Kommentar zu Schemot 6:7
וְלָקַחְתִּ֨י אֶתְכֶ֥ם לִי֙ לְעָ֔ם וְהָיִ֥יתִי לָכֶ֖ם לֵֽאלֹהִ֑ים וִֽידַעְתֶּ֗ם כִּ֣י אֲנִ֤י יְהוָה֙ אֱלֹ֣הֵיכֶ֔ם הַמּוֹצִ֣יא אֶתְכֶ֔ם מִתַּ֖חַת סִבְל֥וֹת מִצְרָֽיִם׃
Und werde euch zu meinem Volke machen und euer Gott sein, und ihr sollt erkennen, dass Ich der Herr, euer Gott, euch wegführe von der Frohnde Ägyptens.
Ramban on Exodus
AND I WILL TAKE YOU TO ME FOR A PEOPLE. That is, when you will come to Mount Sinai and you will accept the Torah. There, [at Mount Sinai], it was said, Then ye shall be Mine own treasure.41Further, 19:5.
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Sforno on Exodus
ולקחתי אתכם לי לעם, this will occur at the revelation at Mount Sinai.
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Or HaChaim on Exodus
וידעתם כי אני ה׳ אלוקיכם, "you will know that I י־ה־ו־ה am the Lord your G'd." G'd means that the Israelites will now receive clear evidence which attribute of G'd it is that will set in motion the various steps of the redemption. They will also realise in retrospect that the attribute of Mercy had been predominant in all of G'd's actions.
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Tur HaArokh
ולקחתי אתכם לי לעם, “I will acquire you to be My people.” This will take place when you come to Mount Sinai and accept the Torah.
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Rav Hirsch on Torah
V. 7. ולקחתי. Wenn ihr aufgerichtet, frei und dem Bewusstsein eurer Menschenrechte wiedergegeben sein werdet, dann werde ich euch mir zum Volke nehmen. Sobald ihr frei werdet, werdet ihr mir zum Volke! Mir zum Volke, ohne Land, ohne Boden, allein durch mich!
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Sforno on Exodus
וידעתם, then the Israelites will realise that all of G’d’s promises have indeed come true. We find a similar verse in Deuteronomy 11,2 וידעתם היום כי לא את בניכם אשר לא ידעו, “you will know this day, that not with your children who did not know, etc.” but
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Tur HaArokh
וידעתם כי אני ה' אלוקיכם המוציא אתכם, “then you will know that it is I, your G’d, Who is taking you out, etc.” Ibn Ezra says that according to astrology, the Israelites would have remained in exile still longer. G’d declared that He will supersede what is written in the stars concerning their fate.
Nachmanides feels that this explanation does not conform to the tenor of the whole portion. He therefore suggests that the meaning is that when you will observe the brute force used by the Lord to bring you out of Egypt, and this will be witnessed by all the surrounding nations, you will realize that He is really your G’d, and that He has orchestrated all this on your account and for your benefit.
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Ramban on Exodus
AND YE SHALL KNOW THAT I AM THE ETERNAL YOUR G-D WHO BROUGHT YOU OUT FROM UNDER THE BURDENS OF THE EGYPTIANS. The purport thereof, said Rabbi Abraham ibn Ezra, is that it was in the combined mighty power of the higher constellations that the children of Israel should yet stay in the exile. But this is not of the theme of the chapter. Rather He says: “When I will redeem you with an outstretched arm visible to all nations, you shall know that it is I the Eternal Who performs new signs and wonders in the world, and that I am your G-d and for your sake I had so acted, for you are the portions of the Eternal. ”42Deuteronomy 32:9.
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Rav Hirsch on Torah
לי לעם, in dieser kurzen Zusammenstellung, in welcher hier zum erstenmale die ganze künftige Bestimmung Israels ausgesprochen wird, liegt die spezifische Verschiedenheit des durchaus einzigartigen Judentums, das man mit dem völlig ungeeigneten Namen "jüdische Religion" zunächst gedankenlos in die Kategorie der Religionen überhaupt, als auch eine Art Religion, einzuschachteln beliebt und sich hinterdrein wundert, in dem Inhalt dieser "Religion" so vieles zu finden, was weit ab von der gewöhnlichen Heerstraße der "Religionen" liegt. לי — לעם, Gott — zum Volk! Darin ists schon gesagt, dass das Judentum, das von Gott gestiftete Judentum, mit nichten eine "Religion" sei. Im Judentum gibt es auch das, was man sonst Religion nennt, aber der Begriff Judentum ist ein unendlich weiterer und anderer. In "Religionen" hat Gott nur Tempel, Kirchen, Priesterschaften, Gemeinden usw.; Völker stehen nur zu Königen, Obrigkeiten usw. in Beziehung und bauen sich von dem Begriffe des Staates, und nicht von Religion und Gott auf. Hier aber stiftet Gott keine Kirche, sondern ein Volk, ein ganzes Volksleben soll sich von ihm aus gestalten. Als Volk, nicht als bloße Konfession, ist Israel sein. Und wie gar anders schafft sich die heilige Sprache schon die Ausdrücke für die Begriffe: Volk und sein Korrelat: König. Das deutsche "König" ist: der Könnende, bei dem die Macht ist, und Volk: das Folgende, das zu gehorchen hat. (In romanischen Sprachen bildet sich der Begriff Volk noch wegwerfender und entwürdigender). Es ist also das Volk nur um des Königs willen da und ist gar nicht "Volk" ohne "König": Ganz anders in unserer heiligen Sprache. Der Begriff עם setzt gar keine Beziehung zu irgend einem Höhern oberhalb oder außerhalb voraus. Es ist ein völlig in sich abgeschlossener Begriff und setzt eine Vielheit von Menschen nur in Beziehung zu einander, (עִם rad מלך (עמם, Königsein heißt eigentlich Kopf sein für den andern, seine Intelligenz der Gesamtheit zu gute kommen lassen, die für die andern denken. (Vergl. das rabbinische נמלך: sich mit jemandem beraten, und das konkrete מלק). Der König ist also um der Volksgesellschaft willen da, damit diese unter einander und mit einander den Zweck ihrer Bestimmung erreiche; nicht aber die Volksgesellschaft um des Königs willen. Wenn also Gott spricht: ולקחתי אתכם לי לעם, so heißt das eben nichts anders, als: eure menschengesellschaftlichen Verhältnisse sollen durch meine Einsicht geleitet werden, eure menschengesellschaftlichen Verhältnisse sollen eine Offenbarung meines Geistes werden. Als daher ein späteres Geschlecht geneigt war, sein ganzes Verhältnis zu Gott in Opfer- und Tempelleben aufgehen zu lassen, und sich gegen die Vorwürfe menschengesellschaftlicher Entartung hinter den Ruf: !היכל ד׳! היכל ד׳ verschanzte, konnte ihm der Prophet entgegen donnern: היכל ד׳ המה! Tempel Gottes sollen sie selber sein! und weiterhin erläuternd hinzufügen: "denn an dem Tage, da ich sie aus dem Lande Mizrajim führte, habe ich mit euren Vätern nicht über Empor- und Mahlopfer gesprochen und habe sie nicht dafür in Pflicht genommen. Sondern das ist's, worauf ich sie verpflichtete: gehorchet mir, so werde ich euch zum Gotte und ihr werdet mir zum Volke sein usw." (Jirmija 7, 4. 22). Von Opfern hat Gott allerdings auch mit uns gesprochen, ja an dem Tage unserer Erlösung aus Mizrajim war es gerade ein Opfer, und nur ein Opfer, womit er uns konstituierte. Aber er hat uns nicht zu einer "Tempelgemeinde" "um der Opfer willen" konstituiert, sondern er hat uns durch Opfer zu einem "Volke" konstituieren wollen, und gerade eben jene allererste Opferinstitution hat den "Staat" in seinem wesentlichsten Grundriss aufgerichtet, wie wir das z.B. nachzuweisen hoffen. Wenn andere Völker ihren Einigungspunkt in dem gemeinsamen Boden haben, hat das jüdische Volk seinen Einigungspunkt in dem gemeinsamen Gott.
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Sforno on Exodus
כי אני ה' אלוקיכם המוציא, that inasmuch as it is I, the Lord your G’d Who leads you out and watches over you very closely, AM THE ONE who will do everything that I promised.
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Rav Hirsch on Torah
ולקחתי אתכם לי לעם: durch והייתי לכם לאלקי׳ ;יציאת מצרים: durch וידעתם ;מתן תורה; וידעתם כי אני ד׳ אלקיכם המוציא וגו׳: durch die Wanderung in der Wüste, wo sie erst sich ganz mit der Erfahrung durchdringen sollten, daß ד׳ nicht nur einmal sie aus Mizrajim erlöst habe, sondern ihr Gott bleibe, der sie auch in der Gegenwart und in aller Zukunft vor dem Erliegen unter ägyptischen Bürden schütze und sie, von unter diesen" hinausführe. עבדים sind wir nie wieder geworden, גרים sollten wir nie wieder werden, סבלות aber werden wir zu tragen haben, so lange wir Menschen sind, und dass wir, so lange wir Gott treu bleiben, seines bleibenden und selbst wunderreichen Beistandes gewiß sein dürfen, dessen soll uns zuerst die Wanderung durch die Wüste für alle Zeiten überzeugt machen; dann erst
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