Tafsiran yang Mengutip untuk Hosea 4:8

חַטַּ֥את עַמִּ֖י יֹאכֵ֑לוּ וְאֶל־עֲוֺנָ֖ם יִשְׂא֥וּ נַפְשֽׁוֹ׃

Mereka makan korban penghapus dosa umat-Ku, dan kepada kesalahan umat itu mereka mengarahkan hasrat hatinya.

Rashbam

ואליו הוא נושא את נפשו, for his very soul is in dire need of it (so that he can buy food to sustain himself). He had put himself at risk working (instead of begging) in order to receive his wages. We find a verse with a similar message in Hoseah 4,8 חטאת עמי יאכלו ואל עונם ישאו (נפשם). “The priests are dependent on the meat from the sin offerings, so that they actually hope for the people to sin so that they will be provided with such meat by being instrumental in obtaining expiation for the sinners.”
Tanya RabiBookmarkShareCopy

Rav Hirsch

Nun begreift sich bereits aus der schon zu VV. 2 und 3 bemerkten Tatsache, daß die Priestergewänder משל צבור sein müssen, die tiefeingreifende Folge, daß nur ein mit diesen Gewändern bekleideter Kohen überhaupt als Kohen dastehe. Nur so erscheint er als Diener der Nation für das Gesetzesheiligtum, nur so geschieht die durch ihn vollzogene Handlung als das von der Nation dem Gesetzesheiligtum des göttlichen Gesetzes zu Leistende, nur so erlangt der durch die Handlung zum Ausdruck kommende Gedanke den Charakter einer durch das von Gott der Nation gegebene Gesetz gebotenen Aufgabe, sie wird überhaupt nur so קרבן לד׳ ,שרת ,עבודת מתנה, ein durch Hingebung an den im Gesetze geoffenbarten göttlichen Willen zu betätigendes Gehorchen, ein Genügen der die göttliche Nähe bedingenden Anforderungen, ein Nähertreten und Näherbringen zu Gott. Ohne sie steht der Kohen nur als Individuum da, seine Handlung trägt rein den Charakter subjektiven Beliebens, bildet somit den geraden Gegensatz zu derjenigen Gesinnung, deren Pflege die Grundbedingung des Gesetzesheiligtums ist. – Fügen wir sofort hinzu: ohne sie tritt überhaupt die Individualität des fungierenden Priesters nackt hervor und bildet mit allen, auch dem Besten anwohnenden Schwächen und Gebrechen, nur zu leicht ein höchst mangelhaftes Ideal dessen, was im Opfer als dem göttlichen Gesetze entsprechendes Vorbild vorleuchten soll, wie Hosea (4, 8) die Unwürdigkeit der Priester geißelt: הטאת עמי יאכלו ואל עונם ישאו נפשו, "das Sühnopfer meines Volkes essen sie und heben zu ihrer Sünde die Seele meines Volkes empor", "machen ihr sündiges Leben damit zum Vorbild für mein Volk." Im Priestergewand erscheint der Kohen nicht in dem Charakter, den er hat, sondern den er nach Anforderung des göttlichen Gesetzes haben soll, und eben indem er die Priestergewänder für den Dienst des Heiligtums anzieht, bringt er sich und andern seine Unvollkommenheit, den Anforderungen des Heiligtums gegenüber, zum Bewusstsein.
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