Hebräische Bibel
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Ijow 41

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1

הֵן־תֹּחַלְתּ֥וֹ נִכְזָ֑בָה הֲגַ֖ם אֶל־מַרְאָ֣יו יֻטָֽל׃

Gewiss, seine Hoffnung ist trügerisch, denn schon bei seinem bloßen Anblick wird man hingestreckt.

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2

לֹֽא־אַ֭כְזָר כִּ֣י יְעוּרֶ֑נּוּ וּמִ֥י ה֝֗וּא לְפָנַ֥י יִתְיַצָּֽב׃

So tollkühn ist niemand, dass er es reize — und nun, wer will sich gegen mich stellen?

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3

מִ֣י הִ֭קְדִּימַנִי וַאֲשַׁלֵּ֑ם תַּ֖חַת כָּל־הַשָּׁמַ֣יִם לִי־הֽוּא׃

Wer kam mir zuvor? Ich würde ihm alles hingeben! denn alles unter dem Himmel ist mein.

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4

לא־[לֽוֹ־] אַחֲרִ֥ישׁ בַּדָּ֑יו וּדְבַר־גְּ֝בוּר֗וֹת וְחִ֣ין עֶרְכּֽוֹ׃

Ich will nicht schweigen von seinem Wesen, seiner Kraft und seiner schönen Ausrüstung.

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5

מִֽי־גִ֭לָּה פְּנֵ֣י לְבוּשׁ֑וֹ בְּכֶ֥פֶל רִ֝סְנ֗וֹ מִ֣י יָבֽוֹא׃

Wer hat je die Vorderseite seines Gewandes aufgedeckt? wer in die Falte seines Gebisses gedrungen?

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6

דַּלְתֵ֣י פָ֭נָיו מִ֣י פִתֵּ֑חַ סְבִיב֖וֹת שִׁנָּ֣יו אֵימָֽה׃

Wer hat je die Türen seines Antlitzes [seinen Rachen] geöffnet? Um sein Gebiss ist Schrecken.

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7

גַּ֭אֲוָה אֲפִיקֵ֣י מָֽגִנִּ֑ים סָ֝ג֗וּר חוֹתָ֥ם צָֽר׃

Trotzig schließen sich die stolzen Schilde [die Zahnreihen], fest versiegelt.

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8

אֶחָ֣ד בְּאֶחָ֣ד יִגַּ֑שׁוּ וְ֝ר֗וּחַ לֹא־יָב֥וֹא בֵֽינֵיהֶֽם׃

Sie sind an einander geschlossen, und kein Hauch kommt dazwischen.

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9

אִישׁ־בְּאָחִ֥יהוּ יְדֻבָּ֑קוּ יִ֝תְלַכְּד֗וּ וְלֹ֣א יִתְפָּרָֽדוּ׃

Sie sind eins an das andere gefügt, sie greifen in einander und lassen sich nicht los.

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10

עֲ‍ֽ֭טִישֹׁתָיו תָּ֣הֶל א֑וֹר וְ֝עֵינָ֗יו כְּעַפְעַפֵּי־שָֽׁחַר׃

Sein Niesen strahlet Licht, und seine Augen sind wie die Strahlen des Morgenrots.

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11

מִ֭פִּיו לַפִּידִ֣ים יַהֲלֹ֑כוּ כִּיד֥וֹדֵי אֵ֝֗שׁ יִתְמַלָּֽטוּ׃

Aus seinem Maule fahren Fackeln, Feuerfunken entsprühen.

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12

מִ֭נְּחִירָיו יֵצֵ֣א עָשָׁ֑ן כְּד֖וּד נָפ֣וּחַ וְאַגְמֹֽן׃

Aus seinen Nüstern steigt Rauch, wie aus einem dampfenden Topf oder Kessel.

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13

נַ֭פְשׁוֹ גֶּחָלִ֣ים תְּלַהֵ֑ט וְ֝לַ֗הַב מִפִּ֥יו יֵצֵֽא׃

Sein Odem entzündet Kohlen, und Flammen fahren aus seinem Rachen.

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14

בְּֽ֭צַוָּארוֹ יָלִ֣ין עֹ֑ז וּ֝לְפָנָ֗יו תָּד֥וּץ דְּאָבָֽה׃

Um seinen Hals weilt Stärke, und vor ihm geht Angst einher.

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15

מַפְּלֵ֣י בְשָׂר֣וֹ דָבֵ֑קוּ יָצ֥וּק עָ֝לָ֗יו בַּל־יִמּֽוֹט׃

Die Wamen seines Fleisches liegen hart an, gediegen ist alles an ihm, unbeweglich

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16

לִ֭בּוֹ יָצ֣וּק כְּמוֹ־אָ֑בֶן וְ֝יָצ֗וּק כְּפֶ֣לַח תַּחְתִּֽית׃

Sein Herz gegossen wie Stein, fest wie der untere Mühlstein.

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17

מִ֭שֵּׂתוֹ יָג֣וּרוּ אֵלִ֑ים מִ֝שְּׁבָרִ֗ים יִתְחַטָּֽאוּ׃

Vor seinem Auffahren graut es selbst den Starken, sie werden erschüttert und es schwindelt ihnen.

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18

מַשִּׂיגֵ֣הוּ חֶ֭רֶב בְּלִ֣י תָק֑וּם חֲנִ֖ית מַסָּ֣ע וְשִׁרְיָֽה׃

Das Schwert seines Angreifers haftet nicht an ihm, nicht Lanze, Streitaxt und spitzer Pfeil.

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19

יַחְשֹׁ֣ב לְתֶ֣בֶן בַּרְזֶ֑ל לְעֵ֖ץ רִקָּב֣וֹן נְחוּשָֽׁה׃

Es achtet Eisen für Stroh, Erz für morsches Holz.

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20

לֹֽא־יַבְרִיחֶ֥נּוּ בֶן־קָ֑שֶׁת לְ֝קַ֗שׁ נֶהְפְּכוּ־ל֥וֹ אַבְנֵי־קָֽלַע׃

Nicht verjagt es der Pfeil, in Stoppeln wandeln sich ihm die Schleudersteine.

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21

כְּ֭קַשׁ נֶחְשְׁב֣וּ תוֹתָ֑ח וְ֝יִשְׂחַ֗ק לְרַ֣עַשׁ כִּידֽוֹן׃

Wie Stroh sind ihm Keulen geachtet, und es lacht zu dem Beben des Wurfspießes.

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22

תַּ֭חְתָּיו חַדּ֣וּדֵי חָ֑רֶשׂ יִרְפַּ֖ד חָר֣וּץ עֲלֵי־טִֽיט׃

Unter ihm die spitzen Scherben, alles Scharfe drückt es platt in den Schlamm

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23

יַרְתִּ֣יחַ כַּסִּ֣יר מְצוּלָ֑ה יָ֝֗ם יָשִׂ֥ים כַּמֶּרְקָחָֽה׃

Es macht die Tiefe wie einen Kessel sieden, das Meer rührt es wie eine Salbe.

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24

אַ֭חֲרָיו יָאִ֣יר נָתִ֑יב יַחְשֹׁ֖ב תְּה֣וֹם לְשֵׂיבָֽה׃

Hinter ihm leuchtet ein Pfad auf; man wähnt die Flut ergraut.

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25

אֵֽין־עַל־עָפָ֥ר מָשְׁל֑וֹ הֶ֝עָשׂ֗וּ לִבְלִי־חָֽת׃

Auf Erden ist nicht seinesgleichen, es ist unbesiegbar.

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26

אֵֽת־כָּל־גָּבֹ֥הַּ יִרְאֶ֑ה ה֝֗וּא מֶ֣לֶךְ עַל־כָּל־בְּנֵי־שָֽׁחַץ׃ (ס)

Alles Hohe blickt es an; — das ist der König über alle Stolzen!

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