וְהָיָ֣ה הָעִ֔יר הַקְּרֹבָ֖ה אֶל־הֶחָלָ֑ל וְלָֽקְח֡וּ זִקְנֵי֩ הָעִ֨יר הַהִ֜וא עֶגְלַ֣ת בָּקָ֗ר אֲשֶׁ֤ר לֹֽא־עֻבַּד֙ בָּ֔הּ אֲשֶׁ֥ר לֹא־מָשְׁכָ֖ה בְּעֹֽל׃
און עס זאָל זײַן: די שטאָט װאָס איז די נענטסטע צום געהרגעטן, זאָלן די עלטסטע פֿון יענער שטאָט נעמען אַ יונגע קו, װאָס מיט איר איז נאָך ניט געאַרבעט געװאָרן, װאָס האָט נאָך ניט געצױגן אַ יאָך.
Bartenura
מעות שנמצאו. קרוב לשקלים יפלו לשקלים – for after what is near we follow, as It is written (Deuteronomy 21:3): “The elders of the town nearest to the corpse,” and the one who states majority and near, follows after the majority; our Mishnah establishes that such as a case when Shekalim and freewill donations are equivalent.
Rav Hirsch
V. 2. זאת חקת התורה. Der Ausdruck kommt nur noch Kapitel 31, 22 als Einleitung zu הכשר וטבילת כלי מדין vor. Diese Institutionen und die hier folgende פרה אדמה-Institution haben das Gemeinsame, daß jene ebenso Herstellung und Wiederherstellung von Speisegeräten für טהרת גויות bezwecken, wie פרה אדמה die Wiederherstellung der Menschen für טהרת קדושות zu bewirken bestimmt ist. Beide sind wesentliche Grundbestimmungen des ganzen Gesetzes und die sie betreffenden Bestimmungen bedingen inי unumgänglicher Weise dessen Ausführung. Ohne Mittel zur Wiederherstellung des כשרות unserer כלים und der טהרה unserer Personen von der unvermeidlichen טומאת מת wäre das Gesetz nicht ausführbar. Beide sind daher חוקות התורה: durch das Gesetz bedingte Anordnungen. Und wenn nun, wie wir sehen werden und wie sich ja auf den ersten Blick darstellt, פרה אדמה die ausgesprochenste öffentlichste Proklamierung der טהרה, dieses in der Tat das ganze Gesetz bedingenden Grundgedankens der sittlichen Freiheit ist, so begreift sich umsomehr das Diktatorische der einleitenden Worte: זאת חקת חתורה! – Menachot 19a wird ferner an dem Ausdruck חוקה gelehrt, daß jeder einzelne Teil der hier folgenden Vorschriften für die פרה אדומה-Institution für die Gültigkeit des Ganzen bedingend sei: מרתומת הלשכה :ויקחו אליך – .כל מקום שנאמר חוקה אינו אלא לעכב, aus der von den jährlichen מחצית השקל-Spenden sich bildenden nationalen Opferkasse (Schekalim 4, 2; siehe Schmot 30, 16). – בת שלש :פרה, vom angetretenen dritten Jahr und weiter (Para 1, 1). nach erlangter Mutterfähigkeit, פחותה מבת ג׳ שנים מי קא ילדה (Aboda Sara 24b). פרה אדמה תמימה: das Erfordernis der מום-losigkeit wird sofort durch אשר אין בה מום ausgesprochen, תמימה ist daher nur als Prädikat in bezug zu der geforderten roten Farbe תמימה לאדמימות zu begreifen, vollkommen in Röte (Sifri). Auch nur zwei schwarze oder weiße Haare machen sie zu dem beabsichtigten Zweck untauglich (Para 2, 5). – אשר אין בה מום: obgleich פרה אדמה nur den Charakter von קדשי בדק הבית und nicht von קדשי מזבח trägt, so hindern doch alle מומין und sonstigen Mängel, wie רובע ונרבע מוקצה ונעבד אתנן ומחיר und auch יוצא דופן וטריפה, die ein Tier zum Opfer untauglich machen (siehe Wajikra 1, 2), auch die Tauglichkeit des Tieres zur פרה אדומה; heißt diese doch חטאת (V. 9) und steht somit, obgleich קדשי בדק תיבה, im חאטת-Charakter (Aboda Sara 23b und Para 2, 3). – אשר לא עלה עליה על: es heißt nicht אשר לא עלה עול עליה, in welchem Falle die Aussage nur auf עול beschränkt bliebe, es heißt vielmehr אשר לא עלה עליה עול, es ist nichts auf das Tier gekommen, was als Joch zu begreifen wäre, es ist also nicht nur עול, sondern auch עבודה für die Brauchbarkeit störend, und wird damit Sota 46 a die Bestimmung hier ähnlich gefasst, wie dies in עגלה ערופה (Dewarim 21, 3: אשר לא עבד בה אשר לא משכה בעול (siehe daselbst), jedoch wird hier, für פרה, die Bestimmung präzisiert: על פוסל בין בשעת עבודה, בין שלא בשעת עבודה, שאר עבודות אין פוסלות אלא בשעת עבודה, d.h. die Auflegung eines wirklichen Joches, des Zeichens der Dienstbarkeit, hindert die Tauglichkeit, selbst wenn sie ohne augenblicklichen Arbeitszweck geschieht, das Inanspruchnehmen der Dienstkraft des Tieres aber auf andere Weise jedoch nur, wenn dabei ein wirklicher Leistungszweck vorwaltet. Das Auflegen eines Joches wäre daher פוסל, selbst wenn das Tier nicht jetzt ziehen soll, das Auflegen eines anderen Objektes aber nur, wenn das Tier die Last tragen soll.
Rashi
אֻכָּל means DEVOURED, eaten. It is of the same grammatical form as, (Deuteronomy 21:3) “which hath not been wrought with (עֻבַּד)”; (Genesis 3:23) “whence he was taken (לֻקַח):
Rabbeinu Bahya
צוטריטלעך נאָר פֿאַר פּרעמיום־מיטגלידערRashi
Other labor should not disqualify - the [red] heifer, since only "yoke" is written regarding it. Rather, we learn it by way on an a fortiori inference from the heifer [whose neck is broken], where it is written "which has never been worked" [Deuteronomy 21:3], which implies any sort of work. If [the term] "bah" serves as a restriction, we would not be able to infer [using an a fortiori argument] from [the heifer whose neck is broken].
Rashi
And as for the heifer, until it pulls - until it carries the load a bit, as is written regarding the heifer [whose neck is broken], "which has never pulled." [Deuteronomy 21:3]. Later, [the gemara] will ask, since no other labors are written about regarding the [red] heifer, and we derive them from the heifer [whose neck is broken], why should burdens which are not literally yokes disqualify with mere laying? [Sotah 46] Nevertheless, we learn from here that we can derive [disqualification by way of] the other labors using an a fortiori inference from the [red] heifer to the heifer [whose neck is broken], even though "bah", a term of restriction, is written there.