פֵּ֖תַח דְּבָרֶ֥יךָ יָאִ֗יר מֵבִ֥ין פְּתָיִֽים׃
די אַנטפּלעקונג פֿון דײַנע װערטער מאַכט ליכטיק, זי מאַכט פֿאַרשטאַנדיק דעם נאַרן.
Tosafot Yom Tov
The night of the 14th of Nisan - the Rav Bartenura wrote that the Hebrew word 'ohr' chosen here to begin the Mishna of Pesachim is a pleasant, euphemistic word that means night or darkness. Rambam wrote that this was done so that Pesachim would not begin with an absence, darkness being the absence of light. HaRav Zerachiya haLevi and the Ran wrote that this was done based on the verse in Tehillim 119:39, "The beginning of your word gives light."
Rav Hirsch
בראשית ברא אלקים Die Lautverwandtschaft mit רעש und רחש, wovon das Eine eine Ortsbewegung und das Andere eine innere Bewegung bedeutet, lehrt, daß wir ראש als den Sitz der Bewegung, als dasjenige Organ zu begreifen haben, von welchem alle äußere und innere Bewegung den Ausgang nimmt. Daher heißt ראשית: der Anfang einer Bewegung, der zeitliche Anfang, nie der räumliche. Der räumliche Anfang heißt wie das Ende קצה; es sind eben die beiden Endpunkte einer Ausdehnung, die, je nachdem man seinen Standpunkt nimmt, Anfang oder Ende sein können. בראשית וגו׳ heißt somit: im Anfang alles Werdens war es Gott, der schuf; oder mit den beiden nachfolgenden Objekten zusammengefasst: uranfänglich schuf Gott den Himmel und die Erde. Jedenfalls spricht בראשית das Faktum aus, daß dem Schaffen Gottes Nichts vorangegangen, daß der Himmel und die Erde nur aus dem Schaffen Gottes hervorgegangen. Es ist damit die Schöpfung aus Nichts, יש מאין konstatiert, eine Wahrheit, die den Grundstein des Bewusstseins bildet, welches die Lehre Gottes uns aufbauen will. Das Gegenteil, die Urewigkeit des Weltstoffes, die den Schöpfer nur als den gestaltenden Bildner zulässt und die ebenso den Grundstein des heidnischen Bewusstseins bis auf den heutigen Tag bildet, ist nicht nur eine metaphysische Lüge, die den kosmogonischen VorStellungen der Menschen die Wahrheit, d. h. die Übereinstimmung mit der Wirklichkeit geraubt: sie ist die noch weit verderblichere, alle Sittlichkeit untergrabende Leugnung aller Freiheit in Gott und im Menschen. War dem Weltbildner der Stoff gegeben, so konnte er aus dem gegebenen Stoff nicht die absolut gute, sondern nur die relativ beste Welt gestalten. Alles physische und sittliche Übel würde unabwendbar in der Mangelhaftigkeit des Stoffes liegen. Gott selbst könnte die Welt weder vom physischen noch vom sittlichen Übel erlösen. Der Mensch könnte eben so wenig Herr seines Leibes werden, wie Gott Herr des Weltstoffes. Die Freiheit wäre aus der Welt geschwunden, eine blinde, trostlose Notwendigkeit würde über die Welt samt ihrem Gott und dem Menschen gebieten. Diese trostlose Nacht des Gottes- Welt- und MenschenBewusstseins verscheucht sofort das erste Wort der Gotteslehre, von dem es in Wahrheit heißt: "בראשית .פתח דבריך יאיר ברא אלקי׳!" hiermit steht und fällt alles Folgende. Alles, Stoff und Form alles Seienden ist aus dem freien, allmächtigen Schöpferwillen hervorgegangen. Frei steht und waltet noch heute der Schöpfer über Stoff und Form aller Wesen, über die Kräfte, die im Stoffe wirken, über die Gesetze, nach welchen sie wirken, und über die Formen, die sie gestalten; denn sein freier, allmächtiger Wille hat ja den Stoff geschaffen, ihm diese Kräfte einverleibt, diesen die Gesetze gesetzt, nach welchen sie die Formen gestalten. Und wie Er frei über seine Welt gebietet, so konnte Er auch dem Menschen, dem Er einen Funken seines freien Wesens eingehaucht, mit diesem Funken die Freiheit über seine kleine Welt, die Freiheit über den Leib und dessen Kräfte verleihen und ihn zum freien Ebenbilde des freien Gottes in die von Seiner Allmacht beherrschte Welt dahin stellen. Die בראשית von Gott erschaffene Welt ist nicht die möglichst beste, sondern die einzig gute; sie entspricht mit allen ihren scheinbaren Übeln dem Weisheitsplane ihres Schöpfers, der sie anders hätte erschaffen können, wenn dieses Andere seinem Willen entsprechender gewesen wäre. Der בראשית von Gott erschaffene Mensch hat mit allen seinen sittlichen Mängeln die Fähigkeit, in höchster sittlicher Vollkommenheit dem ihm von seinem Schöpfer vorgesteckten sittlichen Ideale zu entsprechen; die Möglichkeit seines Fehlens selbst gehört mit zu seiner sittlichen Vollendung, sie ist ja