarmen üben, auf daß du seines Erbarmens würdig bleibst. So auch die Weisen (Schabbat 151b) ונתן לך רחמים ורחמך והרבך כל המרחם על הבריות מרחמין עליו מן השמים וכל שאינו מרחם על הבריות אין מרחמין עליו מן השמים, und Jebamot 79a: שלשה סימנים יש באומה זו הרחמנים והביישנים וגומלי חסדים רחמנים דכתיב ונתן לך רחמים ורחמך und Beza 32b: ונתן לך רחמים ורחמך כל המרחם על הבריות בידוע שהוא מזרעו של אברהם אבינו.