ק֤וֹל שְׁמוּעָה֙ הִנֵּ֣ה בָאָ֔ה וְרַ֥עַשׁ גָּד֖וֹל מֵאֶ֣רֶץ צָפ֑וֹן לָשׂ֞וּם אֶת־עָרֵ֧י יְהוּדָ֛ה שְׁמָמָ֖ה מְע֥וֹן תַּנִּֽים׃ (ס)
האָרך! אַ הערונג אָט קומט, און אַ גרױסער רַעַש פֿון צפֿון-לאַנד, צו מאַכן די שטעט פֿון יהודה אַ װיסטעניש, אַ װױנונג פֿון שאַקאַלן.
Rav Hirsch
הכתובה (V. 10) bezieht sich auf קול. Das ganze ספר התורה הזה ist nichts als die in Schrift fixierte Stimme Gottes. Aus ihm spricht für ewige Zeiten Gottes Stimme zu uns und lehrt uns die "Aufgaben und Schranken" מצותיו והקתיו, für unser ganzes hieniediges Dasein, in deren Erfüllung und Beachtung sich fortan unsere Rückkehr zu "Gott, unserem Gotte" mit ganzem Herzen und ganzer Seele betätigen wird. Diese Erfüllung des Gesetzes – nicht der daran sich knüpfende außerordentliche Segen – wird das ausschließliche Ziel unseres Seins und Wollens bilden, darum ist eben diese volle Verwirklichung des göttlichen Gesetzes nochmals am Schlusse wiederholt. (קול, worauf sich הכתובה lediglich beziehen kann, ist sonst in der Regel männlich. Doch erscheint es auch Kön. I. 1. 41 u. 14, 6, sowie Jirm. 10, 22, der natürlichen Konstruktion zufolge, weiblich).