die Grundbedingung seiner sittlichen Freiheit, und beide, Welt und Mensch, werden das höchste Ziel des Guten erreichen, für welches sie beide erschaffen; denn der Gott, der ihnen dieses Ziel gesteckt, hat sie beide für dieses Ziel mit seinem allmächtigen, durch nichts gehinderten, freien Willen geschaffen. Er hätte sie anders geschaffen, wenn dies dem von Ihm frei gesetzten Ziele förderlicher gewesen wäre. Eine Wahrheit, die wir uns immer wieder aufs neue im קדיש in's Bewusstsein rufen, in welchem wir die Überzeugung aussprechen, daß Sein großer Name sicherlich die von Ihm gewünschte "Anerkennung und Heiligung in einer Welt gewinnen werde, די ברא כרעותיה ,die Er ja ganz nach seinem Willen für dieses Ziel geschaffen." In diesem Sinne gewinnen auch die Sätze der Weisen: בזכות ישראל בזכות משה בזכות חלה מעשר ובכורים נברא עולם die alle ,ראשית genannt werden, oder der Satz: ה"ב"ה היה מביט בתורה ובורא העולם ihre tiefe Begründung. Wenn Israel und Moscheh als ganz neue Anfänge einer ganz neuen Phase der Geschichtsentwicklung erscheinen und daher ראשית genannt werden, oder diesen Namen als erste Verwirklichung des mit der Menschenschöpfung vorgesetzten Ideals, gleichsam als Erstlinge der Gottesernte verdienen; wenn חלה מעשר ובכורים nichts als die Ausdrücke sind für die huldigende Zurückgabe der Welt an Gott, deren Spender; wenn vor allem das Gesetz der erste Baustein für den mit der Schöpfung und aus derselben zu erreichenden Gotteszweck ist und darum ראשית genannt wird: so waren alle diese, wenn gleich spät sich entwickelnden Ziele schon mit dem Beginn der Welt gesichert, eben weil diese בראשית geschaffen ist, ganz aus Gottes Händen hervorgegangen, somit von vorn herein für diese höchsten Ziele gebildet worden. Gott, heißt es, schaute in die תורה und schuf danach die Welt. Wir erkennen somit in diesem בראשית den Eckstein unseres Gott- und Welt- und Menschen Bewusstseins und begreifen, wie, als dieses Bewusstsein geschwunden war und wieder neu aufgerichtet werden sollte, das freie, unumschränkte Schalten Gottes mit der Welt, ihren Stoffen, Kräften und Gesetzen, durch Wunder zu konstatieren war, die eben als נסים, hochaufgesteckte Merk- und Leitzeichen, uns zur Wiedergewinnung des Bewusstseins von der durch nichts gehinderten freien Allmacht Gottes führen sollten, ein Bewusstsein, das, wie angedeutet, die Vorbedingung alles sittlichen Menschenbewusstseins, somit die Vorbedingung unseres ganzen Verhaltens zur תורה bildet.
Da'at Zekenim
ויעש בצלאל את הארון, “Betzalel constructed the Ark.” It was the first of the furnishings of the Tabernacle. This corresponds to what we read in Psalms 119,130: and פתח דבריך יאיר מבין פתיים, “even the preamble to the words You inscribed give light.” David referred to the “light” G–d had created on the first day prior to proceeding to creating the three dimensional universe. This is what the Holy Ark represented in the Tabernacle as the Torah it contained has been defined by Solomon in Proverbs 6,23 as: כי נר מצוה ותורה אור, “for the individual commandment is a lamp, whereas the Torah as a whole represents light itself.” The reason why you do not find Betzalel’s name associated with any of the furnishings of the Tabernacle other than the Holy Ark, is that in connection with that item Betzalel had demonstrated the degree of holy spirit which G–d had endowed him with. Moses had suggested to Betzalel to construct the Holy Ark as the first item to be made for the Tabernacle, whereupon Betzalel upon hearing this questioned it by saying to him: “are you sure? Does one not build a house before making the furniture for it?” Moses then remembered that he had forgotten the order in which G–d had told him to proceed. Our sages kept this story alive by pointing out that the meaning of Betzalel’s name בצל-אל is: ”in the shadow of G–d,” i.e. he must have been nearby when G–d instructed Moses. (Compare Talmud, tractate B’rachot folio 55)
Rabbeinu Bahya
צוטריטלעך נאָר פֿאַר פּרעמיום־מיטגלידערRashi
His head is [like] finest gold. The beginning of His words shone like finest gold, and similarly it says, “The introduction of Your words illuminates.”53Tehillim 119:130. He began, “I am Adonoy your God.”54Shemos 20:2. He showed them first that He has the right of sovereignty over them, and He then issued His decrees upon them.