און דערנאָך, זאָגט גאָט, װעל איך געבן צִדקִיָהו דעם מלך פֿון אינודה, און זײַנע קנעכט, און דאָס פֿאָלק, די װאָס זײַנען איבערגעבליבן אין דערדפֿאָזיקער שטאָט פֿון דער פּעסט, פֿון דער שװערד, און פֿון דעם הונגער, אין דער האַנט פֿון נבוכַדרֶאצַר דעם מלך פֿון בבֿל, און אין דער האַנט פֿון זײערע פֿײַנט, און אין דער האַנט פֿון די װאָס זוכן זײער לעבן; און עסװ עט זײ דערשלאָגן מיטן שאַרף פֿון שװערד; ער װעט זײ ניט שױנען, און װעט ניט דערבאַרימען און ניט רכמנות האָבן.
Rav Hirsch
V. 11. קבה לי. Die Wurzel ”קוב“ oder ”קבב“ in der Bedeutung von fluchen, verwünschen, kommt nur in dieser Geschichte im Munde Bileams und Balaks und zwar in anormaler Form vor. Von ”קבב“ hieße es normal: קֻבָה oder קָבָה wieרָנוּ ליעקב (Jirmija 31, 7). Von קוּבָה :קוב. Für קבה findet sich keine Analogie. Kap. 23, 8 kommt in אֶקֹב in derselben Bedeutung wahrscheinlich die Wurzel נקב vor, die wir bereits Wajikra 24, 11 u. 16 in ähnlicher Anwendung finden. Wie נקב: löchern, ein Loch machen heißt, so heißt wahrscheinlich ”קבב“: aushöhlen, und daher קב ein Hohlmass (Kön. II. 6, 25 und häufig im Talmud). Wenn daher נקב: jemanden mit Worten treffen heißt, so heißt ”קבב“: jemanden mit Worten ganz hohl machen, ihm seinen ganzen Inhalt nehmen, ihn zu einer מץ, zu einer Hülse (Ps. 1. 4), zu einem Schatten machen, und מה אקב לא קבה אל hieße wörtlich: wie kann ich auch nur das kleinste Loch machen, wenn Gott nicht erst eine ganze Höhlung gemacht. Im מ׳׳ר wird קבב als ein höherer Grad von ”ארר“ begriffen.