וַיִּדַּ֥ר יַעֲקֹ֖ב נֶ֣דֶר לֵאמֹ֑ר אִם־יִהְיֶ֨ה אֱלֹהִ֜ים עִמָּדִ֗י וּשְׁמָרַ֙נִי֙ בַּדֶּ֤רֶךְ הַזֶּה֙ אֲשֶׁ֣ר אָנֹכִ֣י הוֹלֵ֔ךְ וְנָֽתַן־לִ֥י לֶ֛חֶם לֶאֱכֹ֖ל וּבֶ֥גֶד לִלְבֹּֽשׁ׃
און יעקב האָט אַ נדר געטאָן, אַזױ צו זאָגן: אױב גאָט װעט זײַן מיט מיר, און װעט מיך היטן אױף דעם דאָזיקן װעג װאָס איך גײ, און ער װעט מיר געבן ברױט צום עסן, און אַ בגד אָנצוטאָן,
English Explanation of Mishnah Nedarim
Usually, the word “neder” or vow in the Bible refers to a voluntary sacrificial offering (see for instance Number 29:29). Vows were sometimes given on condition that something good happen to the giver (see Genesis 28:20-22 or Numbers 21:2). In that way they were similar to the way today a person might promise to give charity if something good happens, such as recovering from a disease. However, vows may have also been used in the Torah as a means by which a person prohibits something upon themselves. The way that this works is that a person says that something is forbidden to him/her like a voluntary sacrifice; in other words the object belongs to God and not to the person vowing. These types of vows may also be made with stipulations; for instance, if I don’t come to your house, may all bananas be like a sacrifice to me, and hence forbidden. Our mishnah discusses vows of this nature; a person says that a certain object will be to him a “korban”, a sacrifice.
Rav Hirsch
V. 3. נדר .איש כי ידר נדר לד׳ וגו׳ (siehe Bereschit 28, 20). Wir kennen bis jetzt, außer dem besonderen Nasirgelübde, נדר nur als נדרי הקדש, als Weihung oder Gelobung eines Gegenstandes zum קדשי מזבח ,קרבן, oder zum Tempeleigentum, קדשי בדק הבית, sei es mit der Formel: נדבה ,הרי זו, oder: נדר ,הרי עלי (Wajikra 22, 21), und zwar wird in beiden Fällen, als נדבה sofort, als נדר im Momente der Erfüllung, der von der Gelobung betroffene Gegenstand allgemein zu jedem Profangebrauch oßur. Hier wird nun der Fall statuiert, daß jemand ידר נדר לד׳ לאסר אסר על נפשו, daß jemand eine Gelobung ausspricht, wodurch ein Gegenstand nicht allgemein, sondern על נפשו, ihm, dem Gelobenden so oßur werde, als ob er von einem allgemeinen נדר הקדש betroffen worden wäre; ein Gegenstand soll ihm so oßur sein, wie ein קרבן, wie der מזבח usw. Daher, wie wir glauben, der Satz (Nedarim 14a): איש כי ידור נדר לד׳ עד שידור בדבר הנדור, es ist das hier besprochene Gelübde nur korrekt, wenn es den nach dem Gesetze einem durch Gelobung oßur werdenden Gegenstande – (z. B. קדשי מזבח oder קדשי בדק הבית) – innewohnenden Charakter einem anderen beliebigen Gegenstand zuspricht. Nicht aber בדבר האסור, wenn er z. B. gesagt hätte, es solle ihm oßur sein, wie דם, wie נבלה, da der Ißur דם und נבלה kein aus einer Gelobung hervorgegangener Ißur ist. Diese Fixierung eines Gegenstandes mit einem הקדש-artigen Charakter heißt: התפסה. Das eigentliche נדר ist daher nur ein sachliches Gelübde, indem es einem Gegenstande die Konsequenzen הקדש-Charakters zuspricht: eines או השבע שבועה – .אוסר חפצא על נפשיה, oder indem er die Gelobung als Eid ausspricht. Ein Gelobungseid ist immer persönlich, er bindet den Willen in Beziehung auf einen Gegenstand oder eine Tätigkeit. Wir haben somit hier zwei Kategorien: נדר לאסר אסר על נפש und שבועה לאסור אסור על נפשו. Sagt jemand, Wein solle ihm wie קרבן sein, so hat er sich durch נדר den Weingenuss untersagt. Sagt jemand, er schwöre, daß er keinen Wein trinken werde, so hat er sich durch שבועה den Weingenuss untersagt. Dieser begriffliche Unterschied zwischen נדר und שבועה hat einige wichtige Konsequenzen: נדר kann sich nur auf einen konkreten Gegenstand, דבר שיש בו ממש, beziehen, nicht aber auf ein Abstraktum, דבר שאין בו ממש, also nicht auf eine Tätigkeit, mag diese Tätigkeit als Substantiv oder Verbum ausgedrückt sein. Also nicht: Schlaf oder Schlafen, Gang oder Gehen, solle ihm קרבן sein. Dagegen kann man sich durch ein sachliches Gelübde indirekt die Erfüllung einer Mizwa unmöglich machen, z. B. die Sucka solle ihm קרבן sein. Denn die Pflicht ruht auf der Person und nicht auf der Sache. שבועה hingegen, wodurch zunächst die Persönlichkeit in ihrer Willensbestimmung getroffen wird, kann sich auch auf דבר שאין בו ממש beziehen, z. B. שבועה שלא יישן היום Allein eine שבועה zur Verletzung einer Pflicht, z. B. שלא ישב בסוכה ist nichtig, denn der Wille ist hinsichtlich der Pflicht bereits gebunden, in Beziehung auf eine Mizwa ist die Persönlichkeit nicht frei. Daher die Sätze: חומר בשבועות מבנדרים ובגדרים מבשבועות חומר בנדרים שהנדרים חלין על המצוה כברשות מה שאין כן בשבועות וחומר בשבועות שהשבועות חלות על דבר שיש בו ממש ושאין בו ממש מה שאין כן בנדרים (Nedarim 13 b). מדרבנן ist נדר auch תוספו׳) חל על דבר שאין בו ממש daselbst). Es haben sich ferner in der Volkssprache umlautende Ausdrücke, כנויים, für נדרים und שבועות gebildet, z. B. קונם für קרבן usw. die in ihren Folgen ganz die Kraft von נדרים und שבועות haben: כל כנויי נדרים כנדרים וכו׳, und ebenso braucht die Gelobungsformel nicht vollständig ausgesprochen zu sein, auch wenn sie nur dem Sinne nach angedeutet ist, יד, so daß das Aussprechen gleichsam eine Handhabe der Gelobung bildet, ist es ein bindendes Gelübde: ידות נדרים כנדרים (Nedarim 2 b). Ebenso ist überhaupt die Beifügung einer התפסה unwesentlich; דבר זה אסור עלי ist ein vollkommenes ר׳׳ן) נדר zu Nedarim 2a). Endlich nur bei an sich gleichgültigen Dingen bedarf es des ausdrücklichen נדר- oder שבועה-Ausdrucks. Zu Mizwazwecken ist der einfache Vorsatzausspruch bindend (Nedarim 8a ר׳׳ן und ראש daselbst). Ist doch auch das älteste עשר אעשרנו לך ,נדר. (Bereschit 28, 20), nicht ein korrekter נדר-Ausdruck, sondern נדר בלשון שבועה (siehe auch י׳׳ד 206, 5). Ja, selbst wenn ein solcher Gelobungsvorsatz gar nicht in Worten ausgedrückt, sondern nur durch Übung betätigt worden, erhält er bindende Kraft (daselbst 214, 1).
Rashi
and David said, “Blessed are You, the God of Israel our Father For this reason he mentions Israel more than Abraham and Isaac because Jacob also vowed, as it is written (Gen. 28:20): “And Jacob made a vow.”
Rabbeinu Bahya
צוטריטלעך נאָר פֿאַר פּרעמיום־מיטגלידערRashi
מה נורא HOW FEARFUL — In the Targum it is translated by “How דחילו is this place!” דחילו is a noun, like סוכלתנו which is the Targum of תבונה “understanding” (Deuteronomy 32:28), and [וכסו [למלבש which is the Targum of ובגד ללבש “and raiment to put on”) (Genesis 28:20)
Rabbeinu Bahya
צוטריטלעך נאָר פֿאַר פּרעמיום־מיטגלידערRav Hirsch
צוטריטלעך נאָר פֿאַר פּרעמיום־מיטגלידערRashi
ואהב גר לתת לו לחם ושמלה AND HE LOVETH THE STRANGER IN GIVING HIM BREAD AND RAIMENT — and this (bread and raiment) is a matter of importance, for the very self of (all the energies of) Jacob, our ancestor, was to pray for this, (Genesis 28:20) “Let Him give me bread to eat and raiment to put on” (Genesis Rabbah 70:5).