ציטירנדיקער פּירוש אויף יחזקאל 24:16

בֶּן־אָדָ֕ם הִנְנִ֨י לֹקֵ֧חַ מִמְּךָ֛ אֶת־מַחְמַ֥ד עֵינֶ֖יךָ בְּמַגֵּפָ֑ה וְלֹ֤א תִסְפֹּד֙ וְלֹ֣א תִבְכֶּ֔ה וְל֥וֹא תָב֖וֹא דִּמְעָתֶֽךָ׃

מענטשנקינד, זע, איך נעם אַװעק פֿון דירדי גלוסטונג פֿון דײַנע אױגן דורך אַ שלאַק, אָבער זאָלסט ניט קלאָגן און ניט װײנען, און אַ טרער זאָל בײַ דיר ניט גײן.

Rabbeinu Bahya

וידום אהרן, “Aaron remained silent.” Silence is one of the ways in which mourning is expressed; the various ways in which mourning is to be expressed have been spelled out by Ezekiel 24,16-17: “O mortal man, I am about to take away the delight of your eyes from you through pestilence; but you shall not lament or weep or let your tears flow. Moan, softly; observe no mourning for the dead. Put on your turban and put your sandals on your feet; do not cover your upper lip, and do not eat the bread of the comforters.” During the next few verses the death of Ezekiel’s wife is reported. From verse 21-22 G’d continues His instructions to the prophet saying: “Tell the house of Israel: ‘thus said the Lord, G’d: I am going to desecrate My Sanctuary, your pride and glory, the delight of your eyes and the desire of your heart; .....and you shall do as I have done. You shall not cover your upper lips or eat the bread of comforters, and your turbans shall remain on your head and your sandals on your feet. And Ezekiel shall be become a portent for you.’”
Ezekiel had been prophesying the forthcoming destruction of Jerusalem, the destruction of the Temple, and the exile of the population to the lands of their enemies so that they would not have time to observe the normal rites of mourning.
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Rashbam

וידום אהרן, he desisted from his mourning, did not weep and did not perform rites of the mourning.
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Rav Hirsch

חנוך, zu einem Rüsten, Pflegen und Bilden der edleren Keime hervor. Allein es bleibt in Zeiten der Gesunkenheit ein solches Anstreben eines Edlern nur das Streben einzelner, edlerer Naturen, und diese fühlen sich in solchem Gegensatze zur Masse, daß sie
 מתושלת, die Masse preisgeben. Sie glauben ihr Ziel erreicht, wenn sie nur sich emporgerettet. Die Masse wird ihnen מתים, die sie שלה preisgeben, aufgeben. Wurzel von מתים ist מתה, nur noch in מתי, die Frage nach einem zukünftigen Moment, wann? vorhanden. Verwandt mit מתח: Ausdehnen im Raume, so מתה in der Zeit, (wie קוה: Schnur und Sehnsucht vom gegenwärtigen zum zukünftigen Moment in der Zeit). Die Frage מתי vermisst etwas in der Gegenwart und fragt nach dem Punkte, wann das, was eigentlich schon da sein sollte, eintreten werde. So wird in מתה von der Gegenwart abgesehen und sie nur als Brücke zur Zukunft hin betrachtet. Der geistige, sittliche und soziale Hochmut hat Menschen, die eben so gut ׳צלם אלקי sind wie die höchsten, mit dem schrecklichen Namen "Proletariat" (׳=zu nichts gut als Kinder für die junge Zukunft zu schaffen) belegt. Es ist möglich, daß ein ähnlicher Hochmut in מתים und demgemäß in מתושלח ausgedrückt ist. Jedenfalls liegt in מתושלח ein Preisgeben der Masse. Nun heißt es eigentümlich von ויתהלך חנוך את :חנוך האלקים ואיננו וגוי. Selbst die Weisen sind in der Ansicht über seinen Charakter (ב"ר כטי) schwankend, obgleich doch dieselben Worte bei Noach die höchste Stufe bezeichnen. Allein hier — mit dem Begriff מתושלח zusammengenommen — bezeichnet dieses "Umgang haben mit Gott" daß חנוך, um sich zu dem Umgang mit Gott zu rüsten, die Masse gemieden habe, sei es aus Furcht oder aus Verachtung. התבודדות aber, mönchisches Zurückziehen von den Menschen, ist unjüdisch. Unsere צדיקים und חסידים lebten in der Masse, mit der Masse und für die Masse, betrachteten es als ihre Aufgabe, die Massen vielmehr zu sich heranzuerziehen. Das Volk preisgeben — מתושלח — ist eine krankhafte Erscheinung in Zeiten, in welchen der Begriff Gott zu bloß theoretischer Spekulation geworden, wo der Gottesgedanke den Menschen zum Schwärmer macht, ihn dem Leben entzieht, das man flieht, weil man seine Reize fürchtet, oder seine Aufgaben — in blindem Hochmut — verachtet. Dieses Sichzurückziehen, diese Askese, der die תורה gerade entgegentritt, beruht auf dem Irrtum, als ob das Göttliche jenseits, außerhalb des gewöhnlichen Lebens liege. Bei Noach war das התהלך את האלקים nicht die Summe, sondern die Grundlage eines ganzen tatenreichen Lebens, Noach war ein איש צדיק תמים בדרתיו, und die Quelle, aus welcher er die geistige und sittliche Kraft zu solchem Leben schöpfte, war: ׳את האלקי התהלך נח, war sein Wandel mit Gott. Allein wo, wie bei Henoch, damit die ganze Summe des Lebens erschöpft ist, es nicht zum Leben hinführt, sondern vom Leben entfernt, da ist es ein verfehltes Streben, das wenigstens die Welt nicht zu bessern vermag, das für die Welt unnütz ist. Dies ist auch die Ansicht unserer Weisen זייל. Es ist um so wichtiger, dies hervorzuheben, als eine andere, unsprünglich nicht auf jüdischem Boden erwachsene Ansicht ihn zu einem Halbgott macht, und in ihm die Apotheose eines asketischen Lebens findet. Es sind מינים, die dem R. Abahu gegenüber aus dem כי לקח אתו א׳ vindizieren wollten, daß Henoch nicht gestorben sei, weil es auch vom Elia heiße ד׳ לוקח את אדניך. R. Abahu verwies sie aber auf das הנני לוקח ממך את מחמד עיניך (Ezechiel 24, 16), wo eben mit לקיחה das Sterben der Gattin des Propheten an der Pest angekündigt wird, und diese Zurückweisung wird ausdrücklich gebilligt, יפה השיבן ר׳ אבהו. Die Weisen scheinen in dem איננו den ganzen Vorwurf zusammengefasst zu finden, daß er איננו, daß er schon im Leben tot, der Welt nichts nütze gewesen, er "war nicht da" für die Welt, und sie sehen in dem לקח אתו אלקי׳ einen frühzeitigen Tod. אמר ר׳ איבו חנוך חנף היה פעמים צדיק פעמים רשע אמר הב״ה עד שהוא בצדקו אסלקנו. Höchst bezeichnend fügt er hinzu: בר"ה דנו בשעה שהוא דן כל באי עולם "Gott habe ihn am ר"ה zusammen mit allen übrigen Erdenbürgern gerichtet" und begegnet damit dem irrigen Gedanken, der in einem solchen bloß beschaulichen Leben etwas besonders Heiliges, von Gott besonders zu Berücksichtigendes findet, indem er hervorhebt, wie Henoch gar nicht besonders berücksichtigt, sondern in Gemeinschaft mit allen anderen Menschen sein Urteil gefunden. —
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Rashi

כי לקח אותו FOR GOD TOOK HIM — before his time; a similar meaning of לקח “to take” we find in (Ezekiel 24:16), “I take away from thee the desire of thine eyes [by a plague]”.
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