Komentaryong Sumisipi para sa Ruth 2:20

וַתֹּ֨אמֶר נָעֳמִ֜י לְכַלָּתָ֗הּ בָּר֥וּךְ הוּא֙ לַיהוָ֔ה אֲשֶׁר֙ לֹא־עָזַ֣ב חַסְדּ֔וֹ אֶת־הַחַיִּ֖ים וְאֶת־הַמֵּתִ֑ים וַתֹּ֧אמֶר לָ֣הּ נָעֳמִ֗י קָר֥וֹב לָ֙נוּ֙ הָאִ֔ישׁ מִֽגֹּאֲלֵ֖נוּ הֽוּא׃

At sinabi ni Noemi sa kanyang manugang: “Pagpalain nawa siya ng Walang-Hanggan, siya na hindi tumigil sa kanyang kagandahang-loob sa mga buhay at sa mga patay.” At sinabi pa sa kanya ni Noemi: “Malapit nating kamag-anak ang lalaking iyon; isa siya sa mga kamag-anak nating may karapatang tumubos.”

Rav Hirsch

Nicht ברוך מֵ־ sondern ברוך לְ־, nicht von dem höchsten, sondern für den höchsten Gott gesegnet. Diesem Ausdruck ברוך לד׳ begegnen wir immer in תנ׳׳ך, wo jemandem die Anerkennung für eine geübte Wohl- oder Großtat gezollt wird. So spricht Schaul zu den Einwohnern von Siph, die ihm die Auslieferung Davids zugesagt: ברוכיס אתם לד׳. So David zu den Männern von Jabesch Gilead (Samuel I. 23, 21), die Schaul zu Grabe gebracht (Samuel II. 2, 5). So Naami von Boas, der Ruth so gütig behandelt hatte (Ruth 2, 20), so wiederum Boas zu Ruth, daß sie ihn, den Bejahrten, zum Gatten gewünscht (daselbst 3, 10). Es liegt darin der Gedanke, daß der Segen, den Gott dem Guten spendet, Ihm, der Förderung seines heiligen Willens selbst wieder zu gute komme, indem der Gute alles von Gott Empfangene zum Segen Gottes, d. h. zur Verwirklichung Seines Willens auf Erden verwendet. Dieser Gedanke einem Menschen zugewandt, sagt ihm das Höchste. Du bist ein solcher Mensch, dessen Segnung Gott selbst zum Segen gereicht. Und so auch hier.
Magtanong sa isang RabbiBookmarkShareCopy