ציטירנדיקער פּירוש אויף יהושע 7:14

וְנִקְרַבְתֶּ֥ם בַּבֹּ֖קֶר לְשִׁבְטֵיכֶ֑ם וְהָיָ֡ה הַשֵּׁבֶט֩ אֲשֶׁר־יִלְכְּדֶ֨נּוּ יְהוָ֜ה יִקְרַ֣ב לַמִּשְׁפָּח֗וֹת וְהַמִּשְׁפָּחָ֞ה אֲשֶֽׁר־יִלְכְּדֶ֤נָּה יְהוָה֙ תִּקְרַ֣ב לַבָּתִּ֔ים וְהַבַּ֙יִת֙ אֲשֶׁ֣ר יִלְכְּדֶ֣נּוּ יְהוָ֔ה יִקְרַ֖ב לַגְּבָרִֽים׃

דרום זאָלט איר גענענען אין דער פֿרי לױט אײַערע שבֿטים, און עס װעט זײַן, דער שבֿט װאָס גאָט װעט אים פֿאַרנעמען, זאָל גענענען לױט די משפּחות, און די משפּחה װאָס גאָט װעט זי פֿאַרנעמען, זאָל גענענען לױט די הײַזער, און דאָס הױז װאָס גאָט װעט עס פֿאַרנעמען, זאָל גענענען לױט די מענער.

Rav Hirsch

V. 7. ונקרב בעל הבית אל האלהי׳ ist Ausdruck für den Reinigungseid, den er zu schwören hat, korrespondierend dem שבעת ד׳ תהיה בין שניהם des V.10 (B. K. 63b). Die Wurzel קרב kommt nur noch einmal im נפעל vor (Josua 7, 14): ונקרבתם בבקר לשבטיכם, in der Geschichte Achans, und bezeichnet es dort ebenso ein Hintreten zum Gottesurteil zur Reinigung von dem Verbrechen des Sich-Vergreifens an der entlobten Beute Jerichos. Wir haben schon zu Bereschit 21, 23 u. Schmot 20, 7 erläutert, wie der Begriff des Eides, הִשָבֵעַ, ein "Unterstellen seiner ganzen sichtbaren Existenz unter die den Meineid strafende Macht des unsichtbaren Einen" sei. Dieses "sich Gott dahin stellen" scheint hier durch הִקָרֵב ausgedrückt zu sein. Obgleich daher das האלהי׳ hier חול ist und somit zunächst Richter bedeutet, so glauben wir doch, daß in dieser Ausdrucksweise der Richter ganz besonders als Vertreter des Gottesrechts und des Gottesgerichtes gedacht sei, und haben es daher "sich Gott nahe stellen" übersetzt. Das anvertraute Gut war ihm als בעל הבית übergeben, daß er es "durch sein Haus" wie sein eigenes Eigentum geschützt sein lasse. Er behauptet, es sei ihm gestohlen worden, Zeugen sind nicht dafür da, ונקרב בעל הבית וגו׳, so hat er denn als "Herr des Hauses" sich mit seinem Hause im Reinigungseide Gott zu unterstellen und die Existenz seines ganzen "Hauses", das ist ja nichts anderes, als die Existenz seines ganzen Besitzes und seine Persönlichkeit als Besitzer, für den Fall einzusetzen, wenn sein Wort nicht wahr und das Gut noch in seinem Besitze sein sollte.
פֿרעגט אַ רבֿBookmarkShareCopy