מִ֤י גַם־בָּכֶם֙ וְיִסְגֹּ֣ר דְּלָתַ֔יִם וְלֹֽא־תָאִ֥ירוּ מִזְבְּחִ֖י חִנָּ֑ם אֵֽין־לִ֨י חֵ֜פֶץ בָּכֶ֗ם אָמַר֙ יְהוָ֣ה צְבָא֔וֹת וּמִנְחָ֖ה לֹֽא־אֶרְצֶ֥ה מִיֶּדְכֶֽם׃
װאָלט גאָר װער פֿון אײַך צושליסן די טירן, און איר זאָלט ניט אָנצינדן פֿײַער אױף מײַן מזבח אומזיסט! איך װיל אײַך ניט האָבן, זאָגט גאָט פֿון צבֿאוֹת, און װעל ניט באַװיליקן קײן קרבן פֿון אײַער האַנט.
Rav Hirsch
(3-6) מנחה ist unter den Opfern speziell ein Opfer von Mehl und Öl. Es werden aber auch, allerdings nur selten, Opfer im allgemeinen, auch Tieropfer, מנחה genannt; so Maleachi 1, 10 und 13; 2, 13 und überhaupt in Maleachi. Außerhalb des Tempels heißt מנחה ein Geschenk, und zwar als Zeichen der Huldigung eines Untergebenen an einen Höheren. Die Ableitung ist schwierig. Nach dem üblichen Plural מנחות, der aber allerdings in תנ"ך nicht vorkommt, wäre die Wurzel מנח, wie שִפְחָה ,שִמְלָה, eine Wurzel, die jedoch sonst nicht vorkommt. Es scheint daher die Wurzel נחה zu sein, wie מצוה von נחה .צוה heißt führen und zwar im Verhältnis des Hirten zur Herde, des Heerführers zum Heere, kurz des führenden Gebieters. Vielleicht heißt מנחה deshalb so, weil der es Darbringende sich damit der Führung oder der Botmäßigkeit des Andern unterstellt, oder dessen Botmäßigkeit anerkennt; daher eine Huldigungsgabe.
Rav Hirsch
(3-6) מנחה ist unter den Opfern speziell ein Opfer von Mehl und Öl. Es werden aber auch, allerdings nur selten, Opfer im allgemeinen, auch Tieropfer, מנחה genannt; so Maleachi 1, 10 und 13; 2, 13 und überhaupt in Maleachi. Außerhalb des Tempels heißt מנחה ein Geschenk, und zwar als Zeichen der Huldigung eines Untergebenen an einen Höheren. Die Ableitung ist schwierig. Nach dem üblichen Plural מנחות, der aber allerdings in תנ"ך nicht vorkommt, wäre die Wurzel מנח, wie שִפְחָה ,שִמְלָה, eine Wurzel, die jedoch sonst nicht vorkommt. Es scheint daher die Wurzel נחה zu sein, wie מצוה von נחה .צוה heißt führen und zwar im Verhältnis des Hirten zur Herde, des Heerführers zum Heere, kurz des führenden Gebieters. Vielleicht heißt מנחה deshalb so, weil der es Darbringende sich damit der Führung oder der Botmäßigkeit des Andern unterstellt, oder dessen Botmäßigkeit anerkennt; daher eine Huldigungsgabe.
Rashbam
לרצונו, if he chose a male, unblemished animal and brought it to the entrance of the Tent of Meeting, then it would be pleasing to the Lord. However, if the animal were to be diseased, or otherwise blemished, G’d would relate to it with disapproval as explained by Maleachi 1,8 הירצך או הישא פניך?, “Could you obtain the governor’s goodwill, or willingness to forgive your trespasses in return for such a gift?” The same considerations apply even to inexpensive offerings such as the מנחה as spelled out in verse 10 of the same chapter of Maleachi where the prophet has switched from the [parable to G’d Himself being the subject to Whom the gift is being offered.
Rashi
women shall come and ignite it A people weak as women shall ignite them. Jonathan renders in this manner. מְאִירוֹת means ‘ignite.’ Comp. (Mal. 1:10) “And you shall not light (תָּאִירוּ) My altar in vain.” Dunash too interpreted it in this manner, for since the wood will be dry, it will be easy to ignite. Menahem, however, interpreted it to mean ‘gather.’ Comp. (Song 5:1) “I gathered (אָרִיתִי) my myrrh.” Also (Ps. 80:13): “All passersby gathered from it (וְאָרוּהָ).” (Machbereth Menahem p. 32) Dunash replied, “Does it not say, ‘When its branches dry out’? And with dry grapes, no one gathers fruit.” (Teshuvoth Dunash p. 45)] Likewise, our Sages, who prohibited accepting charity from them because of this reason, for they stated in Baba Bathra ch. 1, (10b,) “Does he not believe, ‘When its branches dry out, they shall be broken?’